Österreich ist als Industriestandort nicht mehr attraktiv genug. Im Ausland – insbesondere in China – winken niedrigere Lohnkosten, billigere Energie und deutlich weniger Bürokratie. Immer mehr Unternehmen wollen die Produktion – oder Teile davon – auslagern.
Nicht nur in Deutschland schreitet die Deindustrialisierung voran, sondern auch in Österreich. Hüben wie drüben leidet die Industrie an hohen Produktionskosten, unter denen die globale Wettbewerbsfähigkeit leidet, sowie unter der unablässig zunehmenden Bürokratie – auch wegen des in der politischen Führung der Europäischen Union grassierenden Klimawahns. Standorte im außereuropäischen Ausland – darunter auch China – werden so immer attraktiver.
Steirische Industrie schlägt Alarm: Wirtschaft fordert Kurswechsel
— Gilbert Rosenhainer (@GRosenhainer) June 11, 2026
Während die steirische Industrie unter schwacher Konjunktur, hoher Bürokratie und zunehmendem internationalen Wettbewerbsdruck leidet, richtet die Industriellenvereinigung einen eindringlichen Appell an die…
Eine aktuelle Analyse des Lieferketteninstituts ASCII, des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO und des Büros des Produktivitätsrates der Nationalbank weist nun darauf hin, dass sich etwa dreißig Prozent der österreichischen Industrieunternehmen einen Ausbau der Auslandsproduktion überlegen. Bei Unternehmen, die besonders unter der Konkurrenz aus dem Reich der Mitte leiden, sind es sogar über vierzig Prozent. Damit werden dann nicht nur keine neuen Arbeitsplätze in der Alpenrepublik selbst geschaffen, sondern wohl auch weitere Stellen wegfallen.
From Germany to China, companies are investing billions in artificial intelligence and robotics. The manufacturing sector could now be on the brink of transformation as sophisticated industrial bots are developed. pic.twitter.com/0eXXQDAeW8
— CGTN (@CGTNOfficial) June 13, 2026
Anstatt attraktive Bedingungen für das produzierende Gewerbe zu schaffen, sorgt die wirtschaftsfeindliche Politik in Österreich (aber auch in Deutschland und in der Europäischen Union ganz allgemein) dafür, dass die Industrie geradezu vergrault wird. Anstatt die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wird die weltwirtschaftliche Position Chinas und anderer globaler Konkurrenten gestärkt.

Die österreichische Wirtschaft verliert angesichts dieser Entwicklungen zusehends den ökonomischen Anschluss. Während in anderen Ländern der Welt die industriepolitischen Weichen für die Zukunft gestellt werden, zeigt die Bundesregierung kein Interesse an einer aktiven Standortpolitik. Doch ohne die industrielle Wertschöpfung im Land wird es in Zukunft auch nicht mehr genügend Steuereinnahmen geben, um den ohnehin schon überbordenden Sozialstaat am Laufen zu halten.
