Die Mainstream-Medien sind wieder einmal im Hysterie-Modus: Hitzetote. Wir verkochen. Schuld ist natürlich die „Klima-Krise“. Die normalen Menschen genießen einen normalen Sommer, gehen nach der Arbeit noch schwimmen und freuen sich über die milden Abende im Freien…
Ein Kommentar von Eric Angerer
Sogar die Fußballer bei der WM, fitte Spitzensportler, brauchen nun nach Meinung der FIFA neuerdings „Hydration Breaks“ – also Trinkpausen in der Mitte jeder Halbzeit. Bei der aktuellen „London Climate Action Week“ mit 75.000 Teilnehmern schwafelte UN-Generalsekretär António Guterres von einer „globalen Hitzekrise“ und meinte, London würde „kochen“.
An die Schulen werden vom Bildungsministerium, weil es draußen 32 Grad hat, Rundbriefe verschickt, in denen schlaue Tipps wie Aufenthalt im Schatten und Flüssigkeitszufuhr gegeben werden und von Sportveranstaltungen im Freien abgeraten wird. In Kindergärten sind leitende Funktionäre so in Hitzepanik, dass Kinder (trotz schattiger Gärten) nicht mehr ins Freie dürfen, sondern in abgedunkelten, stickigen Räumen ausharren müssen.
Geschätzte „hitzeassoziierte Tote“ statt echter Hitzetote
Pünktlich zu Sommerbeginn wurden in sämtlichen Mainstream-Medien aufgeregt die Statistiken zu den Hitzetoten im vergangenen Jahr präsentiert. 449 seien es 2025 in Österreich gewesen (2024 übrigens 989). Garniert natürlich mit den üblichen banalen Tipps.
Sieht man sich das Fact Sheet der AGES an, auf deren Angaben sich die Medienberichte stützen, so sieht man, dass es sich bei den „Hitzetoten“ keineswegs um tatsächliche Fälle von Hitzschlag oder Ähnlichem handelt, sondern dass es sich um Schätzungen handelt. Von „hitzeassoziierten Toten“ ist da die Rede.
Nun ist es tatsächlich so, dass vor allem ältere Menschen oft zu wenig trinken und das bei hohen Temperaturen fatal sein kann, oder dass ohnehin schwer kranke Menschen durch Hitze zusätzlich belastet sind. Dennoch sind viele der angeblichen Hitzetoten wohl eher „bei“ Hitze als „an“ Hitze gestorben. Das Ganze erinnert doch stark an die Angst-Propaganda im Corona-Regime, als kaum zwischen „an“ und „mit“ Corona unterschieden wurde.
Normaler Sommer
Es sind im Wesentlichen zwei Gruppen von Menschen, die unter hohen Temperaturen wirklich leiden. Das sind einerseits diejenigen, die in praller Sonne körperlich arbeiten, etwa Bauarbeiter im Straßenbau. Andererseits kranke Menschen, die heiße Wohnungen nicht verlassen können. Hier sind Lösungen wünschenswert. Das sind allerdings keine neuen Phänomene wegen einer „Klima-Krise“, sondern Probleme, die immer existiert haben.
Sommertage zwischen 30 und 35 Grad im Schatten hat es auch in Mitteleuropa immer gegeben, einzelne Tage stets auch darüber. Natürlich fällt der Sommer nicht jedes Jahr gleich aus. Manchmal ist er heißer, manchmal stärker verregnet. Da hieß es dann auch schnell mal, dass es keine „richtigen Sommer mehr“ gäbe.
Während die Klima-Fanatiker und ihre Opfer, ohnehin meist Leute mit Bürojobs, Panik schieben, haben die meisten Menschen einen normaleren Zugang zum Wetter. Viele von uns werden sich noch daran erinnern, wie wir als Jugendliche und junge Erwachsene den ganzen Nachmittag im Freibad Fußball oder Volleyball gespielt haben, unterbrochen von gelegentlichen Abkühlungen im Wasser.
Und immer noch sind Italien, Spanien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Urlaubsländer der Mitteleuropäer. Sie fliehen nicht vor der Hitze nach Norden, sondern fahren dorthin, wo es heiß ist und man mit stabilem Sommerwetter rechnen kann.
Fakten gegen die Klima-Hysteriker
Historisch interessierten Menschen ist bekannt, dass es schon vor der bösen Industrialisierung und dem ganz bösen CO2 auf unserem Planeten sehr unterschiedliche Temperaturphasen gab. Im Lauf von jeweils ein paar Jahrhunderten war es zeitweise wärmer oder kälter.
Während im Übergang von Antike zu Mittelalter (um 500) eine vergleichsweise kalte Phase herrschte, war es im Hochmittelalter um vier Grad Celsius wärmer als heute (wo der Mainstream eine mögliche Erwärmung um 1,5 Grad als totale Katastrophe hinstellt). Die Wikinger konnten auf Grönland, also „Grünland“, Ackerbau betreiben.
Um 1700 wiederum war es deutlich kälter als heute, man spricht von einer „kleinen Eiszeit“ – damals konnten beispielsweise plündernde Streifscharen aus dem Osmanischen Reich die zugefrorene Mur bei Graz mit schweren beschlagenen Pferden überqueren. Und seit 1850, dem Beginn relevanter Industrialisierung, ist die Temperatur gerade einmal um 0,7 Grad gestiegen.
Im Jahr 1132 trockneten in Mitteleuropa die Flüsse aus, das Flussbett brach auf und wurde hart wie Stein; selbst der Rhein war im Elsass nur noch ein Rinnsal. 1846 erreichte die Temperatur in Paris 51,7 Grad.
Der Neusiedler See trocknete zwischen 1865 und 1870/1871 vollständig aus. Das Seebett verkrustete großteils, in den schlammigen Resten wurde Reis angebaut. Zwischen den gegenüberliegenden Gemeinden wurden Straßen durch das Seebett angelegt.
Klima-Panik wirkt wenig
Schon jetzt zeigt sich, dass die Klima-Panik in erheblichen Teilen der westeuropäischen Bevölkerung nicht im gewünschten Ausmaß verfängt. Die grün-akademischen Mittelschichten fressen natürlich jedes Kommando der Herrschenden und kotzen es moralisch aufgeregt wieder aus. Und in staatlichen Institutionen wie Schulen werden von ihnen „Maßnahmen“ gegen den Sommer exekutiert.
Aber viele Arbeiter, Angestellte und Kleingewerbetreibende sind skeptisch. Viele von ihnen haben nach der Erfahrung mit dem Corona-Regime ein gesundes Misstrauen gegenüber gleichgeschalteter Propaganda und Plänen der „Eliten“ entwickelt.
Außerdem greift in der Klimafrage die Angstmache nicht im gleichen Ausmaß wie bei einer „mörderischen Pandemie“, die angebliche „Bedrohung“ kann nicht als so unmittelbar in die Gehirne gewaschen werden.
Und schließlich haben viele Menschen auch schon vor Jahrzehnten heiße Sommer erlebt, Überschwemmungen oder Stürme mitbekommen – und gar nicht so wenige wissen über wärmere und kältere Zeiten der Geschichte Bescheid. Dementsprechend ist die Hitze- und Klimapanikmache für den Mainstream ein hartes Stück Arbeit.
Idas Sommerlied
Denjenigen, die Astrid Lindgrens „Michel von Lönneberga“ kennen, ist vielleicht auch „Idas Sommerlied“ bekannt. Dort heißt es:
„Nun kommt endlich wieder der Sommer, die Sonne am Himmel scheint heiß.
Die Blumen blüh´n bunt auf der Wiese, im Winter da war alles Weiß.
Ich glaube, der Sommer ist Maler, er streicht jedes Jahr alles an.
Hellgrün, rosenrot, veilchenlila und kornblumenblau wird es dann.
Jetzt plätschert das Wasser so fröhlich, es war stumm und starr bis zum Mai.
Ich glaube, es freut sich das Wasser, dass Eis, Schnee und Winter vorbei.
Ich glaube, der Sommer kann zaubern, die Welt hat ein neues Gesicht,
denn wo war’n die Schmetterlinge und blaue Vergissmeinnicht.
Im Winter gibt’s auch Spaß und Freude, nur Erdbeeren gibt’s leider nicht mehr.
Doch Erdbeeren schmecken so herrlich, drum lieb ich den Sommer so sehr.
Ich glaube, der Sommer ist Maler und Zuckerbäcker dabei,
woher kommen sonst alle Beeren so rot und so süß jeden Mai.“
Den Sommer genießen
Rudi Carrell sang 1975: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war. Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr.“
Vielleicht bekommen wir einen solchen Sommer. Dann lassen wir die grünen Klima-Hysteriker in ihrer ängstlichen Freudlosigkeit schmoren und genießen die Zeit.
In der schönsten Zeit des Jahres hinein in die Seen, hinauf auf die Berge, schwimmen im Meer. Wunderschöne Abende an einem Ufer oder in einem Gastgarten. Gemütliche Treffen mit Freunden. Konzerte unter freiem Himmel. Mit den Kindern mal im Freien schlafen. Schönen Sommer uns allen!
