Mallorca: Messer-Marokkaner wegen Mordversuchs vor Gericht

(C) Report24/KI

Wieder einmal schlug ein „Messermann“ zu. Und wieder einmal war es ein Nordafrikaner. In der mallorquinischen Hauptstadt Palma schlitzte ein Marokkaner einem anderen Mann einfach so die Kehle auf. Ihm drohen nun bis zu 14 Jahre Haft.

„Messermänner“ gibt es nicht nur in Deutschland oder in Österreich. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es immer wieder solche Angriffe – oftmals verübt von Zuwanderern, insbesondere aus Afrika und dem Nahen Osten. So auch auf der spanischen Insel Mallorca. Dort steht nun ein Marokkaner vor Gericht, weil er versucht haben soll, einen Fremden einfach so zu ermorden, indem er ihm mit einem gezackten Messer die Kehle aufschlitzte. Glücklicherweise überlebte das Opfer den Angriff.

Vor Gericht sagte der Angegriffene aus, er habe gegen vier Uhr morgens vor seinem Haus telefoniert, als plötzlich jemand von hinten kam und ihm „mit einem gezackten Messer, wie man es zum Fleischschneiden benutzt, den Hals aufschnitt.“ Zum Tatzeitpunkt sei niemand sonst auf der Straße gewesen. Er habe versucht, dem Täter hinterherzulaufen, sei dann jedoch zusammengebrochen. Der Täter habe ihn auch nicht ausrauben wollen, so dass er sich nicht erklären könne, warum der Marokkaner ihn angegriffen hat.

Der Vorfall, der sich im November 2024 ereignete und nun vor Gericht verhandelt wurde, sorgte dafür, dass das Opfer nun eine fast 15 Zentimeter lange Narbe am Hals hat. Die Staatsanwaltschaft fordert nun 14 Jahre Haft für den Täter, sowie die Zahlung einer Entschädigung von mehr als 20.000 Euro für das Opfer.

Polizisten erklärten später vor Gericht, sie hätten das Opfer während einer Streife gefunden. Ein Beamter sagte, man habe zunächst gedacht, der Mann sei betrunken, da er schwankte, dann aber festgestellt, dass er stark blutete. „Die Wunde war sehr groß. Ich dachte, er würde es nicht überleben“, sagte der Polizist. Die Polizisten gaben an, eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters erhalten zu haben – er sei Araber – und man habe kurz darauf einen Mann gefunden, der auf diese Beschreibung passte, als er versuchte, ein Gebäude zu betreten. Laut einem Beamten habe der Mann gesagt, er wohne dort und sei nur spazieren gewesen.

Eine Mutter und ihr Sohn vor Ort erklärten der Polizei ebenfalls, sie hätten den Angreifer gesehen und den Verdächtigen später „ohne jeden Zweifel“ identifiziert, so die Beamten vor Gericht. Beide Zeugen erschienen jedoch nicht zur Anhörung am Montag. Deshalb soll die Verhandlung am 22. Juni fortgesetzt werden.

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