Wir wissen, dass Windindustrie weder grün noch nachhaltig, noch sauber ist. Diese Behauptungen sind reine Verkaufsschmähs, um sie den Menschen schmackhaft zu machen. Viele Medien unterstützen diese Behauptung und schaffen damit ein gefährliches Mindset, eine Desinformation, die Bürger hinters Licht führt. Welche Risiken für Betreiber bestehen, wie die Presse Menschen gängelt und was der Stromverbrauch der Rechenzentren mit der Windindustrie zu tun hat, wollen wir hier hinterfragen.
Von Angelika Starkl
Wo liegen die Risiken für Errichter und Betreiber von Windindustrieanlagen?
Für Errichter, Betreiber und Banken ist das Risiko extrem gering. Die Verantwortung läuft darauf hinaus, dass die effektive Performance der Anlagen völlig wurscht ist. Denn es bestehen Abnahmegarantien, ob sich die Windmaschinen nun drehen oder nicht. Muss der Betreiber bei Überproduktion zahlen, damit „sein“ Strom im Netz untergebracht werden kann, so werden ihm auch diese Kosten abgenommen.
Obendrein gilt weiterhin das perverse Merit-Order-Prinzip als willkürlicher Eingriff in das Marktgeschehen. Dies besagt, dass nicht der günstigste Stromanbieter den Preis bestimmt, sondern der teuerste! Quasi eine Lebensversicherung, damit kein Anbieter wegen Misserfolgs aus dem Markt fliegt. Es ist ein perfider Selbstbedienungsladen für die unersättlichen Eigentümer. Und alles geht zulasten der Konsumenten und Steuerzahler.
Welche Rolle spielen die Medien bei der Berichterstattung über Windindustrie?
Noch selten vorher wurden die unter horrenden Preisen leidenden Menschen dermaßen hinters Licht geführt von gebrieften Journalisten, die sich zum Teil sogar öffentlich zu einer parteiischen Berichterstattung verpflichten (Klimajournalismus). Das Berufsethos vollkommen verratend, agieren sie als reine Propagandisten, die von vornherein jede Objektivität aufkündigen. Sie sind die Sargnägel des wahrhaftigen Journalismus. Das ist Presstitution par excellence. Sie verpflichten sich, nicht zu informieren, sondern zu beeinflussen.
Wo bleibt die tiefergehende Recherche über alle ernstzunehmenden Studien über die ungelösten Probleme und die Risiken der Windindustrie? Diese werden samt und sonders in die Schwurblerecke gerückt und somit aus dem öffentlichen Diskurs gedrängt. Wo sind die Foren im TV und Radio, wo noch über die brisanten Fragen gestritten wird? Stattdessen üben sie sich in der Diskreditierung ihrer Journalistenkollegen, die sich nicht mit Geld oder irgendwelchen Geschichten abspeisen lassen, sondern versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die linke Presse wie Profil und Standard greift Windindustriegegner regelrecht frontal an und stellt sie gar als Sekte dar. Oder man droht mit dem Verfassungsschutz. Man versucht, ihren Ruf zu besudeln, und wirft ihnen Teilnahme am Coronawiderstand vor. Was hat eins mit dem anderen zu tun, als das Einstehen für persönliche Integrität und die körperliche Unversehrtheit? Die Behauptungen sind so fadenscheinig wie unwahr.
Wie hängen Rechenzentren und Windindustrie zusammen?
Sicher nicht so, wie es sich die Grünen vorstellen: dass man Rechenzentren verpflichten möchte, auf die nicht kontinuierlich lieferfähigen Stromerzeuger Solar und Wind zu setzen! Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Das ist freche Augenauswischerei.
Rechenzentren benötigen so viel Strom, weil tausende Hochleistungsserver rund um die Uhr unter Volllast arbeiten. Der enorme Energiebedarf entsteht durch den Betrieb der Prozessoren, durch die aufwendige Kühlung der stark erhitzten Hardware, und den ständigen Datentransfer. Der enorme, rund um die Uhr benötigte Bedarf erfordert Grundlaststrom. Oder glauben Sie, so ein Rechenzentrum kann seine Leistung bringen, wenn es in der Nacht auf tausende Kilowatt Strom verzichten müsste, weil seine Photovoltaikanlagen nichts liefern oder bei Windflaute die Spießrotoren still stehen?
Wie werden diese gigantischen Energiefresser ihren Hunger stillen, der keine Versorgungsschwankungen verträgt? Sie werden Ihnen, dem Endverbraucher, den grundlastfähigen Strom wegnehmen und Sie dem nur unbeständig verfügbaren Strom von Photovoltaik und Windturbinen überlassen. Damit die Rechenzentren ihren Betrieb aufrechterhalten können, wird man Sie dem Zappelstrom ausliefern! Die privaten Haushalte werden mit zeitweiser Rationierung in Zukunft rechnen müssen.
Natürlich kratzt die Energiewirtschaft nun jedes halbe Kilowatt zusammen, um ihren Lieferverpflichtungen noch irgendwie gerecht werden zu können. So kommt der enorme Druck zum Ausbau der sogenannten „Erneuerbaren“ zustande, der null Pardon kennt, egal wie schlimm die Eingriffe in unsere Natur-, und Kulturlandschaft sind. Es wird zunehmend alles der technokratischen Elite zu Füßen gelegt. Es sei denn, einige Mutige stehen auf und gebieten diesem Wahnsinn Einhalt. Es geht hier nicht nur um das gigantomanische Projekt Kronsdorf in OÖ, das mehr als ein Drittel des Gesamtstrombedarfs des Bundeslandes beanspruchen wird, sondern auch um die Planungen bei Leobersdorf in der Nähe Wiens. Weitere werden folgen.
Bürger, die Kritik an der Energiepolitik in Österreich äußern, weil sie Schritt für Schritt ihren Lebensraum zerstört, haben sich längst zusammengeschlossen und stehen im Austausch untereinander. Es sind sehr viele!
Ein Vernetzungstreffen gibt es in NÖ am 12. September in Neuaigen bei Tulln.
Lesen Sie auch Teil 1 dieser Reihe.
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