Iran / Libanon: Die Lage für Israel ist nicht so schlecht wie behauptet

Symbolbild: KI

Die woke-globalistischen Mainstreammedien und die linken Israel-Hasser malen die Situation für den jüdischen Staat mit Freude schwarz. Die Realität sieht anders aus, wie auch ein israelischer General herausarbeitet.

Die linksliberalen Medien sind angetrieben von ihrer Feindschaft gegenüber Donald Trump, dem sie seinen Wahlsieg nie verzeihen werden. Deshalb machen sie alles, was er tut, so schlecht wie nur möglich.

Die heutigen Linken haben die einheimische Arbeiterklasse abgeschrieben und haben sich in ihrer moralisierenden postkolonialistischen Ideologie die Mohammedaner als neues „antiimperialistisches“ Subjekt zurechtgebogen. Die Juden hingegen wurden als „weiße Unterdrücker“ kategorisiert, der Kampf der Hamas-Barbaren gegen Israel in der Folge unterstützt.

Diese Grundhaltungen kommen auch in den aktuellen Konflikten um den Iran und den Libanon zum Ausdruck. Trumps Krieg sei ein Desaster. Das böse Israel, das mit antisemitischen Doppelstandards bewertet wird, scheitere in allen Bereichen. Hier ist wohl der woke Wunsch der Vater des Gedankens.

Der jüdische Staat hat gegen die Dschihadisten, die ihn vernichten wollen, keineswegs alle Kriegsziele erreicht. In Gaza wurde er von den USA, unter dem Einfluss Katars, zu einem Abkommen gezwungen, das die Hamas in einem Teil des Gebietes an der Macht hält. Dennoch sind die islamischen Terroristen massiv geschwächt und erhalten keinen militärischen Nachschub mehr. Israel kontrolliert fast 70 Prozent des Gebietes und wird vor einer Entwaffnung der Dschihadisten nichts davon räumen.

Die Lage im Libanon

Auch im Libanon kann Israel aufgrund von Druck aus den USA nicht so agieren, wie es möchte, nämlich die Hochburgen der schiitischen Hisbollah-Terroristen in Süd-Beirut zerschlagen. Dennoch bestehen auch hier für den jüdischen Staat erhebliche Erfolge. Die ehemals mächtige Hisbollah ist massiv geschwächt, ihre militärischen Kapazitäten sind zu guten Teilen zerschlagen. Der ehemals stetige Nachschub aus dem Iran (über Syrien) kam weitgehend zum Erliegen.

Israel hat im Süden des Libanon eine Pufferzone von 8-10 Kilometern eingerichtet, aus der die schiitische Bevölkerung vertrieben wurde und in der seit Monaten die Infrastruktur der Hisbollah, insbesondere ihre Tunnelsysteme, vernichtet wird. Das bedeutet für Nordisrael, das aus diesem Gebiet seit Jahren von der Hisbollah systematisch mit Raketen beschossen wurde, eine massive Verbesserung.

Und eine wirkliche Errungenschaft ist das jüngste trilaterale Abkommen zwischen Israel, dem Libanon und den USA (wir haben berichtet). Zum ersten Mal erkennt der Libanon damit Israel ganz offiziell an. Der seit Jahrzehnten bestehende formelle Kriegszustand zwischen den Ländern wird beendet. Und mehr noch erkennt die libanesische Regierung das Recht Israels an, im Südlibanon zu bleiben, bis die Hisbollah entwaffnet ist.

Israel verpflichtet sich erst zu einem phasenweisen Rückzug aus dem Südlibanon, wenn die libanesische Armee (LAF) die Kontrolle in vereinbarten Pilotzonen übernimmt. Im Gegenzug muss der Libanon die Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen, vor allem der Hisbollah, verifizierbar umsetzen und das staatliche Gewaltmonopol wiederherstellen. Ein militärischer Koordinationsmechanismus unter US-Beteiligung soll die Umsetzung überwachen. Das wird sicherlich ein längerer Prozess sein. Und wenn die libanesische Regierung die Entwaffnung der Hisbollah nicht hinbekommt, wird Israel im Südlibanon bleiben.

Amir Avivi, israelischer Reservegeneral, Gründer des „Israel Defense and Security Forums“ (IDSF) und häufiger Analytiker in israelischen TV-Formaten, bezeichnet das Abkommen zu Recht als „historisch“ und „wunderbar für Israel“. Der Libanon erkenne nicht nur erstmals das Existenzrecht Israels an, sondern auch sein Recht zur Selbstverteidigung gegen die Hisbollah.

Es gäbe im Libanon massive Unterstützung für das Abkommen, sowohl unter der christlichen Bevölkerung, als auch unter den Sunniten und Drusen – und sogar unter einer Minderheit der Schiiten. Immerhin ist das Abkommen für die libanesische Regierung und Gesellschaft die erste Chance seit Jahrzehnten, die staatliche Souveränität gegenüber der Hisbollah wiederherzustellen.

Zwischenstand im Krieg mit dem Iran

Und vor allem trenne das Abkommen die Entwicklung im Libanon von den Verhandlungen mit dem Iran. Das sei, so Avivi weiter, ein großer Erfolg für Israel, denn die Mullahs hätten immer verlangt, dass die beiden Länder in einem Abkommen zu behandeln seien – weil man in Teheran fürchtet, die Hisbollah (den wichtigsten Proxy) zu verlieren.

Deshalb habe die iranische Führung stets gedroht, dass man bei einem separaten Abkommen für den Libanon den jüdischen Staat angreifen würde. Aber das sei nicht passiert, weil das iranische Regime bereits massiv geschwächt sei. Avivi sagt sogar ganz offen an die iranische Führung gerichtet: Greift uns nur an! Dann haben wir gegenüber den USA den Grund, die Militärschläge gegen den Iran fortzusetzen.

Avivi weist auch auf eine gemeinsame Erklärung von US-Außenminister Marco Rubio mit allen Außenministern der arabischen Golfstaaten hin, die er für bedeutsam hält. Sie hätten sich sämtlich auf eine Vernichtung des iranischen Programms ballistischer Raketen, ein Ende des iranischen Atomprogramms und der iranischen Unterstützung seiner Proxys festgelegt.

Das Ziel, das die USA mit dem Waffenstillstand verfolgen würden, sei es, die 1.100 Tanker aus dem Golf herauszubekommen, um die Ölmärkte etwas zu beruhigen. Danach würden die USA möglicherweise wieder eine härtere Linie fahren – und ein neuer Kriegsausbruch sei möglich.

Da die iranische Führung das wohl auch versteht, haben die islamischen „Revolutionsgarden“ trotz Waffenstillstand ständig Schiffe in der Straße von Hormuz angegriffen. Und das hat zuletzt wieder US-Schläge gegen iranische Militäreinrichtungen nach sich gezogen.

Avivi ist der Ansicht, dass Regime und Militär der Mullahs bereits stark geschwächt seien. Es seien aber weitere und intensive Schläge notwendig. Präsident Trump werde sich überlegen müssen, ob er in einer Reihe mit Barack Obama und Joe Biden und deren Appeasement-Politik gegenüber den Mullahs stehen oder ob er als der Präsident in die Geschichte eingehen wolle, der das Terrorregime in Teheran gestürzt habe.

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