Ein junger weißer Mann wird auf offener Straße attackiert, zu Boden gebracht und von mehreren Migranten bedrängt. Sekunden später stürmt eine Polizistin auf ihn zu, drückt ihn gegen eine Wand – und am Ende sitzt ausgerechnet der Angegriffene auf der Anklagebank. Der Fall aus Birmingham ist ein weiteres Beispiel dafür, wie im links regierten Großbritannien die Täter-Opfer-Umkehr funktioniert.
Ein Video, das derzeit in Großbritannien für massive Empörung sorgt, zeigt eine ebenso chaotische wie verstörende Szene aus der Broad Street im Zentrum Birminghams. In der Nacht zum 21. Juni gerät ein 20-Jähriger weißer Brite in eine Auseinandersetzung mit mehreren Migranten. Die Aufnahmen zeigen, wie er von der Gruppe attackiert wird und zu Boden geht. Doch als er wieder aufsteht, eilt ihm nicht etwa die Staatsmacht zur Hilfe: Stattdessen rennt eine Polizistin mit voller Wucht auf ihn zu, packt ihn und drückt ihn hart gegen eine Wand.
I can’t let this go unchallenged.
— James McMurdock MP (@JMcMurdockMP) July 3, 2026
That young man was, in my opinion and based on the video below, the clear victim of an assault.
The video shows, for reasons that are entirely beyond my comprehension, the officer steaming directly into the victim.
The officer made no effort… https://t.co/mvVbgZanSo pic.twitter.com/Mt1BN0oifz
Der Angegriffene wird zum Beschuldigten
Was danach geschieht, ist der Kern der aktuellen Debatte: Der junge Mann schlägt in der Hektik der Situation mit dem Arm aus, hält jedoch praktisch sofort inne, als ihm offenbar klar wird, dass ihn keine weiteren Angreifer, sondern eine Polizistin gepackt hat. Dennoch wurde nicht etwa die Gruppe festgesetzt, die ihn kurz zuvor noch attackiert hatte. Festgenommen wurde ausgerechnet der Mann, der Sekunden zuvor selbst am Boden gelegen hatte.
Die West Midlands Police bestätigte inzwischen, dass der 20-Jährige wegen des Vorwurfs angeklagt wurde, eine Polizeibeamtin angegriffen zu haben. Gleichzeitig musste die Behörde am 3. Juli einräumen, dass die im Netz zehntausendfach verbreiteten Aufnahmen einen Angriff vor seiner Festnahme zeigen. Nun werde „aktiv versucht“, die daran Beteiligten zu identifizieren. Der bemüht wirkende Erklärungsversuch der Polizei: Die Beamten seien zum Zeitpunkt dieses Angriffs zwar vor Ort gewesen, aber gerade „mit der Festnahme eines anderen Mannes beschäftigt“ gewesen.
We are aware of footage showing the arrest of a man after a disorder on Broad Street at 1.30am on 21 June.
— Birmingham Police (@BrumPolice) July 2, 2026
Officers found a group of men fighting. As the incident was dealt with, an officer was punched.
One man was arrested and charged with assaulting a police officer. pic.twitter.com/fOldn9UoBf
Damit stehen aber auch wichtige Fragen zum Verhalten der Polizistinnen im Raum: Warum wurde der Mann, der nach den Bildern offensichtlich gerade das Opfer einer Attacke durch Migranten war, mit solch unerbittlicher Härte angegangen? Und weshalb begann die Polizei erst fast zwei Wochen nach dem Vorfall öffentlich nach den eigentlichen Angreifern zu suchen – und das auch erst, nachdem das Video landesweit für einen Aufschrei gesorgt hatte?
Steckt der „Race Action Plan“ hinter dem Skandal?
Die pure Absurdität dieses Polizeieinsatzes erhält jedoch noch eine weitere, weitaus tiefergehende Dimension, wenn man die aktuellen ideologischen Richtlinien der britischen Polizei betrachtet. Es war unter anderem Politiker Robert Jenrick, der auf Social Media den vielleicht entscheidenden Puzzlestein für das scharf kritisierte Verhalten der Beamtin lieferte – indem er auf den sogenannten „Police Race Action Plan“ der britischen Behörden verwies.
Birmingham Police’s ‘Race Action Plan’ tells officers not to ‘over-police’ black people.
— Robert Jenrick (@RobertJenrick) July 3, 2026
It says disparities in outcomes are problems ‘regardless of their causes’.
If you tell your officers that, don’t be surprised when this happens👇 https://t.co/9qc3p6IO4c pic.twitter.com/PY9gcPRBON
In diesem umstrittenen Diversitäts-Leitfaden wird den Beamten regelrecht eingebläut, schwarze Menschen polizeilich nicht zu überstrapazieren („over-police“). Statistische Ungleichgewichte bei Festnahmen, so das Dokument, seien ein grundsätzliches Problem – und zwar ausdrücklich „unabhängig von ihren Ursachen“ (regardless of their causes). Ob in bestimmten Gegenden also real eine höhere Kriminalitätsrate herrscht, spielt für die Behörden dabei offenbar keine Rolle mehr.
Der Fall in Birmingham düfte somit kein simpler Einsatzfehler sein, sondern das erschreckende, aber logische Resultat dieser irrsinnigen linken politischen Quoten-Vorgaben. Die verheerende Signalwirkung solcher Programme: Polizisten auf der Straße haben offenbar mittlerweile Angst davor, dunkelhäutige Täter festzunehmen, weil sie disziplinarische Konsequenzen oder Rassismus-Vorwürfe fürchten. Statt das eigentliche Täter-Trio zu fixieren, wählte die Polizistin – ob nun bewusst oder aus antrainiertem Reflex – das politisch „sicherere“ Ziel.
Genau dieses Phänomen der politisch korrekten „Zweiklassen-Polizeiarbeit“ (Two-Tier Policing) sorgt auf der Insel zunehmend für umfangreiche Diskussionen. Der junge weiße Brite wurde wegen einer Fehlentscheidung der beiden Polizistinnen festgenommen und angeklagt, obwohl er das eigentliche Opfer ist. Auch das ist ein Resultat linker, woker Politik.





