Nach der massiven politischen Verteufelung während der Corona-Zeit rückt Ivermectin nun wieder in den Fokus der Forschung. Die University of Florida startet ab Herbst eine staatlich geförderte Studie, die den Einsatz des Medikaments in der Krebstherapie untersucht. Ist das verächtlich als „Pferde-Entwurmer“ bezeichnete Medikament in Wahrheit ein potenter Krebsjäger?
Kann man mit Ivermectin Krebs wirksam behandeln? Ab September 2026 widmet sich eine Studie mit rund 80 Patienten dieser wissenschaftlich hochinteressanten – aber massiv politisierten – Frage. Die Forschung dazu wird von der University of Florida gesponsert und soll Ende 2027 abgeschlossen sein. Möglich wird dies durch erhebliche staatliche Mittel: Der Bundesstaat Florida hat über den Florida Cancer Innovation Fund (Casey DeSantis Cancer Research Program) zunächst über 60 Millionen US-Dollar für innovative Krebsforschung bereitgestellt. Dabei wird explizit die Erforschung des sogenannten „Repurposing“ (der Umwidmung) von bewährten, generischen Wirkstoffen wie Ivermectin priorisiert.
The State of Florida is launching a study on Ivermectin to see if it can potentially cure cancer.
— Dr. David (@DrDavidivw) July 24, 2026
This is HUGE. pic.twitter.com/sj6LCYx4N8
Die ICONIC-Studie im Detail
Die Phase-2-Studie mit der Kennung NCT07487805 trägt den offiziellen Titel „Ivermectin Combined With Immune-Checkpoint Inhibition in Cancer“ (ICONIC). Sie schließt erwachsene Patienten mit soliden Tumoren ein, die bereits seit mindestens 21 Tagen eine Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie (eine moderne Form der Krebs-Immuntherapie) als Standardbehandlung erhalten.
Die Teilnehmer werden randomisiert in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei sie ihre laufende Immuntherapie fortsetzen:
- Intermediate-Dose Ivermectin: 200 µg/kg oral an Tag 1 bis 3, wöchentlich für 4 Wochen.
- High-Dose Ivermectin: 400 µg/kg oral an Tag 1 bis 3, wöchentlich für 4 Wochen.
Angesichts dessen, dass das günstige Medikament bereits seit langer Zeit in Gebrauch ist und selbst bei höheren Dosen kaum Nebenwirkungen verursacht, wäre ein messbarer Erfolg dieser Studie auch ein wichtiger Schritt hin zur effektiven Krebsbekämpfung. Denn die bisherigen Behandlungsansätze (beispielsweise auch die Chemotherapie) sind nicht nur extrem teuer, sondern auch oftmals wenig erfolgversprechend.
BREAKING NEWS: First-in-the-World IVERMECTIN, Mebendazole and Fenbendazole Protocol for CANCER has been peer-reviewed and published!
— William Makis (@MakisMedicine) March 20, 2026
I am seeing our paper everywhere recently, the NEWS is spreading! 😃
BIG PHARMA attacked our Fenbendazole paper on three Stage 4 Cancer… pic.twitter.com/RFPkkqqspf
Fokus auf Immunsystem und Sicherheit
Laut Ausschreibung ist das Hauptziel der Studie nicht die sofortige Feststellung einer Heilung, sondern die Untersuchung von Immunmodulation. Gemessen wird nach zwei Wochen die Veränderung bestimmter aktivierter T-Zellen (CD8-T-Zellen), die für die Bekämpfung von Tumoren entscheidend sind. Als Sekundärziele werden die Sicherheit, schwere Nebenwirkungen und Veränderungen von Zytokinen untersucht.
Die Studie analysiert also primär pharmakodynamische Effekte und dosisabhängige Einflüsse auf das Immunsystem in Kombination mit der Standard-Immuntherapie. Nur indirekt wird sich die Frage angehen lassen, ob Ivermectin den Krebs tatsächlich wirksam zurückdrängt. Dennoch ist dies ein entscheidender und wichtiger Schritt zur Forschung am Menschen selbst.
The LARGEST human ivermectin cancer study EVER done found 84.4% of patients declared their cancer had COMPLETELY DISAPPEARED, SHRUNK, or STOPPED PROGRESSING after 6 months.
— Q Jersey Girl (@QJerseyGirl) July 25, 2026
Our study is now PEER-REVIEWED and PUBLISHED by the International Institute of Anticancer Research.
STAY… pic.twitter.com/kvvDayq83q
Ein Paradigmenwechsel in der Forschung?
Der Studienbeschreibung zufolge gibt es bereits großes öffentliches Interesse und eine rege Off-Label-Nutzung, jedoch bislang kaum belastbare klinische Daten beim Menschen. Große, randomisierte klinische Studien, die einen klaren Nutzen beim Menschen belegen, fehlten bisher. Allerdings häufen sich die Hinweise: Es gibt beeindruckende präklinische Daten, die antikarzinogene Effekte von Ivermectin zeigen. Report24 hatte beispielsweise bereits hier, hier und hier über die Krebsbehandlung mit Ivermectin berichtet.
Während die klassische Medizin weiterhin energisch von Ivermectin abrät, stellt die staatliche Forschung in Florida einen mutigen Schritt der wissenschaftlichen Öffnung dar. Die medizinische Frage zu Ivermectin wurde während der Covid-Ära massiv politisiert und das Medikament selbst medial als „Pferde-Entwurmungsmittel“ desavouiert. Dass nun ausgerechnet renommierte Universitäten das Potenzial in der Onkologie ernsthaft prüfen, gleicht einer späten Genugtuung für kritische Wissenschaftler. Mehr noch wächst damit die Hoffnung, diesen Krankheiten endlich erfolgreich den Kampf ansagen zu können.





