Schock-Tat in Italien: Vorbestrafter Afrikaner schnappt sich fünfjähriges Mädchen

Symbolbild: KI

Am Bahnhof Fontivegge in der italienischen Stadt Perugia versuchte ein obdachloser Migrant aus Gambia, ein fünfjähriges Mädchen vor den Augen seiner Mutter zu entführen. Der polizeibekannte Afrikaner hatte das Kind zuvor offenbar gezielt ins Visier genommen und heimlich fotografiert, bevor er es plötzlich packte und wegzerrte. Nur durch den verzweifelten Kampf der schreienden Mutter und das rasche Eingreifen aufmerksamer Passanten konnte das völlig verängstigte Kind gerettet und der Täter der Polizei übergeben werden.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend, dem 11. Juni, gegen 20:00 Uhr an der Piazza Vittorio Veneto. Eine 40-jährige Frau, ursprünglich aus Arezzo stammend, wartete dort mit ihrer jungen Tochter auf einen Bus. Daraufhin folgte der plötzliche Angriff. Der Migrant packte das fünfjährige Mädchen einfach so und begann, es mit Gewalt wegzuzerren. Während das Kind in Tränen ausbrach, schrie die Mutter laut um Hilfe, was die Menschen in der Umgebung alarmierte.

Die mutige Mutter zögerte keine Sekunde: Sie nahm die Verfolgung auf und schaffte es in einem dramatischen Kraftakt, ihre Tochter aus dem Griff des Angreifers zu reißen. Auch wenn das kleine Mädchen körperlich unverletzt blieb, erlitt es einen schweren Schock. Gegenüber der Polizei, die nach einem Notruf umgehend zum Bahnhof raste, schilderte die kleine Fünfjährige das Erlebte mit erschütternden Worten: „Er starrte uns an, und dann riss er mich mit.“

Laut Berichten der Zeitung La Nazione belästigte der Mann das Kind und die Mutter weiter, bis die eintreffenden Polizeibeamten ihn schließlich überwältigen und festnehmen konnten. Eine anschließende Überprüfung des Mobiltelefons des Afrikaners brachte ans Licht, dass der Mann vor der eigentlichen Tat bereits mehrere Fotos des kleinen Mädchens gemacht hatte. Gemeinsam mit den Aufnahmen der Videoüberwachung des Bahnhofs, welche die Aussagen der Mutter in vollem Umfang bestätigen, ergibt sich das Bild einer gezielten und eiskalten Tat.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Die Behörden bestätigten, dass der Afrikaner bereits wegen diverser anderer Verbrechen vorbestraft ist. Er befindet sich nun wegen versuchter Entführung in Haft und wurde der örtlichen Justiz in der Justizvollzugsanstalt Perugia übergeben.

Während die Ermittlungen weiterlaufen und die Polizei bislang kein Video des versuchten Kidnappings veröffentlicht hat, bleiben die tiefen seelischen Wunden bei den Opfern bestehen. Laut ihrer Mutter ist das kleine Mädchen „weiterhin völlig verängstigt“. Wie lange wird es wohl dauern, bis sich die beiden wieder auf die Straßen trauen, ohne sich ständig umzusehen, ob nicht wieder jemand versucht, sie anzugreifen? Dieses Trauma wird nicht nur das kleine Mädchen, sondern auch ihre Mutter noch eine lange Zeit begleiten.

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