Der Energiekonzern BP steigt aus britischen Milliarden-Klimawahnprojekten aus. Unter dem Druck extrem steigender Kosten beendet der Ölriese das völlig unrentable Projekt zur CO₂-Speicherung unter der Nordsee. Für die britische Regierung entpuppt sich der Weg der Dekarbonisierung zunehmend als unbezahlbares Luftschloss.
Jahrelang pries die britische Regierung das geplante CCS-Kraftwerk (die Abkürzung steht für Carbon Capture and Storage) „Net Zero Teesside“ und die sogenannte „Northern Endurance Partnership“ als Weg in eine „Netto-Null-Zukunft“ an. Ziel dieses Projektes ist es demnach, das beim Verbrennungsprozess entstehende Kohlendioxid mit enormem Aufwand aufzufangen und über ein sündhaft teures Pipelinenetz endlos tief unter der Nordsee zu „vergraben“. Doch dieses technologiefremde Wunschdenken scheitert laut dem britischen Guardian nun, denn die Kosten explodieren zusehends in unfinanzierbare Höhen.
BP scraps plans for Teesside hydrogen and carbon capture scheme https://t.co/GI3ivCeBEI
— Financial Times (@FT) December 1, 2025
So sehr die regierenden Sozialisten auch ihre Klimawahn-Agenda durchdrücken wollen, mangelt es Labour (wen wundert’s?) an einem ökonomischen Realitätssinn. Ohne Aussicht auf tragbare Renditen und verlässliche Geschäftsmodelle besteht in der Privatwirtschaft einfach kein Interesse an solchen schwarzen Löchern für Steuergeld-Subventionen. Denn solche staatlichen Hilfen können bei einem Regierungswechsel oder dem wachsenden Druck der Wählerschaft schnell wieder abgeschafft werden – und dann fällt das Minusgeschäft den Investoren (und deren Aktionären) auf die Füße.
BP zieht nun – nachdem man schon vor Monaten entsprechende Schritte vorbereitete – die logischen Konsequenzen daraus und damit auch endgültig die Reißleine, bevor es zu spät ist. Der Konzern will sich demnach wieder auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Und das ist nun einmal jenes mit Erdöl und Erdgas. Angesichts dessen, dass weltweit der Unmut über die unsinnigen und wirtschaftsfeindlichen CO₂-Abgaben zunimmt, scheint man in der Konzernzentrale darauf zu wetten, dass dieser Unfug vielleicht bald schon ebenfalls seinem Ende zusteuert. Mehr noch: Ohne permanente milliardenschwere staatliche Stützkäufe sind diese politisch erzwungenen „Klimarettungs“-Projekte einfach nicht lebensfähig.
Taxpayer could be on hook for £6 billion in untested burying of carbon emissions in a cavern beneath a seabed in Teesside SEZ.
— EuropeanPowell (@EuropeanPowell) April 2, 2025
Technology to be developed over 25 years, guess how long UK free zone license are? 25 years…
‘Reckless’ UK risks billions on BP gas scheme…
Die Welt verabschiedet sich sukzessive vom Klimawahn und den irrsinnigen CO₂-Reduktionszielen. Die jüngsten Zugeständnisse der IPCC-Forscher in Sachen komplett übertriebener Klimamodelle (Report24 berichtete) dürften hierbei übrigens für eine Beschleunigung des Prozesses sorgen. Denn egal ob CO₂-Speicher (siehe beispielsweise unser Bericht hier), unwirtschaftliche Projekte für die Herstellung von „grünem Wasserstoff“ (auch hierzu haben wir berichtet) oder sonstige Klimawahn-Geldverbrennungsanlagen – ohne staatliche Subventionen und die künstliche Verteuerung von Energieträgern durch CO₂-Abgaben geht keines dieser Geschäftsmodelle auch nur ansatzweise auf. Das weiß man auch in den Konzernzentralen. Doch kaum jemand traut sich, diese Wahrheit den Politikern mitzuteilen. Der Schritt von BP ist nun ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung London, dass ein rigoroses Umdenken nötig ist.
