Hollywood schafft sich ab: Keine Einschaltquoten für politische Propaganda bei Oscar-Verleihung

Bilder: freepik / cookie_studio

Man sollte meinen, wenn wegen einer sogenannten Pandemie alle Welt zu Hause sitzt, ist das Interesse an Unterhaltung made in Hollywood groß – doch die diesjährige Oscar-Verleihung bewies das glatte Gegenteil. Die Einschaltquoten sanken um mehr als 50%. Ein bedeutender Grund dafür dürfte die zunehmende einseitige Politisierung der Branche sein.

Tatsächlich hatte selbst die New York Times im Voraus darauf aufmerksam gemacht, dass die Zuschauer wenig Lust auf moralinsaure Vorträge von Schauspielern und Filmemachern haben. So hieß es dort:

Zunehmend geht es bei den Zeremonien weniger um Unterhaltungs-Ehrungen als vielmehr um progressive Politik, was unweigerlich diejenigen im Publikum ärgert, die anderer Meinung sind. Ein Produzent der Oscars, der anonym bleiben möchte, um vertrauliche Kennzahlen zu erörtern, sagte, dass eine Analyse der Bewertungen nach der Show von Minute zu Minute ergab, dass „große Schwaden“ von Menschen ihre Fernseher ausschalteten, als Prominente anfingen, sich über Politik zu äußern.

Zu Herzen genommen hat man sich das bei der Verleihung nicht. Stattdessen bemühte man sich krampfhaft um „Diversität“ bei den Nominierten und Gewinnern und erfüllte lieber politisch korrekte Quoten, als sich rein auf die tatsächlichen Leistungen der Künstler zu konzentrieren. Die Oscar-Rede von Mia Neal verdeutlicht das Thema des Abends nur allzu gut:

Ich kann mir schwarze Transfrauen vorstellen, die hier oben stehen. Und asiatische Schwestern. Und unsere Latina-Schwestern. Und indigene Frauen. Und ich weiß, dass es eines Tages nicht ungewöhnlich oder bahnbrechend sein wird. Es wird einfach normal sein.

Inmitten einer Krise, die Menschen nicht nur psychisch und körperlich massiv belastet, sondern in etlichen Fällen auch finanziell in extreme Bedrängnis bringt, werden derartige Reden die wenigsten normalsterblichen Bürger hinterm Ofen hervorlocken: Mit dem eigentlichen Thema – der Ehrung besonderer schauspielerischer und filmischer Leistungen – haben sie nämlich nichts zu tun. Die Menschen schalten eine Unterhaltungsshow schlichtweg nicht deswegen ein, um sich mit BLM- und LGBTQ-Propaganda berieseln zu lassen.

Nicht umsonst hatte Ricky Gervais 2020 für seine Golden Globes-Rede so viel Zuspruch erhalten: Darin hatte er nicht nur die Diversitätsthematik auf die Schippe genommen, sondern Hollywood-Stars auch geraten, die Öffentlichkeit mit Belehrungen und moralischen Appellen zu verschonen.

Wenn Sie also heute Abend einen Preis gewinnen, nutzen Sie ihn nicht als Plattform für eine politische Rede. Sie sind nicht in der Position, die Öffentlichkeit über irgendetwas zu belehren. Sie wissen nichts über die reale Welt. Die meisten von Ihnen haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg.
Also, wenn Sie gewinnen, kommen Sie, nehmen Sie Ihre kleine Auszeichnung an, danken Sie Ihrem Agenten und Ihrem Gott und f *** off, OK?
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