„Herrschaft des Volkes“: Das heißt (eigentlich) Demokratie. Das ist das, was die Systemparteien tagtäglich so heroisch vor einer wachsenden Masse kritischer Bürger beschützen wollen, die unliebsam wählen. Nach Ansicht dieser Obrigkeit muss die Herrschaft des Volkes also vorm Volk beschützt werden. Doch warum eigentlich? Warum nur hat das Volk den Kaffee auf?
Leben in Deutschland ist wie ein Streaming-Abo: Anfangs war man noch zufrieden, auch wenn das Angebot nicht immer berauschend war. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war überwiegend annehmbar. Dann begannen die Kürzungen. Die Mediathek schrumpfte – und zeitgleich stieg der Preis. Das war unangenehm, doch eine Weile konnte man sich noch einreden, dass ja ein, zwei gute Serien und eine Handvoll Filmklassiker enthalten waren. Dann kam die Werbung dazu. Und jetzt zahlen wir Unsummen für ein Programm auf dem Niveau der Klingeltonwerbung der 2000er Jahre. Das Problem: Wir können nicht einfach so kündigen.
Betrachtet man die „Leistungen“, die der Politikbetrieb dem Volk (dem Souverän, theoretisch) bietet, im Vergleich zu den von den Bürgern abgepressten Gegenleistungen, kann einem schwindelig werden. Die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland gehört seit Jahren zu den höchsten unter den entwickelten Ländern. Vom Brutto bleibt den Fleißigen also erschreckend wenig Netto. Zugleich steigen die Lasten emsig weiter: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, alle Beiträge explodieren. Energie, Wohnen, Inflation, CO2-Bepreisung: Nach Steuern, Fixkosten und Lebensmittelkauf sind viele Menschen blank.
Nun sollte man erwarten dürfen, dafür zumindest in einem sicheren, sauberen und voll funktionsfähigen Land leben zu dürfen. Wer in der freien Wirtschaft anderen das Geld aus der Tasche zieht und dafür nichts springen lässt, muss sich jedenfalls warm anziehen. Aber in den Kernbereichen staatlicher Verantwortung zeigt sich ein beeindruckendes Leistungsversagen. Die innere Sicherheit erodiert. Abends durch die Stadt schlendern? Lieber nicht. Da droht Stadtbild. Die Bildung im einstigen Land der Dichter und Denker sorgt in internationalen Vergleichen für Belustigung. Die Infrastruktur bricht wörtlich zusammen – Reparaturen oder Neubauten können Jahre und Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Das Gesundheitssystem ist zwar zum Auffangbecken für Ansprüche aus aller Welt geworden, bietet denen, die es bezahlen, aber in erster Linie monatelange Wartezeiten. Die Bundesrepublik geriert sich zunehmend wie ein maximalbesteuertes Entwicklungsland.
Dass der Bürger sich hier verhöhnt fühlt, scheint logisch, auch wenn Regierende davon nichts wissen wollen. Die schwingen die Moralkeule, fordern Verzicht für fremde Kriege und grüne Lobbys und erzählen Geschichten, dass man fürchten muss, dass die Pinocchio-Nase einen eines Tages durch den Fernseher aufspießt.
Wo geht das Steuergeld hin?
Die Könige der Alternativlosigkeit, die im Bundestag so gerne am Handy daddeln und endlos ihre Sommerurlaube verlängern, während sie der Bevölkerung Faulheit unterstellen, sind es, die das hart erarbeitete Geld der Menschen verbrennen. Sie sind die Personalien hinter dem unerträglichen Zwangs-Abo, das auf dem Niveau von „Schicke Frosch1 an fünfmal die Drei!“ sendet. Jedes unter Haftandrohung abgepresste „Frosch1“ fließt in die Ukraine, in die EU, die WHO oder andere globalistische Vereinigungen und Untervereinigungen, in Entwicklungshilfe für grüne Mobilität und Gender-Gaga am Arsch der Welt, und das, was im Land bleibt, das geht zu einem erheblichen Anteil an die Millionen von Migranten, die man mit blinkenden Pull-Faktoren ins Sozialsystem gelockt hat, oder in die Taschen subventionierter grüner Unternehmen und linker NGOs.
Ein paar Beispiele gefällig? Deutschland finanziert(e) nicht nur die bekannten Radwege in Peru, sondern auch
- „Grüne“ Kühlschränke in Kolumbien: ca. 4,3–4,6 Mio. €
- Kapazitätsaufbau und Gender-Training für Sozialarbeiter in China: 522.000 €
- Hirten-Schulungen zum Klimawandel in der Mongolei: ca. 112.000 €
- Ökofeministische Ansätze in der lokalen Politik in Indonesien: 392.000 €
- Gendertransformative Ansätze zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Kamerun: 21 Mio. €
- Klimafreundliche Kochtechnologien in Kenia und Senegal: ca. 53,6 Mio. €
- Weibliches Unternehmertum in der „grünen Wirtschaft“ in Algerien: ca. 4 Mio. €
- Elektrische Lastenräder in Ghana: 407.200 Euro
Mehr solcher Beispiele finden sich etwa hier, hier und hier.
Was kostet eigentlich die illegale Massenmigration unter dem Asyl-Deckmantel so? 2023 verpulverte man laut offizieller Angaben 29,7 Milliarden Euro. Für 2024 waren 28,4 Milliarden eingeplant, für 2025 24,3 Milliarden. Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), getragen hauptsächlich von Ländern und Kommunen, schlugen 2025 mit 6,2 Milliarden Euro brutto zu Buche.
Damit sind aber noch nicht alle Kosten gedeckt: Unterbringungskosten übertreffen häufig die Pauschalen. Gesundheitskosten sind teilweise in Leistungen des AsylbLG enthalten, laufen aber im Verlauf über die gesetzliche Krankenversicherung und Sozialhilfe. Die Zuschüsse vom Bund reichen für die Kostendeckung nicht aus, weswegen die Beiträge zur Krankenversicherung wacker steigen. Auch für Integrationsbemühungen und Bildung tragen Länder und Kommunen zusätzliche Kosten. Hinzu kommen horrende Kosten, die sich aus der Kriminalität dieser Klientel ergeben. Diese migrationsbedingten Kosten werden nicht ausgewiesen, doch die Kriminalitätsstatistiken belegen die Überrepräsentation von Migranten deutlich. Ermittlungen, Prozesse, Haft, Unterbringen in der forensischen Psychiatrie – das alles belastet den Steuerzahler massiv.
Noch ein Posten: der Ukraine-Krieg. Seit 2022 verpulverte Deutschland (Stand April) 39 Milliarden Euro für „bilaterale zivile Unterstützung“ und 55 Milliarden Euro für Militärhilfe. Der Geldhahn steht natürlich weiter offen. Dazu kommen deutsche Leistungen an die Ukraine im Rahmen des regulären deutschen Mitgliedsbeitrags an internationale Organisationen wie die EU oder die OSZE. Die Flüchtlinge aus der Ukraine, die direkt ins Bürgergeld einwanderten, kosteten den Bund seit 2022 24 Milliarden Euro.
Verzweifeln Sie ruhig, aber zweifeln Sie nicht
Und jeder Bürger, der sich jetzt hinstellt und diese Haushaltsposten hinterfragt, ist rechtsextrem. Wenn er den Fehler macht, öffentlich Kritik zu äußern, droht ihm eine Hausdurchsuchung. Wenn er einen Linken beleidigt hat, geht das in die Statistik für rechte Straftaten ein. Und wenn die Zahlen weit genug aufgebläht wurden, gibt’s wieder eine „Demo gegen rechts“. Die hat der Mensch durch sein an linke NGOs umverteiltes Steuergeld wahrscheinlich sogar selbst mitfinanziert. Die, und die Initiativen für mehr Zensur, ein Verbot der Opposition und vielleicht noch eine für die Aufnahme von Sexspielzeugen in den Grundschullehrplan (letztere gibt es hoffentlich nicht wirklich, doch angesichts linkswoker Verkommenheit kann man sich nie ganz sicher sein).
Diese Chuzpe ist es, die das Fass bei so vielen Menschen zum Überlaufen bringt. Herrschaft des Volkes? Das Volk wurde zum nervigen Kind degradiert, das man auf der stillen Treppe abstellt, während man sein Sparschwein plündert. Vom geraubten Taschengeld kauft man ihm dann unter anderem einen Knebel, damit es auch wirklich still ist.
Ist das gerecht? Sicher nicht. Die Menschen werden nämlich nicht gefragt, ob sie diese Kosten tragen wollen. Ihre einzige Chance ist es, die Regierungen, sprich: de Parteien, die so handeln, abzuwählen. Und genau diese Möglichkeit will man ihnen mit dem Kampf gegen die AfD auch noch nehmen. Angesichts dieser Zustände ist das Volk in Wahrheit immer noch auffallend handzahm.
