Friedhof-Gym, Krötentunnel, Idioten-Brunnen: Wie das rot-rosa Wien Steuergeld vernichtet

Symbolbild: KI

Es sei ja immer zu wenig davon da, deshalb müsste in Wien alles noch teurer werden: Öffi-Fahrschein, Parkgebühren, Strafmandate, Hundesteuer etc. etc. Klar: Wenn zwei die Stadt regierende Parteien das Steuergeld der Bürger mit beiden Händen bei den Rathaus-Fenstern rauswerfen, steigt jedes Jahr die Neuverschuldung.

Drei besonders schräge Investitionsprojekte der Wiener Stadtregierung unter Bürgermeister Michael Ludwig zeigen ganz gut, warum diese SPÖ-Neos-Koalition nie mit dem eingenommenen Steuergeld auskommen wird, sondern noch nächste Generationen mit den neu aufgenommenen Schulden belasten wird: So ist aktuell aufgeflogen, dass die rote Stadtregierung auf dem Friedhof Meidling eine Fitness-Anlage um 11.110 Euro aufgestellt hat. Wer konkret auf die doch etwas schräge Idee gekommen ist, dass neben den Toten die Muskulatur trainiert werden soll, wurde bisher noch nicht herausgefunden. Faktum dürfte aber sein, dass wohl kaum vernünftige Menschen mit ihrem Schweiß und ihrem Gestöhne im Friedhof-Gym den Ort des Friedens und des Gedenkens entweihen möchten.

Beispiel Nummer 2 findet sich in Wien-Hernals: Die linke Stadtregierung lässt dort einen Krötentunnel bauen – um 800.000 Euro. Um diesen Betrag könnten sogar zwei Magistratsbeamte mit einem Brutto-Monatsgehalt von je 4000 Euro für sieben Jahre angestellt werden, die alle Kröten täglich einzeln über die Straße tragen. Und bei aller Tierliebe – die Prioritätensetzung wäre dann doch zu hinterfragen: Während die gemeine Erdkröte um fast eine Million Euro Steuergeld dann über „Amphibien-Leiteinrichtungen aus Stahl und Holz“ die Neuwaldeggerstraße sicher queren kann, liegen in Wiens Spitälern immer wieder die Patienten in Gangbetten. Auch die Zahl der Obdachlosen in den bekannten Geschäftsstraßen nimmt immer mehr zu, aber für Streetworker, die sich um diese gescheiterten Mitmenschen kümmern, fehlt das Steuergeld. Ein Krötenleben zählt in Wien offenbar mehr.

1,8 Millionen Euro für hässlichen Kunst-Brunnen

Beispiel Nummer 3 sorgte schon bei der festlichen Eröffnung durch Michael Ludwig für Kopfschütteln: Der mit äußerst hässlichen Figuren der Künstlergruppe Gelatin verzierte Jubiläumsbrunnen „WirWasser“ im Sonnwendviertel in Wien-Favoriten kostete die Steuerzahler 1,8 Millionen Euro – im Volksmund wurde dieses Wasserspiel in kürzester Zeit zum „Idiotenbrunnen“. Die Künstler-Truppe konnte schon vor 23 Jahren mit einem Werk in Salzburg kurzzeitig polarisieren: Der „Arc de Triomphe“, die Darstellung eines eine Brücke schlagenden, sich selbst in den Mund urinierenden Mannes, musste aufgrund der massiven Proteste wieder abgebaut werden.

Die Fakten zur extrem gestiegenen Verschuldung der Stadt Wien: Ende 2005 war der Schuldenstand bei 1,546 Milliarden Euro (Rückgang um 1,3 %), 2015 lag der Schuldenstand bereits bei 5,422 Milliarden Euro (Anstieg um 528 Millionen Euro und 10,8 % gegenüber 2014), und 2025, im Vorjahr, war der Schuldenstand auf bereits 14,37 Milliarden Euro explodiert (das war eine Verdoppelung gegenüber 2016 mit 6,96 Milliarden Euro, die Pro-Kopf-Verschuldung stieg auf 7.392 Euro). 2025 war eine Neuverschuldung von 2,43 Milliarden Euro unvermeidbar – das ist fast eine Milliarde mehr als der gesamte Schuldenstand vor 20 Jahren.

«Odette»: Der neue Roman vom widerständen Bestsellerautor Akif Pirinçci – JETZT versandkostenfrei bestellen!


Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: