Illegal eingereist, Asyl bekommen: Migrant vergewaltigt Rentner vor Londoner Kirche

(C) Report24/KI

Ein 33-jähriger Migrant vergewaltigte vor einer Kirche in London einen wehrlosen Rentner, während nur wenige Meter entfernt Autos und sogar ein Doppeldeckerbus vorbeifuhren. Bruke Desalagne war zuvor illegal nach Großbritannien eingereist, hatte Asyl erhalten und bekam 2022 sogar unbefristetes Bleiberecht. Nun kann nicht einmal die eritreische Botschaft bestätigen, dass der angebliche Eritreer tatsächlich Staatsbürger ihres Landes ist.

Mitten in Harrow im Nordwesten Londons, direkt an einer vielbefahrenen Straße, zog Bruke Desalagne in der Nacht zum 23. Juli 2025 einen stark alkoholisierten Mann in seinen 60ern von einer Bank vor der St John’s Church auf eine Rasenfläche hinter einer Absperrung. Dort vergewaltigte er den Rentner rund 20 Minuten lang. Überwachungskameras hielten fest, wie nur wenige Meter entfernt Autos und nach britischen Medienberichten sogar ein Doppeldeckerbus vorbeifuhren. Näherte sich ein Fußgänger, unterbrach Desalagne die Tat kurz – danach machte er weiter.

Eine Anwohnerin bemerkte den Angriff von ihrem Fenster aus, verständigte die Polizei und filmte einen Teil des Geschehens mit ihrem Mobiltelefon. Als die Beamten eintrafen, lag das Opfer noch hinter der Absperrung, Desalagne befand sich ebenfalls am Tatort. Bei seiner ersten Vernehmung behauptete der 33-Jährige, der während des Verfahrens einen Dolmetscher benötigte, er habe dem betrunkenen Mann lediglich helfen wollen. Doch dann legten ihm die Ermittler die Aufnahmen einer kommunalen Überwachungskamera vor. Desalagne brach das Gespräch ab, konsultierte seinen Anwalt und verweigerte anschließend weitere Aussagen. Auch vor Gericht sagte er nicht aus. Eine Jury am Harrow Crown Court sprach ihn schließlich der Vergewaltigung schuldig.

Illegal ins Land, später dauerhaftes Bleiberecht

Doch der Fall beginnt nicht erst vor der Londoner Kirche. Nach Recherchen von GB News kam Desalagne als sogenannter „clandestine entrant“ nach Großbritannien – also unter Umgehung der regulären Grenzkontrollen. Anschließend stellte er einen Asylantrag und erhielt Schutz. 2022 gewährten ihm die britischen Behörden schließlich sogar „Indefinite Leave to Remain“ und damit ein unbefristetes Aufenthaltsrecht. Aus der illegalen Einreise wurde somit ein dauerhaftes Bleiberecht. Jahre später vergewaltigte dessen Inhaber einen wehrlosen älteren Mann vor einer Kirche. Die Metropolitan Police bezeichnete Desalagne nach dem Schuldspruch als gefährlichen Täter, der gezielt ein besonders verletzliches Opfer ausgesucht habe.

Doch inzwischen steht noch eine weitere Frage im Raum. Britische Medien bezeichneten Desalagne bislang als Eritreer. Am 19. August meldete sich jedoch die eritreische Botschaft in London zu Wort und erklärte, sie könne in ihren Unterlagen keinen Bruke Desalagne als registrierten eritreischen Staatsbürger finden. Die Botschaft wandte sich nach eigenen Angaben an das Gericht und an mehrere britische Medien und verlangte Belege für seine angebliche Staatsangehörigkeit. Einen entsprechenden Nachweis habe sie bislang nicht erhalten.

Warum die Herkunft im Asylverfahren entscheidend ist

Damit drängt sich die Frage auf, wie die britischen Behörden Identität und Herkunft eines illegal eingereisten Asylbewerbers überprüften, bevor sie ihm zunächst Schutz und später sogar ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht gewährten. Denn die angegebene Staatsangehörigkeit kann über die Aussichten eines Asylantrags entscheiden – und bei Eritreern stehen diese ausgesprochen gut. Nach den aktuellen Zahlen des britischen Innenministeriums wurden im Zwölfmonatszeitraum bis März 2026 87 Prozent der Asylanträge von Eritreern in erster Instanz positiv entschieden. Über alle Nationalitäten hinweg lag die Quote lediglich bei 39 Prozent. Gleichzeitig bildeten Eritreer mit 7.301 registrierten Fällen die größte Nationalität unter den illegalen Einreisen nach Großbritannien; 96 Prozent von ihnen kamen mit kleinen Booten über den Ärmelkanal.

Wer sich gegenüber den Behörden als Eritreer ausgibt, hat damit statistisch deutlich bessere Chancen auf einen Asylstatus als viele andere Asylbewerber. Die eritreische Botschaft warnt selbst davor, dass Menschen aus anderen afrikanischen Staaten in Europa eine eritreische Herkunft vortäuschen könnten. Ob Desalagne tatsächlich Eritreer ist, bleibt offen. Fest steht jedoch: Die britischen Behörden gewährten ihm Asyl und später unbefristetes Bleiberecht, während die Botschaft seines angeblichen Heimatlandes seine Staatsangehörigkeit heute nicht bestätigen kann.

Der Fall zeigt damit, wie weit die Folgen einer laxen Asyl- und Identitätspolitik reichen können. Ein Mann kommt illegal ins Land, erhält Schutz, bekommt anschließend dauerhaftes Bleiberecht – und erst nach seiner Verurteilung wegen der Vergewaltigung eines Rentners stellt sich öffentlich die Frage, ob seine angebliche Herkunft überhaupt stimmt. Sollte Eritrea ihn nicht als eigenen Staatsbürger anerkennen, steht Großbritannien am Ende womöglich vor dem Ergebnis seiner eigenen Politik: ein verurteilter Sexualstraftäter, den man aufgenommen hat, dessen Identität Fragen aufwirft – und den man unter Umständen nicht einmal ohne Weiteres wieder loswird.

«Odette»: Der neue Roman vom widerständen Bestsellerautor Akif Pirinçci – JETZT versandkostenfrei bestellen!


Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: