Westeuropa erlebte im Juli mehrere Hitzewellen. Wie mittlerweile so oft übten sich die Medien in der üblichen „Klimakrise“-Panikmache, obwohl es sich meteorologisch einfach um ein starkes Omega-Hoch handelte. Nun zeigt ein NASA-Satellitendatensatz auch noch ein weiteres globales Bild, das den Narrativen vom CO2 als Hauptklimatreiber widerspricht. Die Rechnung geht nämlich nicht wirklich auf.
Die Schlagzeilen waren vorhersehbar. Frankreich, Spanien, England oder auch Deutschland kämpften im Juli mit außergewöhnlicher Hitze, Trockenheit und regionalen Waldbränden – und schon war die „Klimakrise“ wieder allgegenwärtig. Dabei sah die Lage selbst innerhalb Europas keineswegs einheitlich aus. Während der Westen schwitzte, lagen die Temperaturen in weiten Teilen Osteuropas und Skandinaviens unter dem langjährigen Mittel.
Europa insgesamt kam laut Copernicus mit durchschnittlich 20,49 Grad lediglich auf Platz elf der wärmsten Julimonate seit Beginn der ERA5-Reihe im Jahr 1979. Das auffällige West-Ost-Gefälle hatte laut den Meteorologen eine recht banale Ursache: Ein beständiges Hochdruckgebiet nordwestlich der britischen Inseln transportierte auf seiner Westseite heiße Luft aus Nordafrika nach Norden und auf seiner Ostseite kühlere Polarluft nach Süden.
Der Juli 2026 war in den meisten Gegenden der Welt kälter als im Schnitt der letzten 10 Jahre! pic.twitter.com/ryKsmfsYaF
— Bernd Fleischmann (@BennoDiMonaco) August 20, 2026
Doch auch global gab es höchst unterschiedliche Entwicklungen, die so gar nicht zu den Narrativen der Klimasekte passen. So zeigt unter anderem eine AIRS-Temperaturkarte der NASA, dass der Juli 2026 global betrachtet – trotz „Super El Niño“ – eigentlich sogar kühler war als die Julimonate der letzten zehn Jahre. Die Weltkarte zeigt dabei großflächig blau eingefärbte Areale – also Temperaturabweichungen nach unten. Laut AIRS Version 6 lag der diesjährige Juli um 0,24 Grad unter dem Durchschnitt, laut Version 7 um 0,21 Grad. Und das, obwohl die CO2-Konzentration laut dem Mauna-Loa-Observatorium innerhalb eines Jahres von durchschnittlich 427,87 auf 428,12 ppm gestiegen ist.
Doch das passt zur allgegenwärtigen Klimapanikmache: Sommerliche Hochdruckgebiete mit heißem Wetter dienen als angeblicher „Beweis“ für den „vom Menschen verursachten Klimawandel“, doch wenn die Daten eine weitere Erwärmung plötzlich nicht mehr hergeben, obwohl die CO2-Konzentration weiter steigt und sich zudem noch ein neuer El Niño aufbaut, wird dies geflissentlich ignoriert. Mehr noch da wir eigentlich seit rund 60 Millionen Jahren eine kontinuierliche Abkühlung unseres Planeten sehen. Der jüngste „Rebound“ seit der letzten Eiszeit mag zwar stark sein, doch ähnlich abrupte Entwicklungen gab es auch früher schon immer wieder.
The graph from the Washington Post yesterday shows Earth is at its coolest point in the last 485 million years, yet alarmists are still claiming it's too hot. Why? Follow the money.https://t.co/vXOLDSLPrV pic.twitter.com/QwFz8ZdpeZ
— Media Bias (@Media58Bias) September 22, 2024
Es zeigt sich auch hier wieder einmal, dass das globale Klima deutlich komplexer ist, als es die Klimafanatiker gerne behaupten. Und auch wenn der Mensch (wie ich bereits in meinem Buch „Das CO2 ist nicht unser Feind“ anführte) mit der Abholzung von Regenwäldern beispielsweise die Wolkenproduktion negativ beeinflusst und der städtische Hitzeinseleffekt ebenfalls in Bezug auf das lokale Klima für Hitzeprobleme sorgt, gibt es so viele externe Faktoren (Sonneneinstrahlung, Erdachsenneigung usw.), die man nicht außen vor lassen darf. Die Gleichung „mehr CO2 sorgt für höhere Temperaturen“ ist jedoch auf jeden Fall zu einfach.
