Ein neuer OECD-Bericht prophezeit Österreich astronomische Strafkosten für den „zu hohen“ CO2-Ausstoß. Anstatt reale wirtschaftliche Probleme zu lösen, soll die Republik wegen verfehlter EU-Vorgaben künftig Milliardenbeträge für fiktive „Verschmutzungsrechte“ an andere Länder überweisen. Für den Steuerzahler bedeutet dieses Brüsseler Diktat einen enormen finanziellen Aderlass ohne jeden messbaren Nutzen für das globale Klima.
Laut der OECD ist Österreich derzeit nicht auf Kurs, die ideologisch festgelegten Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Verfehlt das Land diese EU-Vorgaben, erzwingt ein völlig unsinniger Zertifikatehandel den teuren Zukauf von Emissionsrechten. Dieses Konzept der europäischen Lastenteilungsverordnung (welches übrigens von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen unterstützt wird) zwingt die Mitgliedsländer dazu, für den völlig normalen Betrieb ihrer heimischen Industrie und Infrastruktur massive Strafgelder zu entrichten. Bis zum Jahr 2030 könnten sich diese sogenannten „Kompensationszahlungen“ auf 1,6 bis 5,9 Milliarden Euro belaufen. Da die Europäische Union ihre realitätsfernen Klima-Vorgaben fortlaufend weiter verschärft, könnten die Strafkosten im darauffolgenden Jahrzehnt bis 2040 sogar auf bis zu 9,5 Milliarden Euro explodieren.
Besonders perfide ist dabei die Architektur dieses europäischen Umverteilungssystems. Die geforderten Reduktionsziele orientieren sich primär am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, wodurch wirtschaftlich schwächere Länder drastisch geringere Auflagen erfüllen müssen als etwa Österreich. Staaten wie Griechenland, Spanien oder Portugal können ihre niedrigen Hürden auf dem Papier leicht übertreffen und diese überschüssige Quote anschließend teuer als Zertifikat verkaufen. Dieses System verschiebt dabei das hart erarbeitete Geld vom österreichischen Bürger in andere EU-Länder, nur weil es in der Alpenrepublik eben noch eine industrielle Produktion gibt, die überhaupt Wohlstand schafft.
Die absolute Unverhältnismäßigkeit dieser Milliardenstrafen wird auch aus Fakten zu den weltweiten CO2-Emissionen deutlich. Österreich ist aktuell für marginale 0,2 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dennoch soll das Land gigantische Summen für eine unsinnige Luftsteuer entrichten, die das weltweite Klima nicht einmal theoretisch beeinflussen kann. Und dafür wird die österreichische Wirtschaft eiskalt bestraft.
Dass Österreich bereits 86 Prozent seiner gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (vor allem Wasserkraft) gewinnt, lobt der OECD-Bericht am Rande. Den sich im Klimawahn befindlichen Funktionären gehen die bisherigen Belastungen jedoch nicht weit genug, denn sie fordern weitere tiefgreifende Eingriffe in die Existenz der Bürger. Dazu gehören der rasche Wegfall von sogenannten umweltschädlichen Subventionen – worunter unter anderem Erleichterungen für Pendler fallen – sowie noch striktere Vorschriften bei der täglichen Flächennutzung.
Das, was im Namen der Klimareligion auf Österreich zukommt, ist ein gewaltiger Umverteilungsmechanismus zulasten der Wirtschaft und der Bevölkerung. Und all das wegen eines verteufelten Spurengases, ohne welches es kein pflanzliches Leben so wie wir es kennen auf diesem Planeten geben würde. Doch so lange die Bürger den Klimawahnparteien (ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne) Mehrheiten verschaffen, wird sich daran nichts ändern. Österreichs verbliebener Wohlstand wird von diesen politischen Kräften am Altar des Klimakultes geopfert.
