FBI-Direktor Mueller tot: Warum Trump mit Genugtuung reagiert und die Obamas trauern

Der ehemalige FBI-Direktor Robert Mueller (Bild: YouTube)

Aufregung um den Tod eines FBI-Direktors: Während Trump unsensibel feiert, demonstrieren die Obamas, Clintons und Bidens öffentliche Trauer. Mit Robert Mueller ist der Kopf hinter dem Russland-Narrativ gestorben, der den US-Wahlkampf prägte und zur Niederlage Trumps gegen Joe Biden beitrug. Kritiker sehen darin ein politisches Instrument, das auch in Europa mit der Voice of Europe-Affäre gegen oppositionelle Kräfte eingesetzt wurde. Obwohl die Vorwürfe nie belegt wurden, werden sie von bestimmten Medien weiterhin am Leben erhalten – sowohl in den USA als auch in Europa.

Die Reaktion von Donald Trump auf den Tod des früheren FBI-Direktors Robert Mueller sorgt für Empörung beim medialen Mainstream und politischen Establishment. Er erklärte direkt: “Gut, ich bin froh, dass er tot ist.” Während Trump offen Genugtuung äußert, trauern Demokraten und führende Vertreter aus dem Umfeld Barack Obamas um eine Schlüsselfigur der Russland-Ermittlungen. 

Kostete Trump Präsidentschaft 2020

Belege für die These, Trump sei von Russland gesteuert worden, konnten nie erbracht werden. Politisch entfaltete die Erzählung dennoch Wirkung: Nach Veröffentlichung der Mueller-Vorwürfe verlor Trump 2019 rund drei Prozentpunkte (Reuters-Umfrage) – ein Faktor, der entscheidend zu seiner Wahlniederlage beigetragen hat.

Russland-Märchen gegen die AfD

Der Erfolg der Trump-Verhinderung beeinflusste auch das Mediengeschehen in Europa. US-NGO-Strukturen beförderten das Russland-Narrativ seit 2020 auch bei Wahlen in Europa. Gegen Oppositionelle, insbesondere Parteien wie die AfD, wurde die Erzählung verbreitet, sie würden in Wahrheit Putin unterstützen. Ein fatales Signal – gerade für die Wähler patriotischer Parteien.
So behauptete der Spiegel im April 2019 etwa über den späteren außenpolitischen Sprecher der AfD, Markus Frohnmaier, er sei für Russland “ein unter absoluter Kontrolle stehender Abgeordneter”. Das Medium, das Teil des OCCRP-Netzwerks ist, stütze sich auf ein angebliches Strategiepapier. Frohnmaier bezweifelte die Echtheit des Dokuments entschieden, er habe die behaupteten Angebote aus Russland niemals erhalten.

EU-Wahlen manipuliert

Den Höhepunkt erreichte das Narrativ 2024 bei den EU-Wahlen. Speziell gegen die Spitzenkandidaten rechter Parteien wurden im Rahmen der „Voice of Europe“-Kampagne Gerüchte gestreut, sie würden von Russland bezahlt. In Deutschland waren Maximilian Krah und Petr Bystron betroffen und in Frankreich der ehemalige Minister Thierry Mariani vom Rassemblement National. Die Kampagne beschädigte die Parteien massiv. Der rechte Block im EU-Parlament verlor dabei 27 Mandate, gemessen an Umfrageergebnissen.

In Italien scheiterten die Wahl-Kandidaten Matteo Gazzini und Francesca Donato infolge der Kampagne am Wiedereinzug ins EU-Parlament. Auch den Niederländer Marcel de Graaf (FvD) kostete die Kampagne den Wiedereinzug ins EU-Parlament. Wie auch bei Trump wurden niemals Beweise für die Behauptungen erbracht: Trotz mittlerweile 29 Hausdurchsuchungen bei dem Kandidaten der AfD Petr Bystron konnte die Staatsanwaltschaft keine Beweise finden, um Anklage zu erheben. Die Medien-Kampagne wurde vom USAID-finanzierten Mediennetzwerk OCCRP betrieben, dem in Deutschland der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, die Zeit und der NDR angehören.

Der Medienverbund OCCRP steht seit Längerem in der Kritik wegen der Verbreitung zweifelhafter Berichte im Auftrag von US-Geheimdiensten sowie intransparenter Finanzierung aus amerikanischen Quellen.

Präsident Donald Trump beendete nach seiner Wiederwahl 2025 deswegen die Finanzierung von USAID – der Agentur, über die Gelder flossen – mit dem Hinweis, dass Regime-Changes und Wahlbeeinflussungen im Ausland nun nicht mehr mit den Steuergeldern von US-Amerikanern finanziert werden sollten.

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