„NATO is a killer“ – Demo in Italien gegen Krieg, USA, Joe Biden und NATO

Bild: Twitter; Kundgebung in Verona

In Verona kam es am Wochenende zu einer größeren Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine. Dabei wurde die Schuld aber nicht bei Russland, sondern bei der NATO und den USA verortet.

Viele Menschen im NATO-Mitgliedsstaat Italien haben auch keine Lust auf Krieg. Das Ansehen des Militärbündnisses dürfte dort stark gelitten haben. Eine große Menschenmenge zog am vergangenen Samstag durch die Straßen Veronas und brachte ihren Unmut über die Kriegstreiberei der NATO zum Ausdruck. Die Menschen riefen dabei „NATO is a Killer“ – „Nato ist ein Mörder“.

Weitere Informationen zur Kundgebung, die am 7. Mai unter dem Motto „La guerra e la follia distruggono l’economia“ stattfand, finden sich auf der italienischen Seite „L’Arena“. Auf Deutsch bedeutet der Spruch: „Krieg und Wahnsinn zerstören die Wirtschaft“. Es geht also keinesfalls nur um den Ukraine-Krieg. Auch in Italien spüren die Menschen bereits die ersten Auswirkungen der schweren Wirtschaftskrise, die sich mit Riesenschritten ankündigt. Veranstalter ist das Komitee „Verona for Freedom / Verona per la Liberà“. In einer Erklärung heißt es: „Die NATO schickt das ukrainische Volk zum Massaker„. Es handelt sich weitgehend um denselben Personenkreis, der auch dem Corona-Narrativ und Zwangsimpfungen kritisch gegenübersteht.

Außerdem ließen die Demonstranten Sympathien mit der „Let’s go Brandon“ Bewegung in den USA erkennen, Transparente mit der Aufschrift „Fuck Joe Biden“ waren zu sehen.

Demonstrationen fanden bereits Anfang April in mehreren Städten Italiens statt. Wie die linke Webseite „Rote Fahne News“ berichtete, skandierten Tausende in Verona: „Italien raus aus der NATO und dem Krieg“. In Genua lautete das Motto: „Marsch für den Frieden, gegen Waffen“. Dabei wurden auch Waffenlieferungen an die Ukraine kritisiert.

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