Transgender-Täter bei School Shootings, Morddrohungen aus radikalen Milieus und ein Charlie-Kirk-Attentäter mit enger Verbindung zur Trans-Szene: Report24 hat in den vergangenen Jahren immer wieder über solche Fälle berichtet. Nun liefert eine vom US-Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Untersuchung erstmals systematische Daten zum ideologischen Hintergrund. Der Befund: Je stärker die Zustimmung zur Trans-Ideologie, desto ausgeprägter waren linker Autoritarismus und die Bereitschaft, politische Gewalt zu rechtfertigen.
Es ist eine Frage, die lange kaum jemand in der Wissenschaft stellen wollte. Seit Jahren untersucht die psychologische Forschung, ob ablehnende Einstellungen gegenüber Transgendern mit rechtem Autoritarismus zusammenhängen. Viel weniger Aufmerksamkeit erhielt – wohl aus politischen Gründen – bislang die umgekehrte Frage: Wie autoritär denken eigentlich jene, die die Trans-Ideologie besonders vehement vertreten? Dieser Frage gingen nun Forscher der Rutgers University, des Manhattan Institute und des Network Contagion Research Institute nach. Das US-Gesundheitsministerium HHS veröffentlichte die Ergebnisse nun unter dem Titel „Where the Clinic Meets the Movement: Does Gender Ideology Arm Left-Wing Authoritarian Psychology?„.
Für die vorregistrierte Untersuchung wurden zunächst 1.305 erwachsene Amerikaner über die Plattform CloudResearch Connect befragt. Nach Qualitätskontrollen blieben 1.208 Teilnehmer übrig. Die Forscher entwickelten eine sogenannte Clinical Gender Affirmation Scale (CGAS), die misst, wie stark die Befragten zentrale Forderungen der Trans-Ideologie unterstützen. Für die Clinical Gender Affirmation Scale griffen die Forscher auf Positionen führender psychologischer, psychiatrischer und medizinischer Fachorganisationen zurück – darunter der American Psychological Association, der American Psychiatric Association, der WPATH und der American Academy of Pediatrics.
Dazu gehören die Auffassung, Menschen müssten in ihrer selbstgewählten „Geschlechtsidentität“ bestätigt werden, die Verwendung gewünschter Namen und Pronomen sei eine notwendige Form der Unterstützung und Eltern sollten die „Transgender-Exploration“ ihrer Kinder unterstützen. Anschließend verglichen die Forscher diese Einstellungen unter anderem mit einer etablierten Skala für linken Autoritarismus – also Aggression gegen vermeintliche „Unterdrücker“, Zensurbereitschaft, institutionellen Zwang und die Bereitschaft, gesellschaftliche Strukturen notfalls mit drastischen Mitteln zu bekämpfen.
Deutlicher Zusammenhang mit linkem Autoritarismus
Die Zahlen fallen eindeutig aus. Die Zustimmung zur Gender-Affirmation korrelierte mit linkem Autoritarismus mit 0,54. Noch höher lag der Zusammenhang bei der Forderung nach institutioneller Durchsetzung solcher Positionen – etwa Zwang bei Pronomen oder Sanktionen gegen Abweichler – mit 0,59. Selbst die Vorstellung, in den Vereinigten Staaten finde derzeit ein „Genozid“ an Transgendern statt, korrelierte mit linkem Autoritarismus mit 0,44. Alle Zusammenhänge waren statistisch hochsignifikant. Noch interessanter wurde es, als die Forscher politische Gewalt ins Spiel brachten. Die Teilnehmer sollten bewerten, wie gerechtfertigt sechs konkrete Szenarien seien: die Ermordung Charlie Kirks, die Ermordung Donald Trumps, die Ermordung des UnitedHealthcare-Managers Brian Thompson, Brandanschläge auf Gebäude der Einwanderungsbehörde ICE, Sachbeschädigung am Eigentum Wohlhabender sowie Gewalt gegen Polizisten.
Bei allen sechs Formen politischer Gewalt zeigte sich derselbe Zusammenhang. Je stärker die Zustimmung zur Trans-Ideologie, desto größer war die Bereitschaft, solche Taten zu rechtfertigen. Die Korrelation lag bei der Ermordung Trumps bei 0,35, bei ICE-Brandanschlägen bei 0,34, beim Mord an Charlie Kirk bei 0,31, bei Angriffen auf das Eigentum Wohlhabender bei 0,28, bei Brian Thompson bei 0,27 und bei Gewalt gegen Polizisten bei 0,23. Sämtliche Werte waren mit p < 0,001 hochsignifikant. Beim linken Autoritarismus selbst waren die Werte noch erheblich höher: 0,47 bis 0,54. Die stärkste Verbindung zeigte sich bei Brandanschlägen auf ICE-Gebäude. Der ideologische Typus des linken Autoritären war demnach sehr viel stärker mit Gewaltakzeptanz verbunden als die bloße Tatsache, politisch links zu stehen.
Es liegt nicht einfach daran, dass die Befragten „links“ waren
Die Forscher wollten wissen, ob hier einfach nur eine gewöhnliche linke politische Haltung gemessen wird – oder ob etwas anderes dahintersteckt. Dafür trennten sie zwischen Menschen, die sich politisch links einordnen, und solchen, die zusätzlich stark autoritäre Einstellungen zeigen. Das Ergebnis ist deutlich: Eine normale linke bzw. linksliberale politische Einstellung erklärte die Zustimmung zu Gewalt nur schwach oder teilweise überhaupt nicht. Ausschlaggebend war vielmehr der linke Autoritarismus – also die Bereitschaft, politische Gegner als gefährlich oder illegitim zu betrachten, sie zu zensieren, zu bestrafen oder mit Zwang gegen sie vorzugehen.
Beim Mord an Charlie Kirk zeigte sich dieser Unterschied besonders klar. Eine simple linke bzw. linksliberale politische Einstellung spielte statistisch kaum eine Rolle. Linker Autoritarismus hingegen hing sehr stark mit der Rechtfertigung der Tat zusammen. Dasselbe Muster zeigte sich bei Gewalt gegen Polizisten und bei Brandanschlägen auf ICE-Gebäude. Mit anderen Worten: Die Studie beschreibt damit insbesondere, dass vor allem jene Befragten besonders gewaltaffin antworteten, bei denen linke politische Überzeugungen mit einem ausgeprägt autoritären Weltbild verbunden waren.
Das dürfte auch erklären, weshalb die Autoren von der Gender-Ideologie als möglichem „ideologischen Brandbeschleuniger“ sprechen. Das Weltbild liefert dem bereits autoritär eingestellten Menschen ein einfaches Schema: hier die angeblich permanent bedrohten Opfer, dort die vermeintlichen Unterdrücker. Gegner werden nicht mehr als Menschen mit einer anderen politischen oder biologischen Auffassung betrachtet, sondern als Ursache von „Gewalt“, „Auslöschung“ oder sogar eines angeblichen „Genozids“. Aus einem politischen Widerspruch wird damit eine angebliche moralische Notlage – und Zwang oder Gewalt können als vermeintliche Gegenwehr psychologisch rationalisiert werden. Auffällig ist dabei auch, wer zum Feindbild wird. Eine weitere Auswertung zeigte, dass starke Zustimmung zur Gender-Ideologie mit einer höheren Wahrnehmung von Republikanern, Konservativen, Christen, Polizisten, dem Kapitalismus, dem Supreme Court, Männern und Weißen als gefährliche Gruppen oder Institutionen einherging.
Report24 berichtete immer wieder über solche Fälle
Dass Gewalt und Radikalisierung im Umfeld des Transgenderismus nicht bloß eine theoretische Frage sind, haben die vergangenen Jahre gezeigt. Report24 berichtete etwa über den transidenten Schützen von Minneapolis, über mehrere Transgender-School-Shooter sowie über das Umfeld des Mörders von Charlie Kirk. In Kanada löste der Massenmord von Tumbler Ridge Anfang 2026 erneut die Frage aus, weshalb psychische Probleme, Transgenderismus und schwere Gewalttaten in einzelnen Fällen gemeinsam auftreten – eine Frage, die vom polit-medialen Mainstream lieber mit dem „Transphobie“-Vorwurf beantwortet als untersucht wurde.
Auch Charlie Kirks Ermordung gehört ausdrücklich zu den sechs Szenarien der neuen Studie. Report24 hatte bereits kurz nach der Tat über die enge Verbindung des Täters Tyler Robinson zur Transgender-Szene berichtet. Robinson lebte mit seinem „transidenten“ Lebensgefährten zusammen und erklärte diesem nach der Tat laut den veröffentlichten Meldungen, er habe Kirks angeblichen „Hass“ nicht länger ertragen.
Gemessen wurde seitens der Wissenschaftler lediglich die Akzeptanz politischer Gewalt. Offen bleibt bislang, ob die Trans-Ideologie autoritäre Einstellungen verstärkt oder ob autoritär veranlagte Menschen besonders stark auf sie ansprechen. Eben diese Kausalitätsfrage wollen die Forscher nun in einer vorregistrierten experimentellen Folgestudie untersuchen. Das ändert jedoch nichts am Befund dieser ersten Untersuchung. Trans-Ideologie, linker Autoritarismus und die Rechtfertigung politischer Gewalt treten nicht unabhängig voneinander auf. Selbst nachdem gewöhnliche politische Linksorientierung berücksichtigt wurde, blieben die Zusammenhänge bestehen.
Jahrelang konzentrierte sich ein großer Teil der psychologischen Forschung darauf, bei Konservativen und Gegnern der Gender-Ideologie irgendwelche „autoritäre Tendenzen“ aufzuspüren. Nun wurde erstmals systematisch die andere Seite untersucht. Ausgerechnet dort findet sich ein Milieu, in dem Feindbilder, Zensurbereitschaft, staatlicher Zwang und die Rechtfertigung politischer Gewalt statistisch eng miteinander verbunden sind. Die Autoren sprechen von der „psychologischen Infrastruktur“, die solche Gewalt überhaupt vorstellbar macht. Es dürfte höchste Zeit sein, diese Infrastruktur genauer zu untersuchen.
