Bestechung: Spaniens Sozialisten sabotierten Korruptionsermittlungen

(C) Report24/KI

Als ob die Korruptionsermittlungen gegen die regierenden Sozialisten in Spanien noch nicht genug wären, kommt nun auch noch ein Bestechungsskandal hinzu. Es geht um Zahlungen an einen Beamten der Guardia Civil, zur Sabotage der Ermittlungen. Wie tief wollen die Linken noch sinken?

Die regierenden Roten in Spanien stecken tief im Korruptionssumpf (Report24 berichtete). Doch anstatt die Verantwortung zu übernehmen und die politischen Konsequenzen zu ziehen, reitet sich die Selbstbereicherungspartei noch weiter hinein. Denn laut dem Ermittlungsrichter Santiago Pedraz, hat die Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) einen Beamten der Guardia Civil dafür bezahlt, geheime Informationen an ein Netzwerk weiterzugeben, welches angeblich eingerichtet wurde, um eben diese Ermittlungen zu behindern.

Laut dem Richter hatte Hauptmann Juan Sánchez Yepes, ein ehemaliges Mitglied der Zentralen Operativen Einheit (UCO) der Guardia Civil, „seine Dienste ebenfalls der PSOE in Rechnung“ gestellt. Die UCO ist die Eliteeinheit zur Korruptionsbekämpfung, die gegen die PSOE sowie gegen Personen aus dem Umfeld des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez ermittelt – darunter im Zusammenhang mit der sogenannten Koldo-Affäre über mutmaßlich manipulierte öffentliche Aufträge.

Demnach soll Hauptmann Sánchez Yepes vertrauliche Details über die Einheit sowie über Oberstleutnant Antonio Balas weitergegeben haben, der jene UCO-Abteilung leitet, welche gegen die Partei ermittelt. Vom Richter zitierte Nachrichten legen nahe, dass dem Beamten bewusst gewesen sei, dass er gegen das Gesetz verstieß. Gegen den Hauptmann wird wegen Geheimnisverrats, Bestechlichkeit und Straftaten gegen staatliche Institutionen ermittelt. Wegen einer separaten Untersuchung zu einem anderen Betrugsfall war er bereits suspendiert worden.

Im Mittelpunkt des aktuellen Falls steht Leire Díez, eine sozialistische Aktivistin, die als „Fixerin“ der Partei beschrieben wird. Sie wird beschuldigt, diese Operation geleitet zu haben. Pedraz geht davon aus, dass das Ziel darin bestand, Gerichtsverfahren gegen die Partei zu manipulieren und die spanische Regierung zu destabilisieren. Der Richter beziffert die Zahlungen der Partei auf rund 188.000 Euro, die angeblich über fingierte Rechnungen abgewickelt wurden – mutmaßlich mit Hilfe der Parteimanagerin Ana María Fuentes, gegen die ebenfalls ermittelt wird.

Die Ermittler datieren den Beginn des Systems auf April 2024, nachdem gegen die Ehefrau von Sánchez, Begoña Gómez, in einem separaten Fall Ermittlungen aufgenommen worden waren. Díez soll Vertrauten gesagt haben, dass der Plan für Santos Cerdán, den ehemaligen Organisationssekretär der PSOE, Priorität habe. Cerdán befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Er bestreitet, den Ministerpräsidenten über seine Kontakte zu Díez informiert zu haben.

Während also immer mehr Details über die grassierende Korruption bei den Sozialisten ans Tageslicht kommen, behaupten die Roten, sie seien das Ziel einer politischen „Lynchkampagne“ der Rechten. Man habe auch keine Beweise vernichtet. Mit der Übernahme von politischer Verantwortung und dem Eingestehen des Fehlverhaltens hat man es bei den Linken offensichtlich nicht so wirklich. Schuld sind immer die anderen.

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