Islamisierung: Britische Polizeibeamte sollen solidarisch bei Ramadan-Fasten mitmachen

(C) Report24/KI

Nichtmoslemische Polizisten und Mitarbeiter der West Midlands Police sollen aus „Solidarität“ mit ihren Moslem-Kollegen einen Tag lang beim Ramadan-Fasten mitmachen. Die Behörde verkauft die Teilnahme an einem islamischen Ritual als Beitrag zu Verständnis, Zusammenhalt und beruflicher Sensibilität. Nicht der Islam soll sich in eine neutrale staatliche Behörde einfügen – die Behörde richtet sich demonstrativ nach dem Islam.

Die West Midlands Police hat offenbar nicht genügend Probleme mit Kriminalität, Vertrauensverlust und politischer Voreingenommenheit. Statt sich auf Streifendienst, Ermittlungsarbeit und öffentliche Sicherheit zu konzentrieren, bewirbt sie für nichtmoslemische Mitarbeiter eine sogenannte „Ramadan Experience“. Einen Tag lang sollen die Teilnehmer von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichten. Begründet wird das damit, sie könnten so die „Bedeutung“ des islamischen Fastenmonats für moslemische Kollegen und Einwohner besser verstehen. Doch schlussendlich ist dies nichts weiter als eine erneute Unterwerfungsgeste gegenüber der „Religion des Friedens“.

Nicht der Islam passt sich an

Die Veranstaltung wird von der West Midlands Association of Muslim Police organisiert. Nach außen wird sie als freiwillige Wohltätigkeitsaktion präsentiert: Wer mitfastet, soll das eingesparte Geld für das Mittagessen spenden. Doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Warum muss ein Polizist der kein Moslem ist überhaupt religiös fasten, um Geld für Bedürftige zu sammeln?

Eine Spende lässt sich ohne Hunger, Durst und religiöse Inszenierung überweisen. Das Fasten ist daher nicht einfach nur ein Begleitprogramm, sondern der eigentliche Inhalt der Aktion. Die Beschäftigten sollen die islamische Praxis am eigenen Körper erfahren. Anschließend dürfen sie dann wohl auch noch öffentlich erklären, wie erschöpft sie waren, wie viel sie gelernt haben und wie sehr die Erfahrung ihr Verständnis für ihre moslemischen Kollegen vertieft habe.

Damit wird Anpassung zur Einbahnstraße. Moslemische Mitarbeiter erhalten Gebetsräume, angepasste Arbeitszeiten, organisierte Fastenbrechen und öffentliche Anerkennung ihrer religiösen Bedürfnisse. Alle anderen Mitarbeiter wiederum sollen beweisen, wie offen und solidarisch sie sind, indem sie (vorerst) zeitweise selbst islamische Regeln befolgen. Die islamische Gemeinschaft fordert Raum für ihre religiöse Identität – und die staatliche Behörde erwartet von der übrigen Belegschaft, diese Identität aktiv mitzuverfolgen.

Durstig auf Streife für die „Vielfalt“

Besonders fragwürdig ist die Aktion bei Polizeibeamten im operativen Dienst. Wer auf Streife geht, Fahrzeuge führt, Straftäter verfolgt oder in körperliche Auseinandersetzungen geraten kann, muss leistungsfähig und konzentriert bleiben. Stundenlanger Verzicht auf Flüssigkeit kann diese Einsatzfähigkeit beeinträchtigen – insbesondere bei Wärme, langen Schichten oder unvorhergesehenen Einsätzen. Moslemische Beamte entscheiden aus religiöser Überzeugung selbst, ob und wie sie das Fasten mit ihren dienstlichen Pflichten vereinbaren. Alle anderen Beamten besitzen keinen solchen Glaubensgrund. Sie sollen sich diese fragwürdige körperliche Belastung allein deshalb auferlegen, weil die Behördenführung daraus eine Lektion in „Inklusion“ konstruiert hat.

Doch bei der englischen Polizei sind ja nicht nur Moslems als religiöse Minderheiten beschäftigt, sondern auch Sikhs, Hindus, Buddhisten, Juden und Angehörige anderer Religionen. Im Gegensatz zu den Koranbefolgern fordern diese jedoch keine solchen Akte der „Solidarität“ von Andersgläubigen ein. Mehr noch darf der innerbehördliche Druck nicht unterschätzt werden. Gerade die West Midlands Police gilt bei Diversity-Schulungen anderer Behörden nämlich als „Best Practice“-Beispiel für „Inklusion“. Das heißt aber auch, dass die Teilnahme zwar auf dem Papier freiwillig ist – doch wenn die Behördenführung das Mitfasten öffentlich lobt, Veranstaltungen finanziert und Teilnehmer als besonders solidarisch präsentiert, entsteht jedoch zwangsläufig ein sozialer Druck. Wer macht mit? Wer zeigt „Verständnis“? Wer spendet? Und wer lehnt ab und riskiert damit, als unsensibel gegenüber moslemischen Kollegen zu gelten?

So entsteht ein impliziter Anpassungsdruck, der keinen förmlichen Befehl benötigt. Er funktioniert durch moralische Erwartungen, dienstliche Anerkennung und die unausgesprochene Botschaft, dass der vorbildliche Mitarbeiter selbstverständlich teilnimmt. Die West Midlands Police stellt ihre Infrastruktur zur Verfügung, hochrangige Vertreter erscheinen bei den Veranstaltungen und die Police Federation unterstützt das Programm. Beim großen Fastenbrechen im März kamen mehr als 230 Menschen im Ausbildungszentrum der Polizei zusammen. Polizeiführung, Polizeikommissar und Gewerkschaftsvertreter nahmen teil.

Funktionäre der Police Federation fasteten selbst mit und veröffentlichten anschließend ihre persönlichen Erfahrungsberichte. Gebetsräume wurden finanziert, das Fastenbrechen institutionell begleitet und die Veranstaltung als Ausdruck der Polizeikultur gefeiert. Der Islam wird damit nicht bloß innerhalb der Behörde geduldet. Er wird organisatorisch gefördert, öffentlich inszeniert und Nichtmoslems als „gemeinschaftsstiftende Erfahrung“ verkauft. Von einer vergleichbaren Aufforderung an moslemische Beamte, aus Solidarität die christliche Fastenzeit einzuhalten, an einem jüdischen Fastentag teilzunehmen oder sich einen Tag lang nach hinduistischen Speisevorschriften zu richten, ist nichts bekannt. Die Botschaft ist eindeutig: Der Islam verlangt Anpassung, und britische Institutionen liefern sie.

Ramadan-Solidarität und Zwei-Klassen-Polizei

Ausgerechnet die West Midlands Police sollte bei religiöser und politischer Parteinahme besondere Zurückhaltung zeigen. Die Behörde geriet zuletzt massiv unter Druck, weil sie den Ausschluss israelischer Fußballfans von einem Europapokalspiel bei Aston Villa empfohlen hatte. Eine Untersuchung stellte später fest, dass voreingenommene Informationsauswahl und zahlreiche falsche oder aufgeblähte Behauptungen in die Risikobewertung eingeflossen waren.

Die Polizei behauptete unter anderem, Fans von Maccabi Tel Aviv hätten bei einem früheren Spiel Unbeteiligte in einen Fluss geworfen. Tatsächlich war nach niederländischen Angaben ein israelischer Fan von Mitgliedern einer propalästinensischen Gruppe in einen Kanal geworfen worden. Aus einem Opfer wurde in den britischen Polizeiberichten ein Täter. Andere Angaben über Ausschreitungen, angebliche Angriffe und den Umfang früherer Polizeieinsätze waren ebenfalls falsch oder massiv übertrieben.

Die Behörde konstruierte also eine besondere Gefahr durch israelische Fans und blendete gleichzeitig Bedrohungen durch propalästinensische und islamische Gruppen aus. Nun erklärt dieselbe Polizei ihren nichtmoslemischen Mitarbeitern, sie sollten durch islamisches Fasten mehr Verständnis für Moslems entwickeln. Diese beiden Vorgänge lassen sich nicht sauber voneinander trennen. Sie zeigen dieselbe institutionelle Schlagseite. Moslem-Befindlichkeiten werden mit größter Vorsicht behandelt, islamische Organisationen aktiv eingebunden und religiöse Rituale öffentlich gefördert. Juden, Israelis oder junge weiße Männer erleben dieselbe Polizei dagegen immer wieder als misstrauisch, voreingenommen oder demonstrativ hart. Das Ergebnis ist jene Zwei-Klassen-Polizei, die britische Behörden seit Jahren bestreiten und mit jedem neuen Skandal zugleich bestätigen.

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