Die Politik in NÖ erhält tatkräftige Unterstützung von Fridays for Future Niederösterreich für den Windenergieausbau. Offenbar wird der Widerstand der Bevölkerung zu groß: Man organisiert dieses Wochenende mehrere sogenannte Stammtische, bei denen „Experten“ zu den Auswirkungen von Windparks befragt werden können. Beklagt wird, dass „die Debatte zunehmend von Falschinformationen begleitet“ werde: Die gefälligeren „Fakten“ sollen nun offenkundig unters Volk gebracht werden.
von Angelika Starkl
Fridays for Future Austria schreiben auf ihrer Homepage: „Fridays For Future Österreich entstand 2018/2019 im Zuge der globalen Schulstreiks, inspiriert von der Schülerin Greta Thunberg. In kürzester Zeit haben wir mit Zehntausenden Menschen auf der Straße die Klimakrise ins Zentrum politischer Debatten gerückt – weltweit und in Österreich. Wir haben Wahlen geprägt, gesellschaftlichen Druck aufgebaut und damit Klimapolitik mitgestaltet, dabei sind Fortschritte wie der Green Deal, das Renaturierungsgesetz oder der Stopp des Lobautunnels gelungen.“
Tatsächlich wurde die Hypothese von einer Auswirkung des von Menschen produzierten CO2 auf die Erdtemperatur 1896 durch den schwedischen Physiker und Freimaurer Svante Arrhenius – nach Angaben ihres Vaters ein Vorfahr von Greta Thunberg – aufgestellt. 1908 griff der britische Meteorologe und Mitglied der Royal Society, der Freimaurer Ernest Gold, diese Theorie auf. Doch erst 1988 präsentierte der amerikanische Klimaforscher, NASA-Wissenschaftler und Freimaurer James E. Hansen diese Theorie vor dem US-Senat und machte sie zu einer politischen Agenda.
Auf seine Initiative hin wurde der „Weltklimarat“ (IPCC) der Vereinten Nationen gegründet, der die Erderwärmung und ihre politische Nutzbarmachung untersuchen sollte. Dann lag das Thema fast zwei Jahrzehnte auf Halde, ohne dass sich die Weltpolitik oder die Gesellschaft dafür interessierte. Das änderte sich radikal im Jahre 2006 mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Eine Unbequeme Wahrheit“, als dessen Initiator Al Gore auftrat. 1992 war er bereits mit seinem Buch „Earth in the Balance“, in dem er die Umverteilung der globalen Ressourcen forderte, als Ökosozialist und Globalist in Erscheinung getreten. 2007 erhielt er in Hollywood den „Oscar“ für den besten Dokumentarfilm und im gleichen Jahr wurde er in Stockholm mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er verdiente mit der Klimapanik Millionen.
Al Gore war aber keineswegs der Urheber der Klimapanik, sondern ein bezahlter Frontmann. Hinter der Kampagne stand kein Geringerer als der amerikanische Globalist und Finanzmogul George Soros mit seinem „Open Society Institute“ (OSI). Sein Ziel: ein Umbau der Gesellschaft („social engineering“) und der Aufbau einer neuen, globalen Weltordnung. Im Jahre 2008 hatte das ACO eine 300 Millionen Dollar teure Kampagne gestartet, um die Amerikaner zu einer aggressiveren Reduktion des Ausstoßes der Treibhausgase zu bewegen. Weitere Soros-Millionen sollten fortan in die „Klima-Jugendbewegung“ fließen, die aktive „Aufklärung der Jugend zum Thema Erderwärmung“ betrieb – offenbar die Geburtsstunde von „Fridays for Future“.
Gegen „Falschinformationen“ über Windkraft
Die österreichische Gruppierung bewirbt nun mehrere Veranstaltungen als „interaktives Stammtischformat“ im Waldviertel:
Gemeinsam mit Johannes Schmidt, Hanns Moshammer, Sigrid Stagl und der IG Windkraft wollen wir von Fridays For Future Niederösterreich und den Scientists For Future AT in einem interaktiven Stammtisch-Format einen Raum schaffen, in dem Fragen offen gestellt und faktenbasiert beantwortet werden. Unter dem Motto „Impulse für die Energiewende“ treffen wir uns kostenlos und ohne Anmeldung am:
- Fr, 2.10 in Horn (S-Treff, 18 Uhr) mit Univ. Prof. Dr. Johannes Schmidt von der Boku Wien.
- Sa, 3.10. in Zwettl (Bergwirt Schrammel, 18 Uhr) mit Univ. Prof Dr. Hanns Moshammer von der MedUni Wien.
- So, 4.10. in Bärnkopf (Pfarrsaal, 16 Uhr) mit Univ. Prof Dr. Sigrid Stagl von der WU Wien.
Große Windraddiskussionen im Waldviertel
Der Presseaussendung wurde auch eine eigens aufbereitete Broschüre als Download zugefügt. Offenbar glaubt man, die Waldviertler ideologisch vom Windstrom überzeugen zu können, und bezahlt dafür gerne teure „Experten“ für ihre Vorträge. Viele mögen sich das ja anhören und lauschen. Vielleicht stellen manche Menschen dort Fragen. Zur Produktion der Rotorblätter in China etwa, und ihrer Ummantelung mit PFAS-Chemikalien, die sich im Wald und auf den Feldern verteilen, zu ihrem langen Schiffsweg übers Meer nach Europa und ihrer noch ungeklärten Entsorgung.
Vielleicht kommt auch jemand hin, der nach dem Landschaftsbild fragt und den geschützten, getöteten Vögeln. Vielleicht gibt es ein paar mutige Menschen, die keine Experten sind, aber einen Hausverstand besitzen und sich zu reden trauen. Über Infraschall und Schattenwurf, die Abstände zu den Siedlungen, die nie nachgebessert wurden, oder die Zerstörung des Waldes durch Zufahrtsstraßen und Trassen. Vielleicht ist auch ein Jäger dabei, der um sein Wild bangt, oder einfach nur eine Oma, die sich mit den Enkerln nicht mehr in den Wald spazieren traut, wegen der Absperrungen wegen Eiswurf. Ich weiß es nicht. Aber das ist sicher: Wenn jetzt die Menschen, die vielen Bürgerinitiativen, nicht aufstehen, dann ist es zu spät!
