Britische Grüne fordern 36 Tage Extra-Urlaub für „menstruierende Arbeiter“

(C) Report24/KI

Die britische Wirtschaft strauchelt, doch die Grünen (Green Party) haben scheinbar ganz andere Prioritäten: Einem durchgesickerten Dokument zufolge debattiert die Partei über einen geradezu absurden Vorstoß. Sogenannte „menstruierende Arbeiter“ – das Wort „Frau“ wird in linksgrünen Kreisen bekanntlich zusehends zum Tabu – sollen künftig drei zusätzliche, voll bezahlte freie Tage pro Monat erhalten.

Wenn es darum geht, die Wirtschaft mit neuen Regulierungen zu belasten und gleichzeitig radikale Ideologien voranzutreiben, sind grüne Parteien europaweit offenbar im absoluten Gleichschritt unterwegs. Ein Leak, das dem britischen Magazin The Spectator zugespielt wurde, enthüllt nun den neuesten Geniestreich der britischen Green Party. Der Plan: Unternehmen sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden, ihren Mitarbeitern jeden Monat drei zusätzliche Tage bezahlten Urlaub zu gewähren – sofern sie menstruieren.

Rechnet man die drei Tage hoch, winken den Begünstigten stolze 36 Tage Extra-Urlaub pro Jahr. Mehr noch soll dieser „Menstruations-Urlaub“ weder als normaler Krankenstand gewertet noch vom regulären Jahresurlaub abgezogen werden. Ein ärztliches Attest soll nicht benötigt werden. Theoretisch könnten auch Frauen, die sich beispielsweise die Drei-Monats-Spritze verabreichen lassen und so überhaupt keine Menstruation haben, von dieser Regelung profitieren.

Das Vokabular des Antrags spricht ebenfalls Bände. Der Text ist streng genderneutral verfasst. Statt von Frauen redet man entmenschlichend von „menstruierenden Arbeitern“ (workers who menstruate). Wer diesen Vorstoß für die politische Agenda der Grünen („Policies for a Sustainable Society“) eingereicht hat, wirft ein bezeichnendes Licht auf die moderne linke Identitätspolitik: Es war Allan McLeod, ein männliches Parteimitglied, Gewerkschaftsvertreter und bekennender Trans-Aktivist. Dass ausgerechnet ein biologischer Mann Frauen auf ihre Menstruation reduziert und gleichzeitig die Bezeichnung „Frau“ tilgt, entbehrt nicht einer gewissen Realsatire.

Der Vorstoß kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem der Parteichef der Grünen, Zack Polanski, verzweifelt versucht, seiner wirtschaftsfeindlichen Partei irgendwie einen Hauch von Wirtschaftskompetenz zu verleihen. Kritiker und Wirtschaftsverbände schlagen angesichts solcher Pläne jedoch die Hände über dem Kopf zusammen. Für kleine und mittelständische Unternehmen wäre ein plötzlicher Wegfall von Arbeitskräften für über einen ganzen Monat im Jahr – bei vollem Lohnausgleich – eine absolute Katastrophe und kaum zu finanzieren.

Eine wichtige Frage bleibt bei dem ganzen Gender-Gaga derweil völlig unbeantwortet: Was passiert eigentlich mit den sogenannten Trans-Personen? Bislang gibt es vonseiten der Partei keine Stellungnahme dazu, ob auch biologische Männer, die sich als Frauen identifizieren und vielleicht über „Phantomschmerzen“ klagen, Anspruch auf die 36 Tage Sonderurlaub erheben dürfen. In der modernen, woken Realität der Grünen wäre beileibe auch das nicht mehr auszuschließen.

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