Münster feiert erste Islam-Fakultät Europas: Islamisierung auf Staatskosten

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Die Universität Münster feiert sich für einen vermeintlich historischen Schritt: Das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) wird zur ersten eigenständigen islamisch-theologischen Fakultät Europas hochgestuft. Damit wird der Islam an einer staatlichen deutschen Hochschule institutionell auf dieselbe Stufe gestellt wie die katholischen und evangelischen Fakultäten. Was von Hochschulpolitikern und Mainstream-Medien als großer Sieg für die „Integration“ und den interreligiösen Dialog bejubelt wird, ist in Wahrheit ein brandgefährlicher Meilenstein der staatlich geförderten Islamisierung Europas.

Geplant ist eine rosarote akademische Zukunft: Ein „Campus der Religionen“ soll in Münster entstehen. Der bisherige Leiter und künftige Dekan, Prof. Mouhanad Khorchide, freut sich über mehr Drittmittel, das Recht auf Professoren- und Doktortitel und neue Forschungsfelder wie „Public Theology“ – also die Einmischung des Islams in öffentliche Debatten um Umweltschutz, Sexualität und Extremismus. Alles soll ganz modern, offen und europäisch wirken. Doch die Gleichsetzung der neuen Islam-Fakultät mit christlichen Fakultäten beruht auf einem fundamentalen Konstruktionsfehler und einer gefährlichen Naivität der westlichen Bildungseliten: Sie ignorieren völlig, dass der Islam im Gegensatz zum Christentum nicht auf dieselbe Art säkularisierbar ist.

Der fatale Irrtum: Koran und Bibel sind nicht vergleichbar

Der europäische Säkularismus und die Trennung von Staat und Religion konnten nur gedeihen, weil das Christentum die Aufklärung durchlaufen hat und die Bibel heute in einem historisch-kritischen Kontext gelesen wird. Für den durchschnittlichen Christen hat die Bibel nicht den Stellenwert eines direkten, ewig gültigen und wörtlichen Diktats, das weltliche Gesetze aushebelt. So sagte selbst Jesus laut der Bibel: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“. Quasi eine Aufforderung zur Trennung von Staat und Glaube.

Ganz anders im Islam: Der Koran gilt nach orthodoxer Lehre als das direkte und wörtliche Diktat Allahs. Es ist dem gläubigen Moslem schlichtweg nicht gestattet, den Koran als historisch fehlerhaft, zeitgeistig oder reformbedürftig zu betrachten. Wer das Wort Allahs relativiert, verlässt nach traditionellem Verständnis den Boden des Islam. Genau aus diesem Grund ist der Islam von seinem ganzen Wesen her eine politisch-rechtliche Gesellschaftsordnung und eben nicht „nur“ eine Religion, die sich widerstandslos in einen säkularen Rechtsstaat einfügt, sondern vielmehr eine das gesamte Gemeinschaftswesen umfassende Ideologie. Wenn Hochschulpolitiker nun so tun, als sei die islamische Theologie einfach nur eine dritte Spielart neben Katholizismus und Protestantismus, zeugt das von erschreckender Unkenntnis über die Natur des Islam.

Das Beirats-Diktat: Erdogans Arm und traditionelle Hardliner am Hebel

Wie stark die orthodoxen Kräfte den Daumen auf diesem angeblich so „aufgeklärten“ Projekt haben, zeigt ein Blick auf die institutionelle Struktur in Münster. Da der Islam keine mit den Kirchen vergleichbare Organisationsstruktur hat, wurde der Fakultät ein konfessioneller Beirat zur Seite gestellt. Und dessen Besetzung hat es in sich: Am Tisch sitzen DITIB (der verlängerte und von Erdogan gesteuerte Arm der türkischen Religionsbehörde), der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), der Islamrat (IRD) und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Das sind eben jene traditionellen und erzkonservativen Verbände, die seit Jahren als treibende Kräfte einer Gegengesellschaft in Europa auffallen. Sie haben in Münster ein Vetorecht, sobald grundlegende islamische Glaubenslehren tangiert werden.

Prof. Mouhanad Khorchide gilt zwar als Vertreter eines sehr liberalen, „barmherzigen“ Islams, doch auch er schien früher kein Problem mit offensichtlich judenhassenden Gastprofessoren wie Professor Mustafa Öztürk zu haben (siehe Tweet oben). Er operiert in Münster offenbar als eine Art liberales Feigenblatt für die westliche Öffentlichkeit, während die harten Islam-Verbände durch den Beirat einen festen Fuß in der Tür einer staatlichen deutschen Universität haben. Khorchides Aussage, dass das Gremium angeblich „keinen unmittelbaren Einfluss“ habe und er sich wünschen würde, es gäbe das Beiratsmodell nicht, erscheint vor diesem Hintergrund als Ausrede. Mehr noch bezahlt der deutsche Steuerzahler hier für eine Fakultät, bei der im Hintergrund erzkonservative und sogar islamistische Verbände über die „Bekenntnistreue“ wachen.

Die Österreich-Connection: Ein doppeltes Spiel?

Besonders interessant ist dieser Kniefall der Universität Münster vor den traditionalistischen Verbänden, wenn man nach Österreich blickt. Dort tritt Dekan Khorchide nämlich als streitbarer Kritiker des orthodoxen Islams auf. Er leitet die Dokumentationsstelle Politischer Islam in Wien und rief das „Muslimische Forum Österreich“ ins Leben – was konservative Verbände wie die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) auf die Barrikaden trieb. In Österreich werden diese traditionalistischen Netzwerke aus gutem Grund bei ähnlichen Projekten oft kritisch beäugt oder sogar bewusst außen vor gelassen, um den Einfluss des politischen Islams einzudämmen. In Deutschland hingegen hofiert die Universität Münster eben jene Verbände durch das Beiratsmodell und stattet den Islam mit allen Privilegien einer eigenständigen akademischen Fakultät aus.

Die Etablierung dieser Ersten Islamisch-Theologischen Fakultät ist kein Durchbruch für die Aufklärung oder die Integration. Es ist die akademische Kapitulation des Westens. Indem man den Islam staatlich institutionalisiert und dabei ignoriert, dass eine Religion, deren heiliges Buch wörtlich befolgt werden muss, niemals die Trennung von Staat und Religion akzeptieren wird, züchtet man sich an unseren Fakultäten die ideologischen Kader von morgen heran. Europas Universitäten betreiben hier eine Islamisierung auf Staatskosten – finanziert vom Steuerzahler, beklatscht von der Politik und den Systemmedien.

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