38,5 Prozent der Pflichtschüler Wiens sind mittlerweile Mohammedaner. Damit liegt die Bundeshauptstadt noch vor London oder Paris. Die Folgen sind dramatisch. Die woke Behauptung, dass kein Bevölkerungsaustausch stattfinde, wird damit erneut widerlegt.
von Eric Angerer
Die linksliberale Zeitung „Standard“ hatte bei der Bildungsdirektion Wien angefragt. Das wenig überraschende Ergebnis: In Wien ist der Anteil an mohammedanischen Schülern in den Wiener Pflichtschulen weiter gestiegen. Im laufenden Schuljahr haben 38,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen an Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnischen Schulen ein islamisches Glaubensbekenntnis.
36 Prozent der Wiener Pflichtschüler sind Christinnen und Christen, und rund ein Viertel ist ohne Glaubensbekenntnis. Natürlich ist das nicht wirklich aussagekräftig für die Jahrgänge, da die Gymnasien, in denen der Anteil der Islamgläubigen deutlich niedriger ist, nicht berücksichtigt sind.
Wirklich aussagekräftig sind die Volksschulen. In diesen sind in Wien im laufenden Schuljahr 35 Prozent Moslems, 37 Prozent gehören einer christlichen Kirche an. Katholiken alleine machen 22 Prozent aus, ihr Anteil ist damit geringer als jener der Schülerinnen und Schüler ohne religiöses Bekenntnis (26 Prozent).
Verschiebung zu traditionellem Islam
Seit 2015/16 ist in Österreich – und damit auch an den Schulen – durch die Zuwanderung aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak vor allem der Anteil arabischsprachiger Muslime gestiegen, was auch das Islamverständnis verändert habe, wie Integrationsexperte Kenan Güngör in der „Presse“ schilderte.
Der arabische Islam sei im Vergleich zum türkischen „homogener, koranfixierter, dadurch rigider und ‚salafistischer‘“. Auch das an Wiens Schulen gelebte Islamverständnis gehe dadurch „mit deutlich traditionelleren Wertevorstellungen und Rollenbildern für Frauen einher“.
Die Folgen in den Schulen mit einem großen Anteil von Islambefolgern sind dramatisch. Gruppen von Jungen machen Druck auf Mädchen, sich „angemessen“ zu kleiden. Sie belästigen gleichzeitig „ehrlose“ indigene Mädchen und machen Druck auf die Ungläubigen – bis hin zum Konvertieren (um das Mobbing loszuwerden).
Auch der Unterricht selbst wird immer mehr beeinträchtigt. In Klassen mit mohammedanischer Mehrheit sind die Sprachprobleme oft so groß, dass an einen regulären Lehrplan kaum zu denken ist. Die Wertschätzung von Teilen dieser Milieus für europäische Bildung ist oft gering. Lehrinhalte in Sport (Schwimmen), Biologie oder Kunst werden teilweise offen abgelehnt.
Europäischer Vergleich
Mit 42 Prozent liegt Wien damit europaweit auf dem dritten Platz. In Brüssel beträgt der Anteil muslimischer Schüler bis zu 50 Prozent oder sogar mehr, in Amsterdam 42 Prozent. Paris und London, beide Hauptstädte mit Kolonialgeschichte in muslimischen Weltregionen, liegen bei unter 40 Prozent, teilweise deutlich darunter. Dazwischen findet sich noch das schwedische Stockholm.
Die arabische Zuwanderung in den vergangenen 11 Jahren hat die Islamisierung nochmal weiter angetrieben. Gelder aus Katar tragen die Netzwerke der Muslimbruderschaft, der Hauptkraft des weltweiten Islamismus. Dennoch sollte auch die Rolle des türkischen AKP-Regimes nicht unterschätzt werden. Nicht nur sind Türken weiterhin numerisch eine große Gruppe, sie stehen auch zu etwa 70 Prozent der AKP nahe und sind durch türkisch-moslemische Kultur- und Moscheevereine an das Regime in Ankara gebunden.
Kurz- und langfristige Folgen
Jedes Jahr nimmt der Anteil der mohammedanischen Schüler in Wien weiter zu. Und damit weiten sich auch die Zustände aus, die Susanne Wiesinger und Christian Klar in ihren Büchern („Kulturkampf im Klassenzimmer“ bzw. „Was ist los in unseren Schulen?“) beschrieben haben.
Wer es sich leisten kann (darunter auch viele osteuropäische Migranten), schickt seine Kinder längst auf eine Privatschule. Andere ziehen aufs Land, weil dort die Zustände in den Schulen und im öffentlichen Raum noch besser sind.
Das sind aber Fluchtreflexe, die nur kurzfristig etwas bringen. Auch in zahlreichen Kleinstädten und sogar manchen ländlichen Regionen nimmt die Zahl der Islambefolger zu. Und man kann sich angesichts fortgesetzter Zuwanderung und hoher Geburtenraten in etwa ausrechnen, wann die Mohammedaner im ganzen Land die Mehrheit sein werden.
Schon davor, wenn sie unter den jungen Erwachsenen die Mehrheit stellen, werden die Islambefolger die ideologische, kulturelle und politische Macht beanspruchen. Mit einem „bunten“ Multikulturalismus werden sie aufräumen. Wer seine Kinder vor einem Leben unter moslemischer Herrschaft bewahren will, sollte nicht flüchten, sondern politisch aktiv werden.
