Weil EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einfach so Knebelverträge mit Pfizer für die mRNA-Genspritzen abgeschlossen hatte und Polen die Abnahme verweigerte, nimmt Pfizer nun die polnische Flugsicherung finanziell in Geiselhaft. Eurocontrol verweigert nämlich die Auszahlung von Geldern. Der Rechtsstreit dauert jetzt seit 2023 an.
Der US-Pharmagigant Pfizer greift zu Erpressungsmethoden, um seine umstrittenen Forderungen für nie gelieferte mRNA-Genspritzen rücksichtslos einzutreiben. Ein belgisches Gericht hat Polen dazu verdonnert, unfassbare 1,3 Milliarden Euro für 64 Millionen vom Land verweigerte Dosen zu zahlen. Als Druckmittel hat Eurocontrol nun kurzerhand die dringend benötigten Gelder der polnischen Flugsicherungsbehörde PANSA eingefroren. Dieser irrwitzige Vorgang zeigt unmissverständlich, wie ein globaler Pharmakonzern zweifelhafte Profite aus der Corona-Zeit auf dem Rücken der Luftsicherheit und der Steuerzahler durchboxt.
Poland’s air navigation agency says 80% of its funding is being withheld as it becomes entangled in a legal dispute between Warsaw and pharmaceutical giant Pfizer over COVID-19 vaccine contracts.
— TVP World (@TVPWorld_com) July 10, 2026
The case stems from vaccines ordered through the European Union five years ago that… pic.twitter.com/7ptEYhpt4p
Der gesamte absurde Rechtsstreit fußt auf den berüchtigten Impfstoff-Knebelverträgen, die die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (per SMS!) 2021 vollkommen intransparent für alle Mitgliedsstaaten mit Pfizer abgeschlossen hatte. Polen zog 2022 die Reißleine, da angesichts des massiven Zustroms ukrainischer Flüchtlinge und dem Ende der Pseudo-Pandemie weder Bedarf noch Geld für weitere experimentelle Genspritzen vorhanden waren. Wie gnadenlos Pfizer seine Profitgier durchsetzt, zeigt auch das Beispiel Rumänien, wo die Flugsicherung ROMATSA seit Juli ebenfalls von Eurocontrol-Geldern abgeschnitten ist. Dort fordert der Konzern rund 564 Millionen Euro, wobei die Summe durch wahnwitzige Zinsen von täglich 81.000 Euro für die dortigen Steuerzahler unaufhörlich weiter anwächst.
Für die polnische Flugsicherung PANSA bedeutet die eiskalte Blockade der Streckennavigationsgebühren, die mehr als 80 Prozent ihrer Einnahmen ausmachen, eine akute existenzielle Bedrohung. Ohne diese liquiden Mittel kann die Behörde bald Hunderte Fluglotsen nicht mehr bezahlen, was unausweichlich zur vollständigen Schließung des polnischen Luftraums führen würde. Besonders brisant ist dabei die Meldung des Portals Niezależna, wonach im Falle einer PANSA-Insolvenz bereits die deutsche Flugsicherung (DFS) bereitsteht, um die Kontrolle über den polnischen Luftraum zu übernehmen. Die nationalkonservative PiS-Opposition warnt nun davor, dass die Tusk-Regierung diesen massiven Verlust der nationalen Souveränität zugunsten Deutschlands einfach abnicken könnte.
Pfizer sues Poland for €1.2 billion for COVID vaccines that Poland doesn't need but which the EU and Pfizer negotiated for them.https://t.co/Jk0LbeON4O
— Martin Kulldorff (@MartinKulldorff) November 24, 2023
Während diese Krise eskaliert, flüchtet sich der pro-europäische Premierminister Donald Tusk in billige Schuldzuweisungen an die konservative Vorgängerregierung, anstatt die EU in die Pflicht zu nehmen. Der ehemalige Premierminister Mateusz Morawiecki stellte jedoch klar, dass Warschau die realitätsfernen Brüsseler Bürokraten schon 2022 auf die fehlenden Ressourcen für die überflüssigen mRNA-Präparate hingewiesen hatte. Morawiecki entlarvte zudem die Heuchelei der Europäischen Kommission, die Polen weder bei den Knebelverträgen noch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise auch nur im Geringsten unterstützt hat.
Das wahre Zentrum dieses Skandals liegt jedoch in Brüssel, wo der gigantische 35-Milliarden-Euro-Deal weiterhin einen extrem dunklen Schatten auf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wirft. Schätzungen zufolge hat die EU das bis zu Fünfzehnfache der tatsächlichen Produktionskosten pro Dosis bezahlt und damit Milliarden an Steuergeldern direkt in die Kassen von Pfizer gespült. Gleichzeitig weigert sich Pfizer-Chef Albert Bourla arrogant, vor dem EU-Parlament zu den dubiosen Preisgestaltungen auszusagen.
Poland and Romania’s legal battles with Pfizer over unused Covid-19 vaccine purchases are spilling into the funding of the eastern European nations’ air traffic agencies https://t.co/Jagv8gA1Uc
— Bloomberg (@business) July 10, 2026
Die hartnäckig unter Verschluss gehaltenen SMS-Verläufe zwischen der Kommissionspräsidentin und dem Pfizer-CEO weisen darauf hin, dass hier etwas nicht mit rechtmäßigen Dingen abgelaufen ist. Doch die Systemparteien in ganz Europa halten ihr weiterhin den Rücken frei. Als Dank dafür werden nun Polen und Rumänien vom Pharmakonzern erpresst.





