Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag neue Zahlen zu sogenannten Gruppenvergewaltigungen veröffentlicht. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 751 solcher Taten polizeilich registriert. Dabei hatten 53 Prozent der Tatverdächtigen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei den übrigen bleibt der Migrationshintergrund unklar. Und: 72 Prozent der Tatverdächtigen waren bereits polizeibekannt.
Gruppenvergewaltigung ist kein eigenständiger Straftatbestand, weshalb die Zahlen aus einer Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) stammen. Im Vergleich zu den Vorjahren bleibt das Niveau hoch: Im Jahr 2024 gab es 812 und 2023 781 Fälle.
Vor 2015 lagen die jährlichen Zahlen deutlich niedriger. Kriminologen und das Bundeskriminalamt führen den auffälligen Anstieg nach 2015 auf die Reform des Sexualstrafrechts („Nein heißt Nein“) sowie eine gestiegene Anzeigebereitschaft zurück (ganz so, als wäre man früher gar nicht auf die Idee gekommen, Gruppenvergewaltigungen anzuzeigen). Könnte nicht die Massenaufnahme von sogenannten Flüchtlingen dank Merkels „Grenzöffnung“ dabei eine wichtige Rolle spielen? Nicht, wenn es nach Linksgrünen geht.
In Nordrhein-Westfalen wurden 161 Taten registriert, 118 Taten in Berlin, 113 Taten in Niedersachsen und 91 in Bayern. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Berlin mit Abstand am stärksten betroffen. Insgesamt wurden 772 Opfer registriert: Davon hatten 619 die deutsche Staatsbürgerschaft, 693 waren Frauen.
2025 wurden insgesamt 1.087 Tatverdächtige erfasst, davon waren 578 (53 Prozent) Ausländer. Auffällig ist die Herkunft aus islamischen Ländern: 110 Tatverdächtige kamen aus Syrien, 64 aus Afghanistan, 46 aus dem Irak und 44 aus der Türkei. 509 Tatverdächtige waren deutsche Staatsbürger – ein möglicher Migrationshintergrund wird dabei in der Statistik nicht gesondert ausgewiesen.
Zudem waren rund 72 Prozent der Tatverdächtigen laut der Statistik bereits zuvor polizeilich bekannt. Weitere Straftaten konnten aber offensichtlich trotzdem nicht verhindert werden. „Das zeigt ein eklatantes Versagen von Justiz, Sicherheitsbehörden und Politik. Hier braucht es konsequente Strafverfolgung, schnellere Verfahren, härtere Sanktionen und – bei ausländischen Tätern – die konsequente Aufenthaltsbeendigung. Nur so können Frauen wirksam vor solchen Taten geschützt werden“, erklärte AfD-Politiker Stephan Brandner gegenüber der WELT.





