Die spanische Exklave Ceuta steht unter massivem Druck. Zehntausende Menschen stürmen die Grenze, weil die Regierung in Madrid illegale Migranten legalisiert und die Gerichte Rückweisungen erschweren. Die Invasion ist die logische Folge einer Migrationspolitik, die seit Jahren systematisch vorbereitet und durchgezogen wurde. Von Männern wie Peter Sutherland.
In Spanien lief eine der größten „Regularisierungskampagnen“ Europas, über 1,2 Millionen illegal Aufhältige sollen von der linken Regierung legalisiert werden. Ein spanisches Gericht hatte zudem die sogenannten „heißen Rückweisungen“ an den Grenzen für problematisch erklärt, also der Polizei die Kontrolle der Grenzen de facto untersagt. Als Ergebnis überrannten Ende Juli nach Behördenangaben und Videoaufnahmen zwischen 50.000 und 60.000 Menschen aus Marokko die spanische Exklave Ceuta.
Das ist die Konsequenz einer jahrzehntelang betriebenen Politik der offenen Grenzen, die die Europäische Union spätestens seit 2015 nochmals massiv vorangetrieben hat. Eine zentrale Figur dabei war Peter Sutherland, der irische Ex-EU-Kommissar, ehemalige Goldman-Sachs-Chef und langjährige UN-Sonderbeauftragte für internationale Migration. Sutherland, der auch dem globalistischen Netzwerk der Trilateral Commission (eine Art klandestines WEF) vorstand, machte aus seiner migrationspolitischen Haltung keinen Hehl.
Im Juni 2012 sagte er vor dem EU-Unterausschuss des britischen House of Lords unmissverständlich, worum es ging. Zur nationalen Homogenität erklärte er: „It is impossible to consider that the degree of homogeneity which is implied by the alternative argument can survive, because states have to become more open in terms of the people who inhabit them, as the United Kingdom has demonstrated.“ Und weiter über die europäischen Gesellschaften: „… who still nurse a sense of our homogeneity and difference from others … And that’s precisely what the European Union, in my view, should be doing its best to undermine.“
Sutherland argumentierte, die Entwicklung „multikultureller Staaten“ sei alternativlos – „however difficult it may be to explain this to the citizens of those states“ – egal wie schwierig das den Bürgern zu erklären sein würde. Die Staaten müssten offener sein für alle Menschen der Welt, die EU solle aktiv dagegen arbeiten, dass europäische Länder an einem Gefühl nationaler Homogenität und der Unterschiedlichkeit von Nationen festhalten. Homogenität sei weder wünschenswert noch zukunftsfähig. Die Bürger würden das vielleicht schwer verstehen, aber das ändere nichts an der politischen Richtung. Das ist nichts anderes als das verlogene Globalistenmantra „Vielfalt ist unsere Stärke“.
Als Angela Merkel 2015 die Grenzen öffnete, war Sutherland begeistert. Im November 2015 lobte er ihre „enormous leadership“. Im Februar 2016 nannte er sie ausdrücklich „a hero“ und berichtete, er habe ihr bei einer Konferenz in Malta zugeflüstert: „You’re a hero“, weil sie eine moralische Vision auf eigene politische Kosten vertreten habe. Die Vision der Vernichtung der europäischen Völker und Staaten.
Für Akteure wie Sutherland und die Netzwerke, in denen er sich bewegte, sind die Bürger westlicher Staaten keine Träger einer eigenen Geschichte und Identität, sondern bloße Verschubmasse. Nationen gelten als überholte Konstruktionen, nationale Identität als Hindernis. Die Völker Europas werden für das Projekt einer grenzenlosen Welt beiseitegeschoben. Ihre Identität wird vernichtet, ihr Zusammenhalt zerstört, ihre Nationen abgeschafft.
Ceuta ist nur das jüngste Symptom dieser Politik der europäischen Selbstzerstörung. Allein die Bevölkerung Afrikas wächst um rund 100.000 Menschen täglich. Es ist schlicht unmöglich, diese Massen in Europa aufzunehmen und als Europa weiter zu existieren. Wer die Grenzen nicht mit allen erforderlichen Mitteln schützt, wird Europa verlieren. Die Alternative lautet nicht Menschlichkeit oder Abschottung. Die Alternative lautet, die Kontrolle zu behalten oder die eigenen Länder zu verlieren. Für Globalisten wie Sutherland, Merkel oder von der Leyen ist die Abschaffung der europäischen Nationen offenkundig ein Ziel. Für die Bürger Europas wäre es eine Katastrophe.






