Sanktions-Heuchelei: EU importiert Rekordmengen an russischem Flüssiggas

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Die Brüsseler Eliten predigen den totalen Wirtschafts- und Energiekrieg gegen Russland und treiben die heimische Wirtschaft mit ihrem Sanktions-Wahnsinn mutwillig in den Ruin. Doch hinter den Kulissen der Moral-Rhetorik zeigt sich die ganze Verlogenheit der EU-Politik: Im ersten Quartal 2026 kletterten die Importe von russischem Flüssiggas (LNG) auf ein neues Hoch. Derweil macht man sich völlig abhängig vom sündhaft teuren Fracking-Gas aus den USA.

Wer der EU-Führung und ihren treuen Mainstream-Medien noch ein Wort glaubt, dem ist kaum noch zu helfen. Während man den europäischen Bürgern mit erhobenem Zeigefinger Sparmaßnahmen, Deindustrialisierung und explodierende Heizkosten als „Solidarität mit der Ukraine“ verkauft, wird auf dem LNG-Markt nämlich fröhlich weiter Erdgas aus Russland eingekauft. Laut aktuellen Zahlen des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) stiegen die EU-Importe von russischem Flüssigerdgas im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um satte 16 Prozent auf rund 6,9 Milliarden Kubikmeter an. Das ist das höchste Quartalsvolumen seit dem Ausbruch des Krieges im Jahr 2022. Russland bleibt damit, allen Sanktionsforderungen zum Trotz, der zweitgrößte Flüssiggas-Lieferant der EU.

Besonders interessant dabei ist ein Blick auf die Abnehmerländer. Angetrieben wird der florierende Handel mit Russland von Frankreich, Spanien und Belgien. Ausgerechnet das Frankreich unter Emmanuel Macron – der sich medial gerne als oberster Kriegstreiber aufspielt und ständig Truppenentsendungen fordert – füllte in den ersten Monaten des Jahres mehr russisches LNG in seine Terminals (wie Dünkirchen und Montoir-de-Bretagne) als jedes andere europäische Land.

Im Jahr 2025 überwiesen die EU-Staaten schätzungsweise 6,7 Milliarden Euro für russisches Flüssigerdgas – obendrauf kamen noch einmal 5,9 Milliarden Euro für verbliebene Pipeline-Lieferungen. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 flossen bereits weitere 3,88 Milliarden Euro aus dem EU-Raum in die Kassen Moskaus. Die Importe aus dem russischen Yamal-Projekt schossen im selben Zeitraum um 17,2 Prozent in die Höhe.

Doch der Wahnsinn hat noch eine zweite, für den Steuerzahler extrem bittere Komponente: Um die heimische Industrie endgültig an die Wand zu fahren, hat man das ehemals günstige, zuverlässige russische Pipeline-Gas durch das absolute Premium-Segment – massiv überteuertes Flüssiggas aus den USA – ersetzt. Die Amerikaner veredeln sich die europäische Unterwürfigkeit mit astronomischen Profiten. Die US-Lieferungen nach Europa haben sich zwischen 2021 und 2025 mehr als verdreifacht. IEEFA prognostiziert, dass US-LNG im nächsten Jahr Norwegen als größten Gaslieferanten des Kontinents ablösen wird – mit einem möglichen Marktanteil von bis zu unglaublichen 80 Prozent bis zum Jahr 2028.

Doch das US-Gas ist für europäische Käufer die mit Abstand teuerste Option am gesamten Markt. Europa ist nun einer extrem volatilen Preispolitik und Washingtons geopolitischen Launen völlig schutzlos ausgeliefert. Richten sollen es die „Energieeffizienz“ und der Ausbau der Flatterstromerzeuger Wind und Sonne. Doch im Winter, wenn es mit Wind- und Solarstrom nicht weit her ist, wird es kritisch.

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