Doppeltes Spiel: Pakistan versteckte offenbar iranische Kampfjets vor US-Angriffen

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Hat der angebliche Verbündete Pakistan dem Iran geholfen, seine Luftwaffe vor der Zerstörung durch US-Bomben zu bewahren? Während in den USA nun Politiker wie Senator Lindsey Graham vor Wut schäumen, steht der fragile Waffenstillstand im Nahen Osten vor dem endgültigen Aus. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Verhandlungsangebote Teherans als „Müll“ und plant offenbar eine massive Ausweitung der Militäroperationen.

Die ohnehin extrem angespannte Lage rund um die US-Operation „Epic Fury“ hat eine neue, kritische Wendung genommen. Einem Bericht von CBS News zufolge hat Pakistan – das sich auf der internationalen Bühne gerne als neutraler Friedensstifter und Vermittler inszeniert – ein doppeltes Spiel gespielt. Während Washington fest davon ausging, die iranische Luftwaffe im Zuge der Angriffe praktisch ausgeschaltet zu haben, rettete Teheran offenbar heimlich einen Großteil seiner verbliebenen militärischen Flieger auf pakistanische Stützpunkte.

Insbesondere der strategisch enorm wichtige Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe Rawalpindi soll als sicherer Hafen für die iranischen Jets gedient haben. Auch ins benachbarte Afghanistan sollen Maschinen ausgeflogen worden sein. Moslems helfen einander offensichtlich gegen die Angriffe der „Kuffar“. In Washington zeigt man sich düpiert. Besonders der für seine neokonservative und kriegslüsterne Haltung bekannte Senator Lindsey Graham schäumt vor Wut und fordert eine sofortige „Neubewertung“ der Beziehungen zu Islamabad.

Im Oval Office fand US-Präsident Donald Trump gewohnt schonungslose Worte für die aktuellen diplomatischen Bemühungen. Das jüngste Papier aus Teheran nannte der Präsident schlicht ein „Stück Müll“. Für Trump ist klar: Nur „dumme Menschen“ im Iran würden seine Entschlossenheit infrage stellen, Teheran den Weg zur Atombombe endgültig zu verbauen. Da der Iran in den jüngsten Dokumenten alle Zusagen zurückgezogen hat, die Urananreicherung aufzugeben, schätzt Trump die Chance auf einen Deal auf verschwindend geringe 1 Prozent. Sogar die gewaltsame Sicherstellung von iranischem „Atom-Staub“ schließt der US-Präsident Berichten zufolge nicht aus.

Parallel dazu verschärft Washington den wirtschaftlichen Würgegriff – und legt sich dabei ungeniert mit Peking an. Da im Iran selbst kaum noch etwas sanktioniert werden kann, nimmt das US-Finanzministerium nun externe Helfer ins Visier: Am Montag wurden Strafmaßnahmen gegen neun Firmen und drei Individuen verhängt, vor allem mit Sitz in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman. Der Vorwurf: Sie sollen Irans Öl-Exporte an China unterstützt haben. Zuvor wurden bereits Netzwerke attackiert, die Bauteile für Irans gefährliche Drohnen- und Raketenprogramme beschafft haben sollen.

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