Asylmigration, Familiennachzug und hohe Geburtenraten lassen den Anteil der Islambefolger in Westeuropa immer mehr anwachsen. Ohne Remigrationspolitik wird die autochthone Bevölkerung zur Minderheit werden. Soll dann der Islam das Ruder übernehmen? Alternativ könnten bürgerkriegsartige Konflikte die Folge sein. Dieser zweite Teil unserer Analyse beleuchtet islamistische Ansagen und Prognosen und zeigt, wie enttäuschte Erwartungen in Migranten die Wut auf Europäer befeuern.
In Teil 1 dieser Analyse wurde herausgearbeitet, wie die demografische Entwicklung Europas und die Politik der globalistischen Eliten die Islamisierung auf verschiedenen Ebenen vorantreiben.
Die offiziellen Islamverbände geben sich aktuell friedlich und inszenieren die Moslems als arme Verfolgte. Die Täuschung der verachteten Ungläubigen zum eigenen Vorteil ist auch laut den moslemischen Schriften nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich empfohlen. Diese „Taqiyya“ (= Verstellung) gilt insbesondere dort, wo die Islamgläubigen (noch) nicht die Mehrheit sind.
Das ändert sich schrittweise, je mehr gesellschaftliches Gewicht die Islambefolger in einem Land haben. Sie werden dann immer fordernder und schließlich aggressiver. Dann gilt nämlich Koran-Sure 47, Vers 35: „So werdet nicht matt, und ruft nicht dann zum Friedensschluss, wenn ihr die Überlegenen seid. Allah ist mit euch und lässt euch nicht um eure Werke kommen.“
Und während Funktionäre der Islamverbände immer noch sanft auftreten, fühlen sich mittlerweile viele Mohammedaner in Europa stark genug, um klare Ansagen zu machen. Das gilt besonders dann, wenn sie in ihrer eigenen Sprache sprechen.
Die türkischen Islamisten zu Europa
Die herrschenden globalistischen Eliten fördern die Zuwanderung von Islamgläubigen, um die Bevölkerung nach US-Vorbild nachhaltiger ethnisch zu fragmentieren und so auch die Macht der EU-Technokratie zu stärken. Die islamistischen Kräfte spielten bei der Multikulturalismus-Politik vorerst dankbar mit, aber natürlich haben sie seit Langem eine eigene Agenda.
Bereits 2001 sagte Necmettin Erbakan, ehemaliger türkischer Ministerpräsident und geistiger Ziehvater von Erdogan, bei einer Versammlung seiner islamistischen Milli-Görüs-Bewegung im westdeutschen Hagen: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan. Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage.“
Sein Schüler Erdogan wurde 2014 bei einer Massenveranstaltung seiner AKP in Wien deutlich, als er zu seinen Wiener Fans sagte: „Wir sind alle die Enkel von Sultan Süleyman und die Enkel von Kara Mustafa“ (Sultan Süleyman war für die erste Türkenbelagerung Wiens 1529 verantwortlich, Kara Mustafa war der Oberbefehlshaber während der zweiten Türkenbelagerung 1683). Ergänzend zu dieser kriegerischen Eroberungsrhetorik rief Erdogan im Frühjahr 2017 den Türken in Europa zu: „Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn ihr seid die Zukunft Europas.“ Und ein paar Wochen später fügte er bezüglich der Europäer hinzu: „Was sie auch tun, es ist vergeblich. Die Zukunft Europas werden unsere fünf Millionen Brüder formen, die sich aus der Türkei dort angesiedelt haben. Für Europa, dessen Bevölkerung altert, dessen Wirtschaft erlahmt und dessen Kraft versiegt, gibt es keinen anderen Ausweg.“
Nach den beiden gescheiterten Versuchen, Europa zu erobern (über das maurische Spanien beziehungsweise das Osmanische Reich), ist es unter sehr vielen islamischen Kräften Common Sense, dass es aktuell um einen dritten Versuch geht. Die Grundlage dafür ist das islamische Verständnis, dass die Erde Allah gehört, die Ungläubigen Teile davon gestohlen hätten und es die Aufgabe der Muslime sei, sie im Sinne Allahs in Besitz zu nehmen.
Bis zu diesem Zustand herrsche mit den Ungläubigen das Dar al-Harb (Haus des Krieges), unterbrochen nur von zeitlich begrenztem Hudna (Waffenstillstand). Der ideologische und militärische Kampf gegen die Dar al-Harb wird als Dschihad bezeichnet, durch dessen Erfolg erst das erlösende weltweite islamische Dar as-Salam (Haus des Friedens) entsteht, in dem die Muslime herrschen und andere monotheistische Religionen nur als Dhimmis, also Personen minderen Rechts, existieren dürfen (für Anhänger anderer Religionen, muslimische Abweichler und Atheisten ist überhaupt der Tod vorgesehen).
Die arabischen Islamisten zu Europa
Die Muslimbruderschaft, schon in der Zwischenkriegszeit in Ägypten entstanden und eine der stärksten islamistischen Strömungen, betreibt seit Jahrzehnten auch in Europa „Bildungsarbeit“ und Propaganda und treibt den Bau von Moscheen voran. In Österreich haben sie sich – laut einer Studie vom September 2017 – durch ihr gutes Netzwerk zu einem wesentlichen Ansprechpartner für westliche Eliten entwickelt, kontrollieren die Ausbildung der islamischen Religionslehrer im Land und würden mit ihren Strukturen „zentrale Rollen“ bei der Aufnahme von muslimischen Asylwerbern spielen.
Ibrahim El-Zayat, der langjährige Vorsitzende der „Islamischen Gemeinschaft“ in Deutschland, Betreiber einer Firma mit etwa 100 Moscheebauprojekten und zentrale Schnittstelle zwischen Muslimbrüdern, Saudis, Milli Görus und noch extremistischeren Gruppierungen, soll bezüglich Deutschland geschrieben haben: „Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf Erden machen, um es der islamischen Umma (= Gemeinschaft) und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.“
Der ägyptische Islamist Yusuf al-Qaradawi, der durch seine Predigten im katarischen Fernsehkanal al-Jazeera ein Millionenpublikum erreichte, sagte 2002 auf diesem Sender: „Nach Konstantinopel werden Rom und der Rest Europas folgen. Es gibt Zeichen, dass der Islam nach Europa als Eroberer zurückkehrt und triumphieren wird. Ich glaube, dieses Mal werden wir Europa erfolgreich erobern, nicht mit dem Schwert, sondern durch die Verbreitung islamischer Ideologie.“
Die saudische Staatsreligion, der sunnitische Wahhabismus, ist zwar auf die Muslimbrüder nicht gut zu sprechen (weil diese die saudische Monarchie nicht anerkennen), unterstützt aber dennoch viele Projekte in diese Richtung. Und durch ihre guten geschäftlichen Beziehungen schaffen sie für die islamistischen Bestrebungen auch Akzeptanz in hohen politischen Kreisen, so etwa mit dem „König Abdullah-Zentrum“ in Wien, deren stellvertretende Generalsekretärin die Ex-ÖVP-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner war.
Wie Bassam Tibi bereits 1996 schrieb, hat die von Saudi-Arabien finanzierte Islamische Liga „anlässlich ihrer Tagung im Juli 1993 ein Arbeitspapier verabschiedet, wonach die Migration nach Europa und der Aufbau islamischer Zentren als Mittel zur Islamisierung Europas gesehen werden“.
Dementsprechend haben sich Saudi-Arabien und die anderen reichen Golfstaaten 2015 geweigert, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen, und zwar unter anderem mit dem Verweis auf zu große kulturelle Unterschiede zwischen syrischen und Golf-Arabern. Stattdessen hat Saudi-Arabien angeboten, für die syrischen Flüchtlinge in Europa den Bau von 200 Moscheen zu finanzieren.
Bereits seit Jahrzehnten bestehen europäisch-islamische Strukturen wie die Parliamentary Association for Europ-Arab Cooperation (PAEAC), der europäische Parteien und arabische Vertreter angehören, der Europäisch-Arabische Dialog (EAD), der auf europäische Parteien und Kirchen Einfluss nimmt, und die Organization of Islamic Conference (OIC), die 56 muslimische Staaten umfasst und ein wichtiger Ansprechpartner der EU ist.
Nachdem die EU im Jahr 2000 die „Gemeinsame Strategie zu Mediterranen Region“, also die Einführung einer Partnerschaft mit den islamischen Mittelmeerländern, beschlossen hat und dazu Multikulturalismus und „Diversity“ vorantreiben will, hat die OIC ihre Chance erkannt und forderte die Muslime in Europa auf, „Schlüsselpositionen in den Gastgeberländern zu besetzen – ökonomisch, kulturell, politisch.“
Um den muslimischen Einfluss in Europa erfolgreich zu vergrößern, betont die OIC besonders den Kampf gegen die „Islamophobie“, den sie 2007 als „schlimmste Form des Terrorismus“ bezeichnete. Der Begriff „Islamophobie“ ist seitdem zu einer Kampfvokabel der Islamisten geworden, mit der jede Kritik am Islam erstickt werden soll.
Offene Worte von islamistischen Extremisten
Wenn sich schon die Erdogan-AKP, die Muslimbrüder und die Saudis, also die etablierten Hauptströmungen des Islamismus, trotz verschiedener Differenzen so einig sind, dass sie Europa moslemisch machen wollen, dann gilt das natürlich umso mehr für extremistische Kräfte, die am „Islamischen Staat“ oder der Al-Kaida orientiert sind. In Deutschland zirkuliert ein Youtube-Video, in dem ein islamistischer Aktivist in einem Streitgespräch mit einem Deutschen auf der Straße sehr deutlich wird:
„Jetzt mal ganz ehrlich: Der Islam wird in Deutschland kommen, ob du willst oder nicht. Deine Tochter wird Kopftuch tragen, sein Sohn wird Bart tragen. So. Und wir vermehren uns immer mehr. Ihr Deutschen kriegt ja keine Kinder. Ihr kriegt höchstens, wenn es hochkommt, zwei Kinder. Wir machen sieben, acht. OK, Kollege. Und dann nehmen wir uns auch noch vier Frauen, dann haben wir 22 Kinder. Ihr habt vielleicht ein Kind und ein Hündchen und das warʼs. Kollege, das ist nicht unsere Schuld, das ist eure Schuld. Weil ihr unsere Länder ausgebeutet habt, kolonisiert, damit du nen Mercedes fahren kannst und deine Digitalkamera da benutzen kannst. So macht es Allah, der allmächtige Gott, macht es so, dass wir euch erobern, nicht mit Krieg hier in Deutschland, sondern mit Geburtenraten, erstens, und zweitens wir heiraten eure Töchter und deine Tochter wird Kopftuch tragen. So, und jetzt kannst du mal richtig durchdrehen.“
Ein weiteres Beispiel ist der britische Rechtsanwalt und islamistische Prediger Anjem Choudary, der 2016 als Unterstützer des Terrorismus inhaftiert wurde und der bereits 2012 dem US-Sender CBN seine Strategie erläuterte, in Europa mithilfe eines wachsenden Bevölkerungsanteils von Muslimen schrittweise die Voraussetzungen zur Ablösung der Demokratie und zur Gründung eines Kalifats unter der Herrschaft der Scharia zu schaffen; und wörtlich:
„Wenn wir mit ausreichend Autorität und Macht ausgestattet sind, dann sind wir als Muslime verpflichtet, die Ordnungsgewalt denen wegzunehmen, die sie innehaben, und dann die Scharia einzuführen.“ 2013 sagte er in einer Predigt in einer Moschee in Birmingham:
„Ihr findet Menschen, die das ganze Leben damit beschäftigt sind zu arbeiten. Sie wachen um 7 Uhr auf und gehen um 9 Uhr zur Arbeit. Sie arbeiten acht, neun Stunden am Tag. Sie kommen um sieben Uhr abends nach Hause, schauen fern, und machen das 40 Jahre ihres Lebens. Und wir lassen uns von ihnen aushalten. Wir hingegen sind mit dem Dschihad beschäftigt, weil es normal und richtig für uns und für euch ist, Geld von den Kuffar zu nehmen, während wir daran arbeiten, sie zu besetzen.“
Und in einer anderen Predigt freute sich Choudary über die Islamisierung Europas:
„Jetzt nehmen wir uns Birmingham und bevölkern es. Brüssel ist zu 30 Prozent islamisch, Amsterdam zu 40 Prozent, Bradford zu 17 Prozent. Wir sind wie ein Tsunami, der über Europa hinwegfegt. Und das ist erst der Beginn. Die Realität ändert sich. Demokratie, Freiheit, Laizität sind nur Ideen der Kuffar, die wir beseitigen müssen.“
Sozialstruktur von Islamisten und Asylwerbern in Europa
Choudary bezog vor seiner Inhaftierung pro Jahr etwa 30.000 Euro an Sozialhilfe und forderte seine Anhänger dazu auf, es ihm gleichzutun. Auch der dschihadistische Prediger Mirsad Omerovic lebte, vor seiner Verurteilung als Unterstützer des Terrorismus, in Wien in einer Gemeindewohnung von Sozialhilfe und Kindergeld.
Das ist bei einem Großteil der islamistischen Szene in vielen westeuropäischen Ländern das ökonomische Modell: Sozialhilfe/Mindestsicherung/Hartz4 plus Kindergeld und/oder Spenden von Saudis oder dem Netzwerk der Muslimbrüder. Sie werden damit nicht reich, können sich keine tollen Urlaube oder teuren Autos leisten, leben aber viel besser als in ihren Herkunftsländern, müssen nicht unter den „Kuffar“ arbeiten und können sich ganz dem Islam und der Erweiterung ihrer Familie widmen.
Unter den 40.000 Tschetschenen in Österreich, die besonders islamistisch durchsetzt sind und die berüchtigt dafür sind, keine Jobs anzunehmen und Ausbildungen abzubrechen, ist die Geburtenrate doppelt so hoch wie in Tschetschenien – weil die Kinder Geld bringen und Arbeit ersparen.
Und auch unter der in den letzten Jahren gestiegenen Anzahl von Asylwerber(inne)n sind solche Modelle attraktiv. Bassam Tibi berichtet:
„Ich kenne eine somalische Familie, die schon im amerikanischen Ohio gelebt hatte. Der Vater beklagte sich, dass man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene. Er hat es geschafft, aus Amerika nach Deutschland zu kommen und zu suggerieren, er wäre gerade aus Somalia geflohen. Amerika hat ihm nicht gefallen. Also hat er gelogen. Nun hat er eine Wohnung und die vier Kinder bringen ihm insgesamt so viel Geld ein, wie ich als pensionierter Professor beziehe. Er ist schon drei Jahre hier und spricht kein Wort Deutsch. Das wird er auch nicht lernen. Man muss über solche Fälle reden dürfen!“
Natürlich sind das keine Einzelfälle. Die Migranten aus Afrika und Südwestasien verhalten sich ökonomisch vollkommen rational, suchen Länder, die ihnen bessere Möglichkeiten bieten als ihre Heimat. Sie stellen deshalb nicht im ersten sicheren Land auf ihrer Migrationsroute einen Asylantrag, denn sie wollen für ihre Arbeitskraft den bestmöglichen Preis erzielen beziehungsweise, wenn sich das vergleichsweise wenig attraktiv erweist, eine Alimentation durch einen möglichst guten Sozialstaat.
Für einen Großteil der Asylwerber der letzten Jahre wird Letzteres zutreffen, weil die meisten von ihnen aus rückständigen Tribalgesellschaften kommen, keine brauchbaren Ausbildungen mitbringen und oft sogar nur mangelhaft alphabetisiert sind. Sie haben formal-operatives Denken oft nie gelernt, nicht das nötige soziale und kulturelle Kapital, nicht die Fähigkeit zur Kooperation in differenzierten Arbeitsprozessen, erfüllen nicht Anforderungen wie Arbeitsethos, Disziplin, Verlässlichkeit – sind also überwiegend für eine hochentwickelte Industriegesellschaft kaum brauchbar.
Nur eine Minderheit von ihnen wird das durch Sprachkurse oder Ausbildungen erlernen. In Deutschland haben 70 Prozent der Asylwerber, die 2015 eine Ausbildung begonnen haben, diese wieder abgebrochen, die Mehrheit davon in den ersten Wochen. Auch die, die bleiben, erscheinen oft nicht oder nicht pünktlich, und aufgrund der runtergeschraubten Anforderungen in den Kursen werden auch etliche Absolventen nicht wirklich für die Wirtschaft tauglich sein.
Die damalige deutsche Arbeitsministerin ging davon aus, dass nur 10 Prozent der Asylwerber für Arbeitsmarkt oder Ausbildung geeignet sind; 90 Prozent werden also vom Staat finanziert werden müssen. Nach einigen Jahren mag dieser Prozentsatz etwas zurückgehen. Angesichts des ohnehin vorhandenen Drucks am neoliberalen kapitalistischen Arbeitsmarkt wird das Ergebnis aber auch dann sein, dass nur eine Minderheit der Asylwerber dauerhaft lohnabhängig arbeiten wird, eine noch kleinere Minderheit wird qualifizierte Mittelschichtsberufe (wie Ärzte oder naturwissenschaftliche Fachleute) haben und eine Mehrheit von 70 oder 80 Prozent wird eine muslimische Unterschicht bilden, die von Gelegenheitsarbeiten, Schwarzarbeit, Kleinstfirmen, Kriminalität und vor allem vom Staat alimentiert lebt.
Sozialstruktur der Türken in Europa
Es könnte nun argumentiert werden, dass sich diese Probleme zwar mit den selbst Zugewanderten (= „1. Generation“) stellen, sich die Lage aber mit ihren Kindern und Enkeln, die bereits in Europa sozialisiert seien, ändern würde. Das entspricht aber nicht den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte und ist unter den gegenwärtigen Bedingungen recht unwahrscheinlich. In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit auch in der zweiten, dritten und vierten Generation der Immigranten aus Nordafrika (mit an die 40 Prozent) etwa viermal höher als der Durchschnitt, das Qualifikationsniveau mittels abgeschlossener Ausbildungen deutlich niedriger. In Großbritannien beträgt die Arbeitslosigkeit bei männlichen Mohammedanern 50 Prozent, bei weiblichen 75 Prozent.
Ähnlich sieht es bei den schon in Deutschland oder Österreich aufgewachsenen und/oder geborenen Türkischstämmigen aus: Die Arbeitslosigkeit der Türken in Österreich ist mit etwa 25 Prozent viel höher als bei Einheimischen. Dazu kommen die, die nicht einmal arbeitslos gemeldet und dennoch nicht offiziell erwerbstätig sind.
Die Erwerbsquote bei türkischen Frauen in Österreich beträgt nur 39 Prozent, in Deutschland knapp über 40 Prozent; bei den einheimischen Frauen sind es an die 80 Prozent. In Deutschland sind laut Eurostat 48 Prozent der Türken „wirtschaftlich inaktiv“, also weder offiziell berufstätig noch arbeitslos gemeldet (= Hausfrauen, Schwarzarbeit, Kindergeld…).
Dazu kommen in Deutschland 25 Prozent der Türken im Erwerbsalter, die arbeitslos sind, was insgesamt bedeutet, dass 73 Prozent der Türken im Erwerbsalter, die in der Mehrzahl bereits in Deutschland aufgewachsen sind, staatlich alimentiert werden. Und auch von denen, die einen offiziellen Job haben, verdienen viele wenig, zahlen deshalb kaum Steuern und verursachen somit mit ihrer überdurchschnittlich großen Familie (aufgrund medizinischer Versorgung, Zusatzkosten für Schulen und Dolmetscher bei Behörden etc.) dennoch Kosten für die Allgemeinheit.
Deutsche im Alter zwischen 30 und 35 Jahren haben zu etwa 10 Prozent keinen Berufsabschluss, bei den Türkischstämmigen liegt dieser Anteil bei knapp 60 Prozent bei Frauen und bei knapp 50 Prozent bei Männern. In Berlin haben 30 Prozent der türkischstämmigen Jugendlichen nicht einmal einen Schulabschluss und nur jeder Fünfte von ihnen einen Arbeitsplatz.
Die Ursachen sind unterschiedlich; neben (ungerechtfertigten und gerechtfertigten) Ressentiments der bisherigen Mehrheitsgesellschaft spielt vor allem die Erziehung im türkisch-muslimischen Milieu eine Rolle. Die meisten türkischen Mädchen werden vor allem zu Unterwürfigkeit erzogen, ihr schulisches und berufliches Fortkommen ist oftmals nur wenig erwünscht, sollen sie doch vor allem Mütter werden.
Die jungen männlichen Muslime werden hingegen oft wie kleine Prinzen behandelt und – wie die Juristin und Islamkritikerin Zana Ramadani im Frühjahr 2017 in einem Interview ausführt – „verhätschelt, verwöhnt, bedient und damit letztlich zu Versagern erzogen“. Dieser „Söhnchen-Kult“ habe jedenfalls zur Folge, dass muslimische Männer auch von der Gesellschaft erwarten, bevorzugt zu werden. „Unser System ist aber auf Leistung ausgelegt. Das sind solche Prinzen nicht gewohnt. Deshalb scheitern sie.“
Und dann seien alle anderen schuld: „die Lehrerin, diese ‚ungläubige Schlampe‘, die dem Sohn nichts zu sagen hat, oder überhaupt die Westler, die alle ‚Rassisten‘ sind und den Muslimen keine Chance geben.“ Ramadanis Befund ist für viele junge männliche Islambefolger wohl sehr treffend.
Verschiedene internationale Tests zeigen, dass traditionell geprägte Länder und besonders der islamische Raum in Bereichen wie Mathematik schlecht abschneiden. Bestimmte innerfamiliäre Verhaltensweisen, Lerntechniken wie stures Auswendiglernen (von Koran-Suren) und andere Faktoren der Sozialisierung dürften das formal-operative Denken behindern. Und offenbar wird das bei Immigranten aus diesen Kulturräumen auch auf nachfolgende Generationen weitergegeben. Auch in der zweiten und dritten Generation gibt es bei den Leistungen in Mathematik drastische Unterschiede zwischen Einheimischen und muslimischen Migranten.
In den türkischen/muslimischen Parallelgesellschaften werden wohl nicht nur konservativ-patriarchale Lebensmuster und rückständige religiöse Vorstellungen konserviert, sondern mitunter auch die mangelnde Eignung für moderne Ökonomien. In der Folge fehlen in einigen Fällen nicht nur berufliche Qualifikationen, sondern auch Grundkompetenzen wie Sprache, Textverständnis oder kognitive Flexibilität und insbesondere Dinge wie Frustrationstoleranz, Selbstkritikfähigkeit, eigenständige Meinungsbildung oder gewaltfreie Konfliktaustragung. In der Folge sind diese Jugendlichen in Betrieben jenseits von kleinen Läden des eigenen Clans als Personal nicht gefragt.
Enttäuschungen bei den Asylwerbern
Durch die Alimentierung des mittel- und nordeuropäischen Sozialstaates (ordentliche Wohnungen, Krankenversorgung, Freifahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, Mindestsicherung …) gelingt es den meisten Asylwerbern zwar, ihre materielle Lage zu verbessern. Das gilt aber nicht für ihre soziale Position.
Sie sind in den allermeisten Fällen nicht die wirklich Armen in ihren Ländern, sondern stammen aus gehobeneren Schichten, die es sich leisten können, einen jungen Mann aus ihrem Clan mit Smartphone und einigen tausend Euro für die Schlepper ausgerüstet nach Europa zu schicken. Die meisten von ihnen haben sehr konservative Einstellungen, und viele von ihnen sind es aufgrund ihrer Herkunft gewohnt, sich das zu nehmen, was sie haben wollen. Dementsprechend anmaßend und unverfroren treten viele von ihnen in Europa auf, und oft paart sich diese soziale Eitelkeit mit einer Arroganz gegenüber „Ungläubigen“ und mit archaischen Verhaltensweisen.
Hier in Europa gehören diese „stolzen“ jungen Männer aber nicht mehr zu den Bessergestellten, sondern sie erkaufen die materielle Versorgung mit einem sozialen Abstieg. Sie müssen sich in der neuen Gesellschaft erst einmal ziemlich weit hinten anstellen und besitzen in der Regel keine Qualifikation, die ihnen einen sozialen Aufstieg ermöglicht.
Bei jungen Männern, die bisher als Angehörige gehobener Clans Anerkennung gewohnt waren und als kleine Prinzen verhätschelt wurden, werden da in vielen Fällen im vermeintlichen Paradies rasch Enttäuschung und Frust eintreten. Und viele von ihnen werden nach anderen Möglichkeiten sozialer Anerkennung suchen, in ethnischen Parallelgesellschaften und/oder kriminellen Gangs, und auch in religiöser Identität und Hass auf die Zielgesellschaft.
Bassam Tibi sagte bereits 2016 in einem Interview zu dieser Thematik:
„Viele meiner deutschen Gesprächspartner scheinen die Gewalt, die in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur gegen Frauen steht, nicht zu verstehen. Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört. (…) Unabhängig vom Krieg ist das Frauenbild in der arabisch-orientalischen Kultur patriarchalisch, ja umfassend menschenverachtend. Dieses Frauenbild darf in Europa nicht unter dem Mantel des Respekts für andere Kulturen geduldet werden. Und es geht dem arabischen Mann bei der ausgeübten sexuellen Gewalt nicht nur um die ‚sexuelle Attraktion‘ der europäischen Frau, sondern auch um den europäischen Mann, dessen Ehre der Orientale beschmutzen will. (…)
Wenn Deutschland über eine Million Menschen aus der Welt des Islams holt und ihre Erwartungen nicht erfüllt, muss man sich auf einiges gefasst machen. Aus der Werbung glauben diese jungen Männer zu wissen, dass jeder Europäer eine Luxuswohnung, ein Auto und eine ‚hübsche Blondine‘ hat; sie denken, dass sie dies auch bekommen und am Wohlstand beteiligt werden. Wenn aber diese jungen Männer stattdessen in eine Notunterbringung in Schul- und Sporthallen kommen, dann fühlen sie sich betrogen, ja diskriminiert. Also entwickeln sie Rachegefühle gegenüber dem europäischen Mann. Die enttäuschten und wütenden arabischen Männer rächten sich daher in Köln und Hamburg an den deutschen Männern, vertreten durch deren Frauen. Als Syrer, der einen aufgeklärten Islam vertritt und für Respekt gegenüber Frauen einsteht, sage ich: Das war ein kulturell verankerter Racheakt. Was hier zu kritisieren ist, ist nicht nur die so oft beklagte falsche Toleranz, sondern auch die Unwissenheit über andere Kulturen.“
Enttäuschungen bei Europäern
Mittlerweile tritt auch bei vielen von den meist aus der Mittelschicht stammenden Europäern, die 2015 noch die ankommenden Asylwerber auf Bahnhöfen begrüßt, die exotische kulturelle Bereicherung gefeiert und sich in der karitativen Helferpose gefallen und moralische Überlegenheit demonstriert haben, immer mehr Ernüchterung ein.
Die langen, selbsttäuschenden Beschönigungen und Verschleierungen funktionieren immer weniger, und immer mehr politisch korrekte Liberale und Linke müssen sich selbst eingestehen, dass sehr viele ihrer Schützlinge von Respekt, Toleranz, Solidarität, Umweltschutz etc. sehr wenig halten, stattdessen sehr auf den eigenen Vorteil bedacht, rabiat antisemitisch, homophob und gewaltbereit sind, sich machistisch gebärden und Frauen verachten. Immer mehr junge Frauen, die selbst noch im Zuge der schulisch verordneten Willkommenskultur „Flüchtlingsprojekte“ unterstützt haben, machen üble Erfahrungen mit Belästigungen und Übergriffen von Afghanen, Arabern oder Afrikanern.
Bei den indigenen und den aus (Süd-)Osteuropa stammenden Arbeitern war die Begeisterung über die „Flüchtlingswelle“ ohnehin von Anfang an ziemlich gering. Ihre Skepsis ist ökonomisch ebenso rational wie das Streben der Migranten nach Deutschland, Österreich oder Schweden, und das aus zwei Gründen:
Erstens entsteht durch die Asylanten verstärkt eine deklassierte Unterschicht, die im Bereich der unqualifizierten Arbeiten noch mehr Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen schaffen wird.
Zweitens erkennen und spüren die Arbeiter, dass die Masse an Asylanten die Kosten für den Sozialstaat massiv in die Höhe treibt und damit die Leistungen für die hiesige Arbeiterklasse, die von den Eliten ohnehin seit Jahren gekürzt werden, weiter bedroht.
Die einheimischen Arbeiter und Angestellten und die überwiegend erwerbstätigen Einwanderer aus Osteuropa werden die Kosten für diese Entwicklung auf die Schultern geladen bekommen. Der deutsche Metallarbeiter, der aus Polen stammende Bauarbeiter, die österreichische Büroangestellte, die aus Serbien stammende Supermarkt-Kassiererin und die slowakische Pflegehelferin finanzieren nicht nur die Eliten und ihren parasitären NGO-Dschungel und die Renten der Senioren, sondern auch eine wachsende muslimische Unterschicht, ein wenig erwerbstätiges Lumpenproletariat aus der Türkei, Afghanistan, Tschetschenien, dem Irak, Syrien und aus Afrika. Gleichzeitig werden die eigene soziale Absicherung der Lohnabhängigen, ihre medizinische Versorgung etc. durch Kürzungen schlechter.
Die Konflikte sind hier vorprogrammiert. Die Wut der einheimischen und osteuropäischen Arbeiterklasse über diesen Zustand wächst an. Besonders gut qualifizierte Einheimische und Osteuropäer in Westeuropa wandern in Länder wie Australien, Kanada, die USA oder Südamerika aus, wo sie nicht so viele andere Bevölkerungsgruppen durchfüttern müssen.
Und da die Alimentierung einer immer weiter steigenden Zahl von „wirtschaftlich inaktiven“ Mohammedanern für den Staat perspektivisch immer schwerer möglich ist, werden von der herrschenden Klasse „Einsparungen“ forciert werden – diese Kürzungen werden nicht nur die Moslems treffen, aber geringer werdende staatliche Zuwendungen werden auch unter den Islamgläubigen zu Enttäuschung und Wut führen.






