Rape-Gang-Boss kommt frei – Abschiebung unmöglich

(C) Report24/KI, mit Fotomaterial der Greater Manchester Police

In Großbritannien sorgt ein weiterer Justizskandal für Aufregung. Einer der pädophilen Rape-Gang-Bosse, ein Pakistani, wird aus dem Gefängnis entlassen. Doch eine Abschiebung muss er dank eines Gesetzes aus den 1970ern nicht fürchten. Nicht einmal sein Heimatland will ihn zurück nehmen.

Shabir Ahmed, der Rädelsführer einer der extremsten Missbrauchsbanden Großbritanniens, wird an diesem Donnerstag aus dem Gefängnis entlassen. Der 73-Jährige verlor wegen seiner Verbrechen zwar seine britische Staatsbürgerschaft, doch er wird das Land nicht verlassen müssen. Ein jahrzehntealtes Schlupfloch in der Gesetzgebung verhindert die Abschiebung des pädophilen Straftäters nach Pakistan.

Ahmed ist kein Unbekannter. Im August 2012 wurde er vor dem Crown Court in Liverpool wegen mehrfacher Vergewaltigung, Beihilfe zur Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung verurteilt. Er war einer von neun Männern aus Rochdale und Oldham, die für schuldig befunden wurden, junge Mädchen systematisch missbraucht zu haben. Dreh- und Angelpunkt der abscheulichen Taten waren zwei Fast-Food-Restaurants (Takeaways) im Gebiet Heywood. Die Jury erfuhr damals, dass Ahmed ein 13-jähriges Opfer wie einen persönlichen „Besitz“ behandelte, es zur eigenen sexuellen Befriedigung nutzte und das junge Mädchen „fast wöchentlich“ missbrauchte.

Reue zeigte der Täter nie. Ganz im Gegenteil: Während der Gerichtsverhandlung unterbrach er Richter Mushtaq Khokhar wiederholt, sodass er vor der Urteilsverkündung aus dem Saal entfernt werden musste. Wutentbrannt brüllte er: „Das sind alles Lügen. Alles von der Polizei erfunden.“ Doch die Beweislage war erdrückend. Zudem arbeitete Ahmed ausgerechnet als Sozialberater für die Stadtverwaltung von Oldham. Ein Untersuchungsbericht enthüllte später, dass Polizeibeamte es „versäumt“ hatten, seinem Arbeitgeber mitzuteilen, dass es bereits mehrfache Bedenken und sogar eine Verhaftung wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern gegen ihn gab.

Dass dieser Mann nun wieder auf freiem Fuß in Großbritannien leben darf, liegt am britischen Einwanderungsgesetz (Immigration Act) von 1971. Eine Klausel besagt, dass Bürger des Commonwealth, die vor 1973 nach Großbritannien eingereist sind, von Abschiebungen ausgenommen sind. Ahmed lebt offenbar lange genug im Land, um eben unter diese absurde Ausnahmeregelung zu fallen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich auch Pakistan einfach weigert, den Pädokriminellen zurückzunehmen.

Das britische Innenministerium beeilte sich indes mit einer Stellungnahme der Schadensbegrenzung: Man betonte, dass Ahmeds Verbrechen „zu den dunkelsten Momenten in der Geschichte unseres Landes“ gehörten. Auch wenn Ahmed nicht abgeschoben wird, stünde er für den Rest seines Lebens im Register für Sexualstraftäter, dürfe sich Kindern nicht nähern und werde durch Ausgangssperren sowie eine elektronische Fußfessel lückenlos überwacht.

In diesem Kontext wirkt die Reaktion des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan wie purer Hohn. Dieser begrüßte nun medienwirksam den Fokus der Untersuchung auf London und erklärte großspurig: „Es ist wirklich wichtig, dass wir die Opfer und Überlebenden im Vordergrund unserer Gedanken haben.“ Zur Erinnerung: Eben jener Labour-Bürgermeister stand in der Vergangenheit massiv unter Beschuss, weil er vehement behauptet hatte, es gäbe gar keine Hinweise auf operierende Rape Gangs in der britischen Hauptstadt und die Situation in London sei „anders“ als im Rest des Landes.

Auch die öffentliche Empörung des Labour-Abgeordneten für Rochdale, Paul Waugh, wirkt aufgesetzt und geheuchelt. „Dieser verkommene Pädophile hätte schon vor Jahren nach Pakistan abgeschoben werden müssen. Die Menschen in Rochdale wollen ihn aus dem Land haben, und es ist einfach inakzeptabel, dass die pakistanische Regierung sich weigert, ihn zurückzunehmen.“ Waugh forderte sogar eine Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes, um solche Ausweisungen künftig zu erzwingen. Und das, obwohl gerade die britischen Sozialisten immer wieder die Augen vor der importierten Gewalt verschließen.

Die linken Heuchler haben jahrelang weggeschaut, Rassismusvorwürfe geäußert und die Massenmigration ins Vereinigte Königreich gefördert. Nun, mit der wachsenden Empörung der Bevölkerung und rapide kollabierenden Umfragewerten versucht man sich in billigem Opportunismus und Populismus. Dabei war es die politische Rechte, die seit vielen Jahren vor solchen Entwicklungen gewarnt hat und dafür als ausländerfeindlich desavouiert wurde.

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