Ein islamisches Medium im Vereinigten Königreich stachelt britische Mohammedaner gegen den Schauspieler, Comedian und bekennenden Islamkritiker John Cleese auf und listet seine Tourdaten zusammen mit seinen Äußerungen gegen den Islam auf. In den sozialen Netzen bangt man nun um seine Sicherheit.
„Dies ist im Wesentlichen eine Fatwa, ein Tötungsbefehl gegen John Cleese“, warnt ein User in den sozialen Netzen, nachdem das islamische Medium 5PillarsUK gegen „feindselige“ Äußerungen des sogenannten „Islamophoben“ Cleese wetterte – nur um dann detailliert Daten und Locations seiner kommenden Tour anzuhängen.
Before I left Britain, 5Pillars put me on their Top 10 list of Islamophobes.
— Fr Calvin Robinson ©️®️ (@calvinrobinson) August 11, 2026
They are doing the same thing here. This is essentially a fatwa, a killing order against John Cleese for daring to speak out against barbaric non-stun slaughter aka Halal.
The “religion of peace.” https://t.co/JVmx9IfKqp
Konkret empörte man sich bei dem islamischen Portal über Cleeses Zusammenfassung des Korans, in dem es seiner Ansicht nach um Machtergreifung, die Tötung von Ungläubigen und das allgemeine Aufzwingen des Islam ginge. Zudem habe er im Kontrast dazu die britische christliche Tradition als deutlich überlegen und respektvoller gegenüber der Menschenwürde beschrieben.
Man moniert, dass Cleese Enthauptungen angesprochen und den Islam als mittelalterliche, frauenhassende Religion beschrieben habe. Dann lässt man einen eigenen Redakteur zu Wort kommen, der schlussfolgert, dass Cleese mit seinen Aussagen „weit über legitime Kritik am Islam hinausgeht“. Abschließend wird angeprangert, dass Cleese Restore Britain und den islamkritischen Aktivisten Tommy Robinson unterstützt.
Direkt danach folgt die Aufzählung seiner Tourdaten samt Locations. Werbung für den unliebsamen Comedian? Wohl kaum. „In einigen dieser Städte, darunter Birmingham, Manchester, Leeds und Bedford, leben wesentliche muslimische Gemeinschaften“, betonte man im Artikel.
In den sozialen Netzen fasst man die Agitation des Mediums als regelrechte Einladung zu Gewalt und Schlimmerem auf. Dass Islamkritiker sehr gefährlich leben, ist hinlänglich bekannt. Cleese hat seinerzeit mit Monty Python auch das Christentum auf die Schippe genommen, doch Angst vor wütenden Christen musste er nicht haben.
Der Comedian reagierte auf die Warnungen auf X und schrieb: „Ich überprüfe gerade die Sicherheitsvorkehrungen. Früher musste ich das nie machen! Hoffentlich verdirbt das nicht den Abend für all diejenigen, die sich einfach nur auf einen lustigen Spaß gefreut haben.“
Thank you, James
— John Cleese (@JohnCleese) August 11, 2026
I am now checking on the security arrangements.
Never had to do this in the old days !
Hope this doesn't spoil the evening for all the people who were just looking forward to a good laugh https://t.co/ETzVdNx0Cy
Bleibt zu hoffen, dass auch die Behörden die Sicherheit des 86-Jährigen im Blick haben, statt sich nur in vorauseilendem Gehorsam gegen vermeintliche „Islamophobie“ einzusetzen.






