„Hasse es jetzt, hier zu leben“: Was Briten durch die Massenmigration verloren haben

Symbolbild: KI

Ausschnitte aus einer Doku des Investigativjournalisten und Dokumentarfilmers Steven Edginton gehen aktuell viral: Zu sehen ist ein Straßeninterview mit einem Mann aus Bangladesch, der berichtet, dass er sich nicht als Engländer fühle, seine alte Heimat vermisse, nicht arbeite und auf Steuerzahlerkosten lebe. Viele fragen nun: Warum finanzieren sie solche Menschen? Doch der Clip ist Teil eines längeren Films, der eine noch schmerzhaftere Frage aufwirft: Was haben die Bürger durch die Massenmigration verloren?

„Fühlst du dich eher als Engländer oder als Bangladescher?“ – „Als Bangladescher.“
„Vermisst du Bangladesch?“ – „Ja.“
„Was machst du beruflich?“ – „Ich arbeite nicht.“
„Wie verdienst du Geld und kommst über die Runden?“ – „Ich kriege Sozialhilfe.“

Dieses Gespräch sorgt auf X für Empörung: Keine Identifikation mit der neuen Heimat, Sehnsucht nach der alten, aber auf Kosten der Steuerzahler leben. Warum?

Die Quelle dieses Videos ist Steven Edginton, ein britischer Dokumentarfilmer und investigativer Journalist. Das Straßeninterview mit einem Migranten in Whitechapel (London) ist Teil einer größeren Arbeit zu Migration und demografischem Wandel in Großbritannien.

Die ganze Doku (auf Englisch) kann hier angesehen werden:

Die Beschreibung der Doku:

Wie sah Großbritannien vor der Masseneinwanderung aus? Und was hält die Generation, die sich noch daran erinnert, heute von diesem Land?

In dieser Dokumentation reise ich durch England, um mit Menschen zu sprechen, die in einem Großbritannien aufgewachsen sind, das heute weitgehend verschwunden ist.

Generalmajor Julian Thompson, der im Falklandkrieg das Kommando über die britischen Bodentruppen hatte, erinnert sich an seine Kindheit im Britischen Empire. Der Historiker David Starkey untersucht, wie sich die nationale Identität Großbritanniens gewandelt hat, während der Demograf Paul Morland den außergewöhnlichen Wandel der Bevölkerung des Landes erläutert.

Außerdem treffe ich ganz normale Briten, die sich an ein ganz anderes England erinnern, darunter den 92-jährigen Ron Clark, der während des Zweiten Weltkriegs in Tottenham aufgewachsen ist. Mehr als 50 Jahre nach seinem Wegzug aus London führe ich Ron zurück in die Straßen seiner Kindheit, um zu sehen, was aus dem Ort geworden ist, den er einst sein Zuhause nannte.

Anhand persönlicher Erinnerungen, historischer Analysen und Begegnungen auf den Straßen des modernen Londons untersucht dieser Film, wie die Einwanderung Großbritannien innerhalb einer einzigen Lebensspanne verändert hat.

Dies ist die Geschichte eines Großbritanniens, an das sich Millionen erinnern, das jüngere Generationen jedoch nie kennengelernt haben.

In der Doku wird das „alte“ Großbritannien, wie es die Menschen früher erlebt haben, mit den heutigen Zuständen gegenübergestellt. Ein 92-Jähriger erörtert zu Beginn, wie verheerend er die Veränderungen wahrnimmt. Im Laufe der Doku kommt Edginton aber noch mit vielen weiteren Menschen ins Gespräch.

Während Migranten ganz selbstverständlich die Sozialleistungen loben (Großbritannien sei „best for benefits“, das Beste für Sozialleistungen), zeigen ältere Autochthone sich entsetzt und entfremdet („I hate to live around here now“ – Ich hasse es, jetzt hier zu leben). Auf die Frage, wie die eigenen Vorfahren das neue Großbritannien bewerten würden, kommt: „They’d be horrified“ – sie wären entsetzt.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Ähnliche Gegenüberstellungen ihrer Heimat von damals und heute könnten wohl auch viele Deutsche oder Österreicher anstellen. Linke können die Rassismuskeulen schwingen, wie sie wollen: Diese Entfremdung und die Trauer um Verlorenes wird man den Menschen nicht austreiben können.

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