Nachfrage an Impfstoffen gesichert: Neue südafrikanische Horror-Mutante vorgestellt

Bilder: Foto via freepik / drobotdean, Cartoon via freepik / brgfx

Neues Futter für die politische Panikmacher-Nomenklatura und die mit ihr verbündete Impflobby: In Südafrika wurde gerade die nächste Corona-Mutante entdeckt – und natürlich ist sie, wie alle früheren Varianten, noch gefährlicher, noch ansteckender, noch bedrohlicher. Und wie schon zuvor bei Alpha, Beta und natürlich Delta hat auch sie wieder „Wellenpotential“ und verspricht noch schnellere Anpassung.

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Bei der Variante C.1.2 soll es sich demnach um eine „substanziell veränderte“ Version der bislang in Südafrikadominanten Virusform C.1 handeln, die einst bekannt war als Südafrika-Mutation, bevor die Benennung von Virusvarianten nach Ländern politisch unkorrekt wurde. C.1.2 weise dabei insgesamt deutlich mehr mutierte Abschnitte im Erbgut auf als bisher bekannte Formen des Virus.

Interessant ist in diesem Kontext, dass etwa das deutsche Robert-Koch-Institut über die neue Variante noch nicht im Bilde ist und C.1.2 nicht listet (Stand 1.9.2021 10:30 Uhr). Eine mangelnde Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe muss bei C.1.2 gar nicht erst betont werden – denn die besteht bekanntlich, Stichwort Impfdurchbrüche, nicht einmal bei den gängigen Varianten. Insider erklärten gegenüber Report24, bei der neuen Mutation erkrankten vor allem Geimpfte schwer. Das deckt sich mit den Befürchtungen einer wachsenden Anzahl von Wissenschaftlern. Der einzige wirksame Schutz sei deshalb – und zwar noch stärker als bei den „klassischen“ Sars-CoV-2-Formen – die natürliche Immunität der körpereigenen Abwehr, und ein möglichst umfassender Stopp der Impfkampagne.

Davon jedoch will die Politik nichts wissen: Wann immer derartige Meldungen über unbekannte Virusvariationen aufpoppen, schließt sich daran die unterschwellige Hoffnung oder offene Erwartung an, die Impfhersteller sollen doch ihre Vakzine dringend anpassen, oder, noch besser, gleich ganz neue Impfstoffe entwickeln. Dafür sind unbegrenzte finanzielle Mittel da; die Regierungen zahlen obergrenzenfrei, die Angst muss kapitalisiert werden. Die Frage, ob und inwieweit die Entdeckung immer neuer Mutationen durch einen Wissenschaftsbetrieb, der selbst Teil der Nahrungspyramide ist, auf lobbyistische Interessen zurückgehen könnte, mag jeder für sich selbst beantworten. (DM)


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