Öffentlicher Widerstand wirkt: Faktenchecker DPA erkennt plötzlich Fakten an

Symbolbild: DPA nimmt ungerechtfertigte Zensurmaßnahme zurück / (C) Report24 KI


Wer kennt es nicht? Wer, der nicht das Regierungsnarrativ zu Corona, Klima, Ukraine oder Migration nachbetet? Man schreibt etwas, das dem Narrativ widerspricht, und plötzlich wird der eigene Beitrag gelöscht oder zensiert. Weil er „faktengecheckt“ wurde. Doch seit Trump in den USA die Regierung führt, muss man diese Zensur nicht mehr still ertragen. Öffentlicher Widerstand wirkt.

Kommentar von Chris Veber

In einem Posting in den sozialen Medien habe ich unlängst an den Wahnsinn erinnert, der zu Zeiten der Plandemie herrschte. Am 11. August schrieb ich auf Facebook:

„Zur Erinnerung: auf „Ungeimpfte“ hätte laut den Gutmenschen geschossen werden dürfen. Für die edle Sache und die Pharmamafia.

Aber zur Grenzsicherung wäre ein Schusswaffeneinsatz natürlich völlig undenkbar. Ein Staat, der seine Grenze gegen hunderttausendfachen illegalen Übertritt sichert und seine eigenen Bürger schützt. Wo kommen wir denn da hin?“

Ich unterlegte diesen Text mit einem Screenshot, dessen Quelle, den SWR, ich in den Kommentaren verlinkte.

Der Beitrag erreichte binnen kurzer Zeit knapp 70.000 Aufrufe. Unter den Betrachtern waren offenbar auch eifrige und denunzierungsbereite Gläubige der Corona-Zeit, denn bald informierte mich facebook darüber, dass mein Beitrag von „externen Faktenprüfern“ als Fehlinformation eingestuft und zensiert wurde.

So weit, so uns allen bekannt. Aber inzwischen haben sich die Zeiten ein wenig geändert. Früher hat Meta in den USA auf Regierungswunsch zensiert, inzwischen warnt die US-Regierung Konzerne wie Meta davor, zu zensieren. Facebook ist also hin- und hergerissen zwischen den Wünschen der EU‑Führung (zensiert!) und der US-Regierung (wagt es ja nicht!). In so einer Situation ist Öffentlichkeit natürlich ein wenig unangenehm, wenn man gerade zensiert hat.

Denn ich habe nicht nur der Zensur widersprochen, sondern die „externen Faktenprüfer“, in diesem Fall die DPA, über Facebook und Twitter öffentlich angeschrieben, warum denn mein Beitrag unterdrückt wurde:

„Hey, Deutsche Presse Agentur, warum lügt Euer Faktencheck? Laut DPA Faktencheck hat die SWR niemals geschrieben, dass auf Ungeimpfte geschossen werden dürfte, weshalb mein Posting eingeschränkt wurde. Nur hat die SWR genau das geschrieben, wie in diesem Webarchiv ersichtlich ist. Könnt Ihr nicht selbst recherchieren, DPA, oder lügt Ihr absichtlich, weil Ihr die Coronisten unterstützt habt? (https://web.archive.org/web/20200909082443/https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/was-darf-ich-bei-quarantaene-tun-100.html)“

Daraufhin erhielt ich Post vom „Faktencheck“ der DPA, aus der folgende Diskussion entstand:

Faktencheck DPA 18.08.26

„Guten Tag,
danke für Ihren Einspruch zu folgendem Beitrag, den wir als falsch bewertet haben: https://www.facebook.com/chris.veber/posts/pfbid02Zih1jcC2KtX1rKi8TcKoAaCb3DvSz9cWXzucaX5BxRAvfRMNzMdTfjK4fnGtF9jPl

Wir bei der Deutschen Presse-Agentur sind Teil von Metas Programm für externe Faktenprüfung. Die Meta-Technologien arbeiten im Rahmen dieses Programms mit Faktenprüfer-Organisationen aus aller Welt zusammen, die durch das International Fact-Checking Network (IFCN) zertifiziert sind. Wir prüfen Artikel, Bilder, Videos und Textbeiträge auf deren Richtigkeit und bewerten diese. Im Fokus liegen dabei Behauptungen, die sich viral verbreiten. Hier finden Sie weitere Infos zur Methodik von dpa-Faktencheck: https://www.dpa.com/de/faktencheck#uber-uns

Wir haben uns Ihren Beitrag angesehen und ihn als falsch bewertet. Weitere Details dazu finden Sie in unserem Faktencheck-Artikel: https://dpa-factchecking.com/austria/260812-99-318172/

Nachdem wir uns Ihre Anfechtung angesehen haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir die Bewertung aus folgendem Grund nicht ändern können:

Unser Faktencheck stellt ausdrücklich klar, dass der SWR in seinem Artikel fälschlicherweise behauptet hatte, Behörden sei in letzter Instanz der Einsatz von Schusswaffen erlaubt worden. Zudem wird erläutert, dass der Sender den Beitrag später korrigiert hat.

Beste Grüße
von Faktencheck-Team der dpa“

Chris Veber 19.08.

„Sehr geehrtes Team, in meinem Post hatte ich nicht geschrieben, dass die Polizei auf Menschen schießen durfte. Ich schrieb, dass von den Gutmenschen (also zum Beispiel vom ÖRR) gefordert wurde, auf Menschen zu schießen. Der SWR hat genau das geschrieben, ein Einsatz der Schusswaffe sei zulässig. Dass der SWR dies im Nachhinein nicht mehr wissen will, tut nichts zur Sache. Mein Post ist faktisch richtig. Ich ersuche also um Änderung der Bewertung und Freigabe des faktisch richtigen Posts.

beste Grüsse,
Chris Veber“

Faktencheck DPA 19.08.

„Danke für Ihre Nachricht.

Wir haben uns den aktualisierten Post angesehen und die Bewertung geändert .
Die von Meta für den Inhalt durchgesetzten Maßnahmen werden somit angepasst.

Viele Grüße
vom dpa-Faktencheck-Team“

Die DPA muss damit jetzt also anerkennen, dass von den Corona-Predigern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Schusswaffengebrauch gefordert wurde. Alle Postings, die in Zukunft daran erinnern, werden wahrscheinlich – zumindest von der DPA und auf Facebook – nicht mehr zensiert. Was deshalb von Bedeutung ist, weil die Umschreibung der Geschichte in vollem Gange ist. Die Vertreter des Corona-Narrativs wollen nicht mehr daran erinnert werden, was sie getan und gesagt haben. Wohl auch, weil in den USA inzwischen die strafrechtliche Aufarbeitung der Plandemie begonnen hat.

Was das Einlenken der DPA aber auch zeigt: öffentlicher Protest und Einspruch wirken. Wenn die Zensoren beim Zensieren bloßgestellt werden, dann ist das für die Zensoren nicht mehr angenehm. Darum hat auch Elon Musk auf X angekündigt, alle Zensurwünsche offizieller Stellen zu veröffentlichen. Demokratiefeinde, Denunzianten und Zensoren arbeiten am liebsten heimlich und im Verborgenen. Stehen sie im Licht der Öffentlichkeit, verlässt sie der Mut. Die Zeiten, als sie sich sakrosankt wähnten, sind vorbei.

Was konsequenterweise bedeutet, dass Freunde der Meinungsfreiheit alles so öffentlich wie möglich machen müssen. Sagen Sie Ihre Meinung, schreiben Sie die Fakten. Und wenn Ihnen der tiefe Staat auf die Füße steigen will, machen Sie das erst recht öffentlich. Die Konzerne wissen, dass Ursula von der Leyens Tage gezählt sind, ebenso die Tage der woken westeuropäischen Regierungen. Darum sind auch Selbstsicherheit und Macht der von der EU-Kommission und den woken Regierungen bestellten und bezahlten Zensoren am Schwinden.


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