Warum nicht gleich so? Genehmigte Corona Großdemo in Wien verlief friedlich

Bild: Report24

Am Samstag, dem 15. Mai, zeigte sich in Wien, was ab der erste Corona-Maßnahmendemo möglich gewesen wäre, wenn es die Regierung nur zugelassen hätte. Gute Stimmung, friedlicher Protest, freundschaftliche Kommunikation zwischen Veranstaltern und Polizei, keinerlei Zwischenfälle. Mehrere tausend Teilnehmer feierten gemeinsam Anti-Corona-Maßnahmenparty.

Perfektes Demo-Wetter, gut gelaunte Teilnehmer, viel Musik und Trommeleinlagen. Die Kundgebungen in Wien waren erstmalig genehmigt und keinen Repressionen durch die Behörden ausgesetzt. Es wurde keine willkürliche Auflösung wegen angeblicher Verletzungen von Abständen oder anderen an den Haaren herbeigezogenen Problemen verkündet, wie bei zahlreichen Kundgebungen zuvor. Genau so hätten schon dutzende Veranstaltungen ablaufen können, wäre dies politisch zugelassen worden. Denn die teilnehmenden Menschen wollten auch diesmal nur ihren Protest gegen die ihrer Ansicht nach falsche Politik der Regierung kundtun – ansonsten aber weder Sachen beschädigen oder Personen verletzen.

Veranstalterteam hat sich bewährt

Das Veranstalterteam bestehend aus dem Salzburger Sicherheitsexperten Thomas Schaurecker und dem bekannten Friedensaktivisten Manuel Müllner hat sich außerordentlich gut bewährt. Zu bemerken war auch ein respektvoller Austausch mit den Kontaktoffizieren der Polizei, die offenbar kaum etwas zu beanstanden hatten. Motto von Standkundgebungen und dem großen Umzug waren unverändert: Kurz muss weg, Freiheit und Grundrechte müssen wiederhergestellt werden. Spruchbänder wie: „Die Pandemie ist dann beendet, wenn sich die Bevölkerung dafür entscheidet“ waren zu sehen. Den Fahnen nach zu urteilen waren Menschen aus ganz Österreich angereist.

Alles friedlich, gute Laune – klare Botschaft

Hooligan-Ausschreitungen oder Provokationen wurden von unserem Redakteur vor Ort keine berichtet. Auch die dem Terrorismus nahestehenden, gewaltverherrlichenden Antifa-Schlägertrupps hatten heute offenbar besseres zu tun, als friedliche Familien zu bedrohen. Zeitgleich fanden aufgrund der Eskalation im Nahen Osten Kundgebungen für und gegen Israel statt. Dort war die Polizei mit starken Einheiten und auch Wasserwerfern zugegen. Man hat in der Polizeiführung wohl eingesehen, wo wirklich gefährliche und radikale Kräfte zu erwarten sind und die harmlosen Corona-Maßnahmengegner in Ruhe gelassen.

Medienkampagne am Vortag

Alexander Ehrlich, der beratend an der Planung mitgewirkt hatte, verzichtete diesmal auf eine eigene Teilnahme. Linksradikale Denunzianten und willige Medien hatten ihm am Vortag im Rahmen einer Friedenskundgebung in Mauthausen übel mitgespielt (Report24 berichtete); er wollte nicht, dass die Veranstaltung durch seine Teilnahme Schaden nimmt. Zunächst möchte Ehrlich die medialen Vorwürfe aus der Welt schaffen.

Die Kundgebung wurde zur geplanten Zeit von Thomas Schaurecker für beendet erklärt. Auch danach wurden keine Probleme mit Teilnehmern oder den Behörden bekannt. Manche Medien schreiben von einigen Personenkontrollen – damit müssen wir zu Zeiten der schrecklichsten Corona-Pandemie seit Anbeginn der Zeit aber ohnehin tagtäglich leben.

Auch in Linz verlief Unternehmer-Demo friedlich

Ebenso am 15. Mai fand in Linz die zweite Unternehmer-Demo statt. Verschiedene betroffene Unternehmer schilderten als Redner ihre teilweise erschütternden Erfahrungen mit der Corona-Politik und den aus ihrer Sicht überzogenen und sinnlosen Maßnahmen. Etwa hundert Teilnehmer hatten sich am Linzer Hauptplatz eingefunden – nochmals so viele Passanten blieben längere Zeit rundum stehen und hörten den Reden aus einiger Entfernung zu. Auffällig war, dass konsequent kein einziger Teilnehmer eine Mund-Nasen-Schutzmaske trug. Das ist in Zeiten wie diesen beachtlich und zeigt den Kampfgeist der Teilnehmer, die sich als gesunde Menschen ihre Grundrechte nicht nehmen lassen wollen. Letztendlich gibt es zahlreiche Studien und Aussagen von Medizinern und Wissenschaftlern, welche eine Ansteckung im Freien für nahezu unmöglich halten.

Es waren auffällig wenig Polizeikräfte im Einsatz, die sich außer bei ersichtlich Betrunkenen im Umfeld der Demonstration eher im Hintergrund hielten und keine Konfrontation suchten. Eventuell hat sich auch in Linz die Befehlslage zum Guten verändert – oder polizeiliche Maßnahmen haben auch etwas mit den jeweiligen Anmeldern und Veranstaltern zu tun, die von den Behörden ganz unterschiedlich eingeschätzt werden. Inwiefern diese Theorie zutrifft, wird die Zukunft zeigen. Linksextreme Störenfriede oder Schlägertrupps waren diesmal auch in Linz nicht zu sehen.

Hier noch ein paar Twitter-Perlen zum Demonstrations-Samstag:

„Gnutiez“ meldet, dass der Standard eine Überschrift geändert habe.

Ein Leser berichtete uns über „besonderen Schweinejournalismus“ beim Standard, und belegte ihn aus seiner Sicht durch folgende Textpassage (die inzwischen geändert wurde):

Einige Hundert bei samstäglicher Corona-Demo in Wien, bei der es „scheppern“ sollte
Nach Abspielen von Hitler-Rede in Mauthausen führt nun eine Anti-Maßnahmen-Demo durch den zweiten Bezirk

Wenig freundliche Berichterstattung beim stets betont regierungstreuen Kurier.

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