Ex-Bild-Chef Reichelt: Impfpflicht größter politischer Wortbruch der Geschichte

Bildcollage Report24; Julian Reichelt - Ausschnitt aus Julian Reichelt in der WDR-Sendung "Maischberger" am 7.11.2018, Superbass, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Als ich mitbekam, was Julian Reichelt auf Twitter über die kommende Impfpflicht geschrieben haben soll, dachte ich erst: „Ach, nicht schon wieder!“ Ich dachte also, dem früheren BILD-Chef wären wieder einmal ein paar Zeilen untergeschoben worden, wie kurz nach seinem Rausschmiss auf einem getürkten Telegram-Profil – aber nee, weit gefehlt!

Ein Gastkommentar von Oliver Flesch

Reichelts Rückkehr in den Widerstand begann auf Twitter mit einer Richtigstellung. Der selbsternannte Investigativjournalist David Schraven verbreitete das Gerücht, Reichelt würde zum Österreichischen Fernsehsender „Servus TV“ gehen, dort für Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz eine Art „deutsches Fox News“ aufbauen. Schraven ist Gründer des sogenannten Recherchebüros „Correctiv“, das Falschmeldungen auf Facebook und so weiter aufdecken soll. Die Betonung liegt auf soll, denn in Wahrheit ist Schraven ein linker Politikaktivist, sein „Correctiv“ selbst eine Fake-News-Schleuder. Das ist zumindest meine persönliche Meinung, was ich aus juristischen Gründen erwähne.

Wie auch immer, das Gerücht war gut erdacht, schließlich wäre Milliardär Mateschitz einer der wenigen deutschsprachigen Medienunternehmer, der sich Reichelt leisten wollen würde und ihn auch bezahlen könnte. Dennoch soll an dem Gerücht nichts dran sein. Reichelt selbst sagt: „Ich kann bestätigen, dass ich nach Österreich gehe. Allerdings nur in den Ski-Urlaub.“

Und Schraven? Von Medienvertretern mit seinem Gerücht konfrontiert, antwortete er lapidar, „dass man das eben so höre“. Aha. SO recherchiert also der Chef eines Recherchebüros! Mehr braucht man über „Correctiv“ nicht zu wissen.

Doch lasst uns zum wirklich Wichtigen kommen. Am gestrigen Donnerstag twitterte Julian Reichelt diese bemerkenswerten Zeilen:

„Ich weiß, wie viele Politiker es herbeigesehnt und befeuert haben, dass man mir die Möglichkeit nimmt, BILD als klarste und unüberhörbare Stimme des freiheitlichen Denkens zu verteidigen. Aber das wird mich nicht davon abhalten, klar zu benennen, was in unserem Land passiert, schon gar nicht an so einem Tag.

Die Impfpflicht, die nun kommen soll, ist der größte politische Wortbruch in der Geschichte der Bundesrepublik. Wer entschuldigt sich bei Millionen Menschen, die genau das vorhergesagt haben und dafür von ihrer eigenen Regierung als Wirrköpfe und Verschwörungsideologen beschimpft wurden?

Dass wir nun auch noch in unseren eigenen Wohnungen unsere Gäste, unsere Freunde darauf kontrollieren sollen, ob ihre Impfpapiere sauber sind, ist eine staatliche Einmischung in das, was uns alle ausmacht, auf menschliche Beziehungen in unseren grundgesetzlich geschützten Räumen. Niemals werde ich Freunde, die ich zu mir nach Hause einlade, nach ihren Papieren fragen.“

Tja, was soll man dazu noch sagen, außer vielleicht: „BRAVO, Reichelt!“

Kurz danach teilte Reichelt noch einen Tweet des wortgewandten libertären Twitter-Helden Benedikt Brechtken und prangerte in seinem letzten Tweet bislang die Zusammenarbeit des ZDF mit dem Migranten-Rapper Sinan G an, der bekennender Anhänger der antisemitischen und islamistischen Terrororganisation Hisbollah ist. Reichelt schreibt: „Es darf nicht sein, dass durch GEZ-Gelder abermals Personen finanziert werden, die Antisemitismus verbreiten!“

Kurz: Julian Reichelt ist zurück, wie Schwarzenegger in Terminator II!

Quellen:

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal:

Das könnte Sie auch interessieren:

Empfehlungen:

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Neueste Artikel