In Ceuta fliegen improvisierte Sprengkörper auf Soldaten und demonstrierende Bürger. Wenig später identifiziert die Polizei Mitarbeiter der linken Migranten-NGO No Name Kitchen, die gemeinsam mit Migranten größere Mengen Salzsäure, Aluminiumfolie und Aceton gekauft haben sollen. Hinter der Organisation steht ein Fördergeflecht, das über mehrere Ebenen bis in das Umfeld von George Soros‘ Open Society Foundations reicht.
Die spanische Exklave steht seit Wochen unter Druck. Immer wieder versuchen Migranten aus Marokko, die Grenze zu überwinden, Soldaten werden attackiert, Einwohner protestieren gegen die Zustände. In dieser Lage gerät ausgerechnet eine NGO ins Blickfeld der Ermittler, die sich seit Jahren gegen Europas Grenzschutz stellt und illegale Migranten entlang der Balkanroute unterstützt.
Nach Informationen von El Español identifizierte die Policía Nacional mehrere Mitarbeiter von No Name Kitchen, die gemeinsam mit Migranten große Mengen Salfumán – handelsübliche Salzsäure –, Aluminiumfolie und Aceton gekauft haben sollen. Die Beamten wurden aufmerksam, weil sich mit solchen Materialien improvisierte chemische Sprengkörper herstellen lassen. Wenige Tage zuvor waren in Ceuta bereits entsprechende Behälter gegen Soldaten und protestierende Einwohner eingesetzt worden.
Am Donnerstag wurden patrouillierende Soldaten mit solchen chemischen Waffen attackiert, am Freitag traf es eine Demonstration von Einwohnern. Am Sonntag kam es erneut zu einem Angriff auf Soldaten im Bereich San Amaro. Drei Marokkaner wurden nach einem der Vorfälle festgenommen. Die Polizei prüft, ob die auffälligen Einkäufe mit den zuvor eingesetzten Sprengkörpern zusammenhängen. Salzsäure, Alufolie und Aceton sind frei erhältlich, weshalb die Käufer zunächst nicht wegen des Erwerbs festgenommen wurden.
Spanish police are investigating the NGO No Name Kitchen after its members were observed purchasing hydrochloric acid, aluminium foil, and acetone alongside migrants in Ceuta.
— Champagne Scar (@champagne_scar) September 4, 2026
Precisely the materials needed to make the homemade acid cocktails that migrants have thrown at… pic.twitter.com/TLblQPCfp4
Zwei NNK-Leute bereits zuvor festgenommen
No Name Kitchen tischt für die brisanten Einkäufe eine harmlose Küchengeschichte auf: Alufolie für Lebensmittel, Lösungsmittel zum Putzen. Die Polizisten vor Ort hatten offenbar weniger Vertrauen in diese Erklärung. Nach Angaben von El Español identifizierten sie die beteiligten Personen und halten die Untersuchung der Vorgänge und der Käufer weiterhin offen. Wenige Tage zuvor waren in Ceuta improvisierte chemische Sprengkörper gegen Soldaten und demonstrierende Einwohner eingesetzt worden.
Wenn das von Sozialisten geführte Innenministerium also behauptet, weder Policía Nacional noch Guardia Civil würden „eine NGO“ wegen der Bereitstellung von Material für Sprengkörper untersuchen, mag das vielleicht (noch) stimmen. Immerhin richten sich die Ermittlungen der Polizei ja vorrangig auf die identifizierten Personen. Blöd nur, dass diese eben diese Materialien im Auftrag dieser linken NGO gekauft haben. Dass ausgerechnet aus dem sozialistisch geführten Madrid nun ein Dementi kommt, das am Kern der polizeilichen Ermittlungen vorbeigeht, darf zumindest aufhorchen lassen.
Droht BÜRGERKRIEG in CEUTA?
— Georg Pazderski (@Georg_Pazderski) August 29, 2026
Laut „La Gaceta“ soll die Supermarktkette Mercadona bereits am Freitag die Polizei alarmiert haben, dass Gruppen illegaler Migranten Flaschen Aguafuerte (Salzsäure) und Alufolie in großen Mengen gekauft haben sollen.
Begleitet wurden sie angeblich… pic.twitter.com/MOKmvZtzl9
Für No Name Kitchen ist es nicht der erste Zusammenstoß mit der Polizei in Ceuta. Bereits am 23. August wurden zwei Mitarbeiter der Organisation festgenommen. Innenminister Fernando Grande-Marlaska erklärte öffentlich, sie hätten mutmaßlich gewalttätige Gruppen dazu ermuntert, gegen Polizeibeamte vorzugehen, und sich anschließend den Anweisungen der Polizei widersetzt. Die NGO bestreitet auch diese Darstellung und behauptet, ihre Leute hätten lediglich Polizeieinsätze gegen Migranten gefilmt. Damit steht eine Organisation im Zentrum der Debatte, deren Personal innerhalb weniger Tage gleich mehrfach mit Sicherheitsbehörden aneinandergeriet: zuerst wegen mutmaßlicher Aufstachelung zu Gewalt gegen Polizisten, danach wegen eines auffälligen Einkaufs von Chemikalien und Materialien, die kurz zuvor bei Angriffen in Ceuta eine Rolle gespielt hatten.
Soros-Geld hinter dem NGO-Geflecht
Beim Geld hört die Mär von der harmlosen Helfertruppe schnell auf. No Name Kitchen hängt seit Jahren in einem internationalen Netzwerk linker Migrationsorganisationen und finanzstarker Stiftungen. Mittendrin: George Soros‘ Open Society Foundations. No Name Kitchen gehörte zu den Gründern des Border Violence Monitoring Network. Dieses Netzwerk erklärte bereits 2019 ganz offen, Geld von Open Society zu erhalten. Bezahlt wurden damit Stellen und Reisekosten von Freiwilligen. No Name Kitchen arbeitete zu dieser Zeit als Teil dieses Apparats entlang der Balkanroute und blieb dem Netzwerk bis 2023 erhalten.
Danach verschwand die Soros-Spur jedoch noch lange nicht. Heute erhält No Name Kitchen Geld von Organisationen, die ihrerseits eng mit Open Society zusammenarbeiten. Eine davon ist Choose Love. Die britische Organisation finanziert No Name Kitchen seit Jahren und sitzt gleichzeitig mit Open Society, dem Rockefeller Brothers Fund, der Robert Bosch Stiftung und weiteren Großstiftungen in gemeinsamen Fördertöpfen für Migrationsorganisationen.
Spanish police are investigating after a large group of illegal migrants, mainly Moroccans, accompanied by members of an NGO funded by George Soros, bought large quantities of hydrochloric acid and aluminum foil from a supermarket in Ceuta, that could be intended to make homemade… pic.twitter.com/YfrFXcyMLS
— Visegrád 24 (@visegrad24) September 3, 2026
Auch die Guerrilla Foundation griff für No Name Kitchen tief in die Tasche: 16.500 Euro flossen 2023 an die Organisation. Dieselbe Stiftung hatte zuvor gemeinsam mit der Open Society Initiative for Europe und weiteren Geldgebern FundAction aufgebaut. Die beteiligten Stiftungen legten dafür ihr Geld ausdrücklich zusammen und ließen es anschließend über den gemeinsamen Fonds verteilen.
So funktioniert das Geschäft: Oben sitzen milliardenschwere Stiftungen, darunter gemeinsame Fonds und Förderorganisationen, ganz unten stehen Gruppen wie No Name Kitchen an Europas Grenzen. Das Geld wandert durch mehrere Hände, während die ursprünglichen Finanziers immer weiter vom Geschehen vor Ort entfernt sind. Für Außenstehende wird kaum noch nachvollziehbar, welcher Euro ursprünglich aus welchem Topf kam. Doch wenn am Ende irgendwelche solcher linken Extremisten mit ihren chemischen Brandsätzen Soldaten, Polizisten oder sogar protestierende Bürger töten, müssen sich auch diese Geldgeber vorwerfen lassen, mit ihren finanziellen Förderungen für diese Gewalttaten mit verantwortlich zu sein.
