Afghane vergewaltigte Ziegen – 30 Monate Haft

(C) Report24/KI

Ein 19-jähriger Afghane ist in Südfrankreich wegen schwerster sexueller Übergriffe auf Tiere zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann drang über Wochen hinweg in eine pädagogische Tierfarm nahe Marseille ein und missbrauchte dort mehrere Ziegen sowie ein junges Lamm sexuell und verletzte diese schwer. Eine neun Jahre alte Ziege verendete später an den Folgen der erlittenen Verletzungen.

Immer wieder kommt es zu sexuellen Übergriffen auf Tiere durch Migranten. So laut aktuellen Medienberichten auch in der kleinen Schutz- und Bildungsfarm „La Ferme d’un moment“ in Les Pennes-Mirabeau bei Marseille. Bereits ab Februar bemerkte Cassandra Sortino Verletzungen an ihren Tieren: offene Wunden, Blutspuren, Verletzungen im Genitalbereich und Fesselspuren an den Beinen. Ein Tierarzt stellte schließlich Läsionen fest, die nach Einschätzung der Ermittler mit sexueller Gewalt vereinbar waren. Die Betreiberin entschloss sich daraufhin, Kameras zu installieren. Diese Maßnahme sollte den Täter schließlich überführen. In der Nacht des 9. April griff die Polizei zu: Der Tiersextäter wurde laut französischen Gerichtsberichten auf dem Gelände der Farm auf frischer Tat angetroffen – mit heruntergelassener Hose und Latexhandschuhen hinter einer Ziege.

DNA-Spuren, Handyortung und Festnahme auf frischer Tat

Vor dem Strafgericht in Aix-en-Provence bestritt der Afghane die Vorwürfe dennoch umfassend. Seine Erklärungen waren jedoch wenig überzeugend. Er behauptete, sich nachts auf dem Gelände aufgehalten zu haben, weil er keinen Zug mehr gefunden und einen Schlafplatz gesucht habe. Doch die Beweislage war erdrückend. Ermittler fanden DNA-Spuren, die mit dem Angeklagten in Verbindung gebracht wurden, sowohl an den Tieren als auch an einem Seil, mit dem Tiere gefesselt worden waren. Hinzu kamen Standortdaten seines Mobiltelefons, die seine wiederholte Anwesenheit in der Nähe der Farm belegten. Die Taten erstreckten sich nach Darstellung der Justiz über einen Zeitraum vom 10. Februar bis zum 9. April.

Der damals in einem Aufnahmezentrum für Asylwerber in Marseille untergebrachte Afghane war nach eigenen Angaben erst im November 2025 nach Frankreich gekommen. Bei seiner Festnahme und später vor Gericht benötigte er einen Dolmetscher. Ein psychiatrisches Gutachten stellte keine relevante psychische Erkrankung und keine eingeschränkte Schuldfähigkeit fest.

„Es sind doch nur Tiere“

Besonders verstörend waren Aussagen, die der Angeklagte im Laufe des Verfahrens gemacht haben soll. Laut den Berichten erklärte er gegenüber einem Gutachter sinngemäß, man mache „eine große Sache daraus“, obwohl es sich „nur um Tiere“ handle. Vor Gericht bezeichnete er sich dagegen als „normalen Menschen“ und erklärte, er schäme sich wegen seiner streng religiösen Erziehung. Die Staatsanwaltschaft sah in dem Vorgehen kein spontanes Fehlverhalten, sondern ein wiederholtes Muster. Der Mann sei nachts über die umliegenden Hügel auf das Gelände gelangt, habe die Tiere gezielt ausgesucht, gefesselt und dabei Handschuhe getragen. Die Staatsanwältin warnte deshalb ausdrücklich vor einem erheblichen Rückfallrisiko und hatte drei Jahre Haft sowie eine zehnjährige Ausweisung beantragt.

Das Gericht verurteilte ihn schließlich wegen schwerer Misshandlung von Haustieren mit Todesfolge zu 30 Monaten Freiheitsstrafe und ordnete die weitere Inhaftierung an. Zudem wurde gegen ihn ein endgültiges Verbot der Einreise nach Frankreich nach einer Ausweisung ausgesprochen. Er darf künftig keine Tiere halten oder beruflich mit ihnen arbeiten und wurde in das französische Register für Sexual- und Gewalttäter aufgenommen. Letztere Strafe wurde für jenen Fall verhängt, dass seine Abschiebung nach Verbüßung der Haft scheitern sollte.

Für die Betreiberin der Farm bleibt der Fall dennoch kaum fassbar. Ihre Einrichtung war geschaffen worden, um geretteten Tieren Schutz zu bieten und Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen näherzubringen. Stattdessen wurden die Tiere ausgerechnet dort zum Ziel eines Mannes, der nach Frankreich gekommen war und in einer staatlich finanzierten Asylunterkunft lebte. „Wir haben diese Vereinigung gegründet, um Gutes zu tun“, erklärte Sortino vor Gericht. „Und die Tiere waren in unserer eigenen Einrichtung in Gefahr.“ Die Frage nach dem Warum habe sie bis heute nicht losgelassen.

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