In London scheint man es tatsächlich darauf anzulegen, die NATO in einen Krieg gegen Russland zu treiben. Die Briten testeten nämlich Raketen mit einer Mindestreichweite von 500 Kilometern, die man Kiew übergeben will – auch für potentielle Angriffe auf Moskau. Doch wie wird der Kreml darauf reagieren?
Der Kriegswahnsinn scheint sich in den europäischen Hauptstädten immer weiter auszubreiten. Nicht nur, dass man der Ukraine einfach immer weiter Waffen und Munition für den Kampf gegen die russischen Truppen liefert, nun sollen auch Mittelstreckenraketen für Angriffe auf die russische Hauptstadt selbst geliefert werden. London unterstützt die ukrainischen Truppen nicht mehr nur mit einer verdeckten Unterstützung für Ziele in Russland selbst, sondern will nun auch die entsprechende Hardware für solche Angriffe liefern.
Denn einem Bericht des „Telegraph“ zufolge hat das britische Militär bereits Raketen mit einer Reichweite von mindestens 300 Meilen (etwa 483 Kilometer) getestet, welche bald schon an das ukrainische Militär geliefert werden sollen. Weiters heißt es, dieses britische Raketensystem könne einen Sprengkopf mit 500 Pfund (etwa 227 Kilogramm) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Kilometern pro Stunde bis weit hinter die russische Grenze tragen und unter Umständen sogar Moskau treffen können.
UK Develops New Long-Range Cruise Missile Prototypes for Ukraine
— Washington Eye (@washington_EY) June 20, 2026
Britain has unveiled Project Brakestop weapons designed without U.S. components, aiming to give Ukraine a lower-cost deep-strike capability with independent export control #WashingtonEye pic.twitter.com/Xx94LExbWi
Dem Telegraph-Bericht zufolge haben mehrere Unternehmen entsprechende Angebote eingebracht, die den Anforderungen (zu denen auch ein Maximalpreis von 400.000 Pfund und eine Produktionskapazität von 20 Stück pro Monat gehören) gerecht werden sollten. Drei Anbieter blieben demnach bis Dezember im Rennen: MBDA UK, der Hersteller des Tarnkappen-Marschflugkörpers Storm Shadow, MGI Engineering, ein britisches kleines oder mittleres Unternehmen mit Erfahrung im Bereich Formel-1-Technologie, sowie Rotron Aerospace, ebenfalls ein britisches KMU mit langjähriger Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium.
Die Zeitung bestätigt außerdem: „Neue Systeme, die Ziele in mehr als 300 Meilen Entfernung angreifen können, wurden auf einem Testgelände auf den Hebriden erprobt. Weitere Tests sollen in den kommenden Monaten im Vereinigten Königreich stattfinden.“ Für Raketen dieser Reichweite und Durchschlagskraft ist das ein vergleichsweise günstiger Preis. Und wenn man diese in großer Stückzahl herstellen kann, könnte dies der Ukraine ermöglichen, in Russland enorme Zerstörungen anzurichten. Doch dann wäre eine entsprechend vernichtende Antwort aus Moskau gewiss – mit dem Einsatz wirklich verheerender Bombardements auf ukrainische Städte und großflächigen Verwüstungen.
Die britische Staatsministerin für die Streitkräfte, Louise Sandher-Jones, erklärte, die neuen Raketen seien dazu gedacht, die von London an die Ukraine gelieferten Storm-Shadow-Marschflugkörper zu ergänzen. „Großbritannien steht Schulter an Schulter mit der Ukraine, und wir werden weiterhin die Unterstützung leisten, die sie benötigt, um sich gegen die russische Aggression zu verteidigen“, sagte sie. „Project Brakestop zeigt, was geschieht, wenn wir dieses Engagement mit dem Talent und dem Erfindungsreichtum der britischen Industrie verbinden.“
🇩🇪🇬🇧🇺🇦🚨‼️ BRITAIN IS DIRECTLY INVOLVED IN THE STRIKES – SAYS GERMAN MILITARY!
— Lord Bebo (@MyLordBebo) June 23, 2026
1) The British have military personnel in Ukraine who help load Storm Shadow and SCALP missiles onto planes.
2) The British remotely, via “reach back”, do the mission planning for the Storm Shadow… pic.twitter.com/A3StxnP9zf
Doch was ist, wenn man in Moskau nach solchen Angriffen mit britischen Raketen auf Moskau und andere Städte Großbritannien den Krieg erklärt? Immerhin würden mit solchen Lieferungen an die Ukraine weitere rote Linien überschritten. Ist es wirklich das, was die Politeliten in Europa wollen?
