Grüner EU-Sumpf: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen „InnoEnergy“

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Seit 2010 flossen rund 760 Millionen Euro an europäischen Steuergeldern in die Organisation „InnoEnergy“, den sogenannten Motor der sogenannten „Grünen Wende“ der EU. Nun hat die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) offizielle Ermittlungen wegen massiver Betrugsvorwürfe aufgenommen. Es geht um Missbrauch von öffentlichen Geldern, Mehrwertsteuerbetrug und erzwungene Scheinrechnungen. Die Bosse kassierten derweil ab – während Vorzeigeprojekte wie die Batteriefabrik „Northvolt“ in die Pleite rutschten.

Wieder einmal zeigt sich, wohin die Milliarden der europäischen Steuerzahler im Rahmen des „Green Deals“ unter anderem fließen: in undurchsichtige Netzwerke, horrende Managergehälter und völlig unwirtschaftliche Luftschlösser. Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt nun hochoffiziell gegen InnoEnergy. Die in den Niederlanden ansässige Organisation investiert als EU-Flaggschiff in „Clean Tech“-Start-ups und leitet Initiativen wie die „Europäische Batterie-Allianz“. Finanziert wird das Ganze fast ausschließlich über das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT).

Auslöser des Bebens ist die Strafanzeige des schwedischen Unternehmers Lars Walldén aus dem März 2026. Sein Unternehmen Northstar Telemetrics wurde in der Anfangsphase von InnoEnergy unterstützt. Doch die Zusammenarbeit endete in einem Albtraum. Laut Walldéns Aussagen wurde er von InnoEnergy angewiesen, im Zuge interner Buchhaltungspraktiken falsche Rechnungen auszustellen. Er weigerte sich, dieses Spiel mitzumachen, das seiner Ansicht nach einfach nur auf die Veruntreuung von EU-Geldern und Mehrwertsteuerbetrug hinauslief.

Der EU-Liebling verklagte daraufhin den unnachgiebigen Kritiker kurzerhand persönlich auf 200.000 Euro. In einem Interview mit Follow the Money erklärte Walldén, diese Erfahrung habe sein „Unternehmen zerstört und 10 Jahre persönliches Leiden verursacht“. Walldéns Anzeige bei der EPPO führte schließlich zu dem formellen Ermittlungsverfahren, das nun sowohl die niederländische Zentrale als auch die spanische Tochtergesellschaft im Visier hat.

Während Partnerfirmen in den Ruin getrieben wurden, stopfte man sich in der Chefetage offenbar schamlos die Taschen voll. Der ehemalige CEO Diego Pavia und der derzeitige CFO Bart de Beer haben seit der Gründung im Jahr 2010 zusammen unfassbare 9,2 Millionen Euro an Vergütungen kassiert. Hohe Boni und Zusatzleistungen flossen selbst in den Jahren, in denen InnoEnergy massive Verluste verbuchte. Für eine Organisation, die praktisch am Tropf der europäischen Steuerzahler hängt, ist dies eigentlich ein Skandal.

Zudem kommen immer mehr Fragen bezüglich der wahren „Leistungen“ der Klima-Lobbyisten auf. InnoEnergy war einer der wichtigsten frühen Geldgeber des schwedischen „Batterie-Champions“ Northvolt. Millionen an Steuergeldern flossen in Frühphasen, Recycling-Projekte und irre Expansionspläne. Northvolt ist heute bankrott. Auch die PR-Maschinerie von InnoEnergy ist offensichtlich auf Sand gebaut. Man prahlte damit, über 100.000 Fachkräfte für die europäische Batterieindustrie ausgebildet zu haben – eine Zahl, die unabhängige Prüfer als fehlerhaft und als nicht belegbar einstuften. Auch die Behauptung, die Portfolio-Unternehmen würden bis 2030 rund 2,3 Gigatonnen CO2 einsparen, wird von echten Experten einfach nur als „unrealistisch“ zerrissen.

Die EU-Organisation, die eigentlich als „Brücke“ zwischen öffentlichen Fördergeldern und privater Innovation dienen sollte, zeigt eindrucksvoll, was passiert, wenn Ideologie auf fehlende Rechenschaftspflicht trifft. InnoEnergy selbst hüllt sich in Schweigen und lässt lediglich ausrichten, man wisse von keinen Ermittlungen. Auch die Europäische Kommission und die EPPO verweigern jeden Kommentar. Doch wie lange wird man dies noch unter den Tisch kehren können?

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