Trump macht ernst: Zahl illegaler Migranten verringert sich um 2,3 Millionen

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Donald Trump liefert bei der illegalen Migration, was Europas Regierungen seit Jahren für angeblich unmöglich erklären. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus ist die Zahl der illegal in den USA lebenden Migranten laut einer neuen Auswertung um geschätzte 2,3 Millionen eingebrochen. Ein effektiver Grenzschutz, rigorose Abschiebungen und das Ende der Biden-Einladungspolitik zeigen Wirkung.

Vier Jahre lang kannte die amerikanische Migrationskurve praktisch nur eine Richtung: nach oben. Unter Joe Biden strömten Millionen Menschen über die Südgrenze, während Washington immer neue Rekorde bei illegalen Grenzübertritten verzeichnete. Trump versprach im Wahlkampf die Kehrtwende – und kaum eineinhalb Jahre nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus ist diese inzwischen auch in den Bevölkerungszahlen sichtbar. Zwischen Januar 2021 und Januar 2025 wuchs die im Ausland geborene Bevölkerung der Vereinigten Staaten um satte 8,3 Millionen Menschen. Seit dem Regierungswechsel läuft die Bewegung in die Gegenrichtung.

Von Januar 2025 bis Juli 2026 schrumpfte sie laut einer Auswertung des Center for Immigration Studies um insgesamt 2,9 Millionen. Für die illegal im Land lebende Bevölkerung errechnen die Forscher einen Rückgang von rund 15,8 auf 13,5 Millionen Menschen – ein Minus von 2,3 Millionen. Grundlage dafür ist die monatliche Current Population Survey des US Census Bureau. Bei den 2,3 Millionen handelt es sich um die Nettoentwicklung. Das heißt, neben den Abschiebungen fließen dort auch freiwillige Ausreisen und Änderungen des Aufenthaltsstatus ein.

Unter Joe Biden lief die Entwicklung noch in die entgegengesetzte Richtung. Zwischen Januar 2021 und Januar 2025 wuchs die im Ausland geborene Bevölkerung der Vereinigten Staaten um satte 8,3 Millionen Menschen. Die Südgrenze wurde zum Symbol einer Regierung, die illegale Einwanderung über Jahre hinweg nicht in den Griff bekam und Millionen Migranten ins Land strömen ließ. Trump machte bereits zu Beginn seiner zweiten Amtszeit klar, dass diese Ära vorbei sein sollte. Er erklärte den nationalen Notstand an der Südgrenze, verschärfte die Durchsetzung des Einwanderungsrechts und stellte die Grenzpolitik wieder auf Abschreckung und Abschiebung um.

Biden ließ die Grenze offen – Trump dreht den Strom um

Auch die allgemeinen offiziellen Zahlen des Census Bureau zeigen, wie enorm der Umschwung ausfällt. Die Nettozuwanderung lag 2024 noch bei rund 2,7 Millionen Menschen. 2025 waren es nur noch etwa 1,3 Millionen. Für den Zeitraum bis Mitte 2026 rechnete die Behörde bei anhaltendem Trend lediglich mit rund 321.000. Bereits zwischen Januar und Juni 2025 sank die in der Current Population Survey erfasste ausländisch geborene Bevölkerung von 53,3 auf 51,9 Millionen. Der Trend setzte praktisch unmittelbar nach dem Regierungswechsel ein und beschleunigte sich anschließend weiter.

Mit dazu beigetragen hat auch das rigorose Grenzregime. Trumps Regierung drückte die Zahl illegaler Übertritte massiv nach unten und beendete die Praxis, große Mengen aufgegriffener Migranten wieder ins Landesinnere zu entlassen. Im August meldete das Heimatschutzministerium bereits 15 Monate in Folge ohne solche Freilassungen an der Grenze. Damit fällt auch eine der beliebtesten Ausreden der Migrationslobby in sich zusammen. Ein Staat kann seine Grenze sehr wohl kontrollieren, wenn er illegale Einreise unattraktiv macht und das geltende Aufenthaltsrecht tatsächlich durchsetzt. Washington beweist gerade, dass politische Entscheidungen Migrationsströme innerhalb kurzer Zeit massiv verändern können.

Auch der prophezeite Arbeitsmarkt-Kollaps bleibt aus

Seit Jahren warnen Wirtschaftsverbände und Migrationslobbyisten davor, dass weniger Zuwanderung angeblich ganze Branchen lahmlegen würde. Die US-Daten liefern dafür bislang keinen Beleg. Laut CIS entfielen nur 44 Prozent des Rückgangs auf Erwerbstätige. Gleichzeitig stieg die Beschäftigung unter in den USA Geborenen. Von jenem großen wirtschaftlichen Zusammenbruch, der bei jeder Verschärfung der Migrationspolitik beschworen wird, ist nichts zu sehen. Für viele Amerikaner dürfte das Gegenteil interessanter sein: weniger Konkurrenz um einfache Arbeitsplätze, weniger zusätzlicher Druck auf den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt und weniger Belastung für Schulen, Krankenhäuser und Kommunen.

Eben an diesem Punkt wird Trumps Migrationspolitik für Europa unangenehm. Seit Jahren erklären Politiker in Brüssel, Berlin und Wien, die Massenzuwanderung lasse sich nicht wirklich stoppen. Die Grenzen seien angeblich nicht wirklich kontrollierbar, Abschiebungen zu schwierig, Rückführungen zu kompliziert und illegale Migration letztlich eine Realität, mit der man eben leben müsse. Die Vereinigten Staaten zerlegen dieses Gerede gerade in der Praxis.

Wer seine Grenzen effektiv schützt, eine illegale Einreise unattraktiv macht und ausreisepflichtige Migranten tatsächlich wieder in deren Heimat zurückschickt, bekommt andere Ergebnisse. Dafür braucht es keine Zauberei und keine neuen EU-Gipfel. Es braucht eine Regierung, die ihren eigenen Staat und das eigene Volk wichtiger nimmt als die Wünsche der Migrationslobby. Trump liefert dafür gerade den praktischen Beweis. Europas politische Klasse dürfte nur wenig Freude daran haben.

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