Ein 12-jähriger Schüler einer Schule in Memmingen (Bayern), die mit „Wir sind Vielfalt!“ wirbt, wurde Berichten zufolge über mehrere Wochen von zwei Mitschülern gequält und während einer Klassenfahrt massiv misshandelt – unter anderem wurde er mit einem Gürtel regelrecht ausgepeitscht. Die Mutter des Jungen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schule.
Nach einem Bericht der BILD wurde die Mutter Ilknur S. (38) am 24. April 2026 in die Schule einbestellt. Dort erfuhr sie, dass ihr Sohn (12) offenbar wochenlang drangsaliert worden war. Die Übergriffe sollen während eines Skilagers im österreichischen Kleinwalsertal eskaliert sein.
Dort soll der Junge abends in einem Schlafraum wiederholt mit einem Gürtel geschlagen, teilweise entkleidet und sexuell gedemütigt worden sein. Die beiden 13-jährigen Täter sollen die Misshandlungen gefilmt und Fotos und Videos auf TikTok hochgeladen haben.
Die Mutter gab an, ihr Kind habe anschließend unter Schlafstörungen, Bauchschmerzen und Übelkeit gelitten und die erlittenen Blutergüsse an Schenkeln und Rücken zunächst mit einem Sturz beim Skifahren begründet. Sie erwarte von der Schulleitung, dass ihr Sohn den beiden Tätern nie mehr begegnen müsse. „Die Angst vor diesen Jungen hat ihn krankgemacht.“
Bei den Tätern handelt es sich laut BILD um einen afghanischen und einen syrischen Schüler – der Afghane gilt als Haupttäter, der Syrer als Mitläufer. Da beide noch nicht strafmündig sind (unter 14 Jahren), können sie strafrechtlich nicht verfolgt werden. Die Polizei ermittelt dennoch gegen sie wegen Nötigung, Körperverletzung und der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen.
Der Haupttäter soll inzwischen ein Geständnis abgelegt haben und von der Schule verwiesen worden sein.
Ilknur S. wirft der Schule Verletzung der Aufsichtspflicht vor. „Da waren fünf Lehrer dabei. Warum ist keinem aufgefallen, dass mein Sohn eine Woche lang gequält wird? Hier wurde die Aufsichtspflicht massiv verletzt.“
Die Bismarckschule, deren Leitbild „Wir sind Vielfalt“ lautet, hat sich bisher nicht geäußert. Vom Jugendamt kam auf Anfrage lediglich die Phrase: „Schulen haben auch in schwierigen Konstellationen einen gesetzlichen Erziehungsauftrag, den sie (…) erfolgreich wahrnehmen.“ Die Familie hat einen Anwalt eingeschaltet.
Dieser Fall ist kein Einzelfall, Gewalt und Mobbing an Schulen nehmen seit Jahren zu. Deutschland hat in den letzten Jahren sehr viele Menschen aus kulturell fernen, wenig entwickelten Regionen (Afghanistan, Syrien, etc.) aufgenommen.
Syrer und Afghanen sind in der BKA-Kriminalstatistik (PKS und Lagebild Zuwanderung) bei Gewalt- und Sexualdelikten stark überrepräsentiert – besonders junge Männer. Gründe sind aber nicht nur Alter/Geschlecht, sondern auch kulturelle Faktoren: patriarchalische Sozialisation, geringere Impulskontrolle in Teilen dieser Herkunftsgruppen, niedrigerer Bildungsstand und Integrationsdefizite. Viele kommen aus Gesellschaften mit anderen Normen zu Ehre, Männlichkeit und Umgang mit Schwächeren. Das Strafmündigkeitsalter von 14 Jahren wirkt in der Praxis wie ein Freifahrtschein für immer jüngere Intensivtäter. Die Debatte über die Herabsetzung der Strafmündigkeit wird seit Jahren nach solchen Fällen geführt – doch geändert hat sich bisher nichts. Wie viele schwer traumatisierte Opfer soll es noch geben?
