Psychologie der Corona-Jahre (1/7): Vom Individuum zur Masse – Le Bon und die Macht des Kollektivs

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Sie schlossen Schulen, Geschäfte und Grenzen, trieben Millionen Menschen hinter ihre Wohnungstüren – und verkauften Gehorsam als Solidarität. Binnen weniger Tage entstand im März 2020 ein politisch geformtes „Wir“, in dem der folgsame Bürger als Lebensretter galt und der Zweifler zum Sicherheitsrisiko wurde. Gustave Le Bon beschrieb die dafür zugrunde liegende psychologische Mechanik bereits vor 130 Jahren und die moderne Forschung zeigt, warum sie gerade bei Menschen funktioniert, die sich für vernünftig, aufgeklärt und vollkommen selbstbestimmt halten.

Es ging rasend schnell. Am 13. März 2020 erklärte Sebastian Kurz: „Wir sind als Republik Österreich ein Team, in dem jede und jeder einen Beitrag zu leisten hat.“ Zwei Tage später starteten Bundesregierung und Rotes Kreuz die Kampagne „Schau auf dich, schau auf mich. So schützen wir uns“. Die Botschaft lief in Tageszeitungen, Radio und Fernsehen, im Internet und in den sozialen Netzwerken. Bald war vom „Team Österreich“ die Rede, und Kurz dankte der Bevölkerung dafür, dass sie mit ihrem Verhalten Leben rette. Der einzelne Bürger saß isoliert in seiner Wohnung, doch politisch war er plötzlich Teil einer großen Gemeinschaftsmission. Ein seltsames Team freilich: Die Regierung bestimmte die Aufstellung, änderte während des Spiels fortlaufend die Regeln und drohte jenen mit Strafe, die den Platz verlassen wollten.

Deutschland spielte dieselbe Melodie. Angela Merkel erklärte die Pandemie in ihrer Fernsehansprache vom 18. März zur größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. „Es kommt auf jeden an“, mahnte die Kanzlerin. Abstand wurde zur Rücksicht, Kontaktverzicht zum Dienst an der Gemeinschaft. In der Schweiz prägte das Bundesamt für Gesundheit mit „So schützen wir uns“ eine landesweit wiederholte Bildsprache, die permanent auf die Bürger einprasselte. Drei Staaten, unterschiedliche politische Systeme, nahezu dieselbe Formel: Dein Verhalten entscheidet über das Leben anderer. Aus dem Mitbürger wurde ein mögliches Infektionsrisiko, aus dem alltäglichen Leben eine Gefahrenzone und aus der Befolgung staatlicher Vorgaben eine Charakterfrage.

Natürlich halfen Menschen einander. Sie kauften für ältere Nachbarn ein, nähten Masken und organisierten den Alltag unter Bedingungen, die ihnen die Politik binnen Tagen aufgezwungen hatte. Gerade diese echte Hilfsbereitschaft verlieh der Inszenierung ihre Kraft. Das Bedürfnis, andere zu schützen, wurde an einen politisch festgelegten Verhaltenskatalog gebunden. Wer sich daran hielt, bewies Anstand. Wer nach Schäden, Verhältnismäßigkeit oder Evidenz fragte, musste bald erklären, warum ihm angeblich Menschenleben gleichgültig seien. Die Regierungen hatten damit einen gewaltigen Machtgewinn erzielt: Sie verfügten nun nicht allein über Verordnungen und Polizei, sondern über das Gewissen der Bürger.

Als Gehorsam zur Tugend wurde

Der eigentliche Geniestreich dieser manipulativen Corona-Politik bestand in dieser moralischen Umdeutung. Ein Lockdown war kein staatlicher Zwang mehr, sondern „gemeinsames Durchhalten“. Isolation hieß Verantwortung. Die Maske wurde zum sichtbaren Bekenntnis, später die Impfung zum Ausweis gesellschaftlicher Zuverlässigkeit. Jede Maßnahme ließ sich als Beitrag zum großen Ganzen verkaufen; jeder Einwand erschien im Gegenzug als Angriff auf dieses Ganze. Die Politik musste ihre Kritiker nicht argumentativ widerlegen. Es genügte, sie außerhalb der Gemeinschaft zu verorten.

Die passenden Etiketten lagen rasch bereit. „Covidioten“, „Corona-Leugner“, „Gefährder“ und später „Impfverweigerer“ reduzierten höchst unterschiedliche Menschen auf angebliche moralische Defekte. Unter ihnen waren Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmer, Eltern, Pfleger und Bürger, die ganz verschiedene Einwände vorbrachten. Manche bestritten die behauptete Gefährlichkeit des Virus, andere kritisierten die Schulschließungen, die Ausgangsbeschränkungen, das Testregime oder den Ausschluss Ungeimpfter. Im öffentlichen Urteil verschwammen diese Unterschiede. Die Masse liebt klare Fronten, und der Corona-Staat lieferte sie: hier die Vernünftigen, dort die Verantwortungslosen; hier das solidarische Wir, dort jene, die angeblich alle anderen bedrohten.

Wie leicht sich Menschen in einer solchen Lage zu einem Kollektiv formen lassen, beschrieb der französische Arzt Gustave Le Bon bereits 1895 in „Psychologie des foules“, 1908 auf Deutsch als „Psychologie der Massen“ erschienen. Le Bon dachte dabei nicht nur an den tobenden Mob auf einem Platz. Unter dem Eindruck eines großen nationalen Ereignisses könnten selbst räumlich getrennte Menschen die Eigenschaften einer „psychologischen Masse“ annehmen. Ein ganzes Volk könne zur Masse werden, ohne dass sich seine Mitglieder jemals begegnen. Auf das Frühjahr 2020 wirkt diese Beobachtung beinahe unheimlich zugeschnitten: Millionen saßen voneinander getrennt zu Hause, sahen dieselben Pressekonferenzen, lasen dieselben Schlagzeilen und lernten dieselben von der Politik vorgegebenen Verhaltensformeln.

Le Bons Menschenbild war von den politischen Erschütterungen des 19. Jahrhunderts und der Verachtung damaliger Eliten für die aufsteigenden Massen geprägt. Teile seines Werkes sind überholt, manches ist von zeitgenössischen Rassentheorien durchsetzt. Doch seine Beschreibung politischer Einflussnahme ist bis heute unangenehm treffend. Er nennt drei Mittel, mit denen sich Ideen in einer Masse festsetzen: Behauptung, Wiederholung und Ansteckung. Hinzu kommt das Prestige der Personen und Institutionen, die diese Ideen verbreiten. Genau diese vier Kräfte beherrschten die Corona-Jahre.

Die Maschinerie lief wie geschmiert

Die Behauptung muss laut Le Bon knapp, bildhaft und frei von komplizierter Beweisführung sein. „Bleib zuhause.“ „Schütze andere.“ „Gemeinsam schaffen wir das.“ Solche Sätze verlangten keine Beschäftigung mit Altersrisiken, Übersterblichkeit, Kollateralschäden oder der tatsächlichen Wirksamkeit einzelner Eingriffe. Sie verwandelten eine hochkomplexe Lage in eine leicht verständliche Moralgeschichte. Wer zu Hause blieb, rettete Leben. Wer Kontakte hatte, gefährdete sie. Als Kurz am 6. April 2020 die „neue Normalität“ ankündigte, war bereits klar, wer diese „Normalität“ definieren durfte – nämlich nur jene „Experten“, welche die geforderten Narrative gefälligst auch bestätigten.

Dann kam die Wiederholung. Minister, Behörden, Nachrichtensprecher, Talkshowgäste, Unternehmen, Sportvereine und Prominente verbreiteten überall und permanent dieselben Botschaften. Supermärkte klebten sie auf den Boden, Rundfunkanstalten trugen sie in die Wohnzimmer, Nutzer legten sie über ihre Profilbilder. Die permanente Beschallung erzeugte nicht mehr Wissen, wohl aber Vertrautheit. Und Vertrautheit wird leicht mit Wahrheit verwechselt. Der politische Slogan wanderte so lange durch alle Kanäle, bis er wie die selbstverständliche Stimme der Gesellschaft klang.

Begleitet wurde diese Wiederholung von einer täglichen Zahlenliturgie. „Neuinfektionen“, Inzidenzen, rot eingefärbte Karten und steil aufragende Kurven eröffneten Nachrichtensendungen und Pressekonferenzen. Nackte Fallzahlen wurden zum Angstbarometer einer ganzen Gesellschaft, häufig losgelöst von der Zahl und der Qualität der Tests, vom Alter der Betroffenen und von der Frage, wie viele Menschen tatsächlich schwer erkrankten oder einfach nur positiv getestet wurden. Der Bürger sollte die Lage nicht nüchtern einordnen; er sollte sie als permanenten Alarmzustand erleben. Jede dramatisierte Zahl bestätigte die Botschaft, jede Lockerung erschien als Wagnis und jede Forderung nach Normalität als fahrlässiges Spiel mit Menschenleben. So bekam die abstrakte Gefahr jeden Abend ein neues Gesicht – und die Regierung jeden Morgen eine frische Begründung für ihre Zwangsmaßnahmen.

Die gesellschaftliche Ansteckung erledigten die Bürger untereinander. Sie fotografierten Spaziergänger, meldeten Nachbarn, beschimpften Menschen ohne Maske und kontrollierten mit einer Hingabe, die man eigentlich nur aus Diktaturen kennt. Später prüften Kellner, Friseure und Verkäufer den Gesundheits- und Impfstatus ihrer Kunden. Arbeitgeber sortierten ihre Belegschaften, Freunde luden einander aus, Familien zerbrachen an Debatten über Sinn und Unsinn all dieser Maßnahmen und Vorschriften. Der Staat hatte seine Normen erfolgreich privatisiert. Für ihre Durchsetzung brauchte er nicht an jeder Tür einen Polizisten; der soziale Nahraum übernahm in Blockwartmanier einen erheblichen Teil der Arbeit auch noch völlig kostenlos.

Das nötige Prestige lieferten Regierungsämter, Gesundheitsbehörden und sorgfältig ausgewählte Experten. Der bestimmte Artikel spielte dabei eine Hauptrolle: „Die Wissenschaft“ (und nicht „ein Wissenschaftler“) habe gesprochen. Wissenschaft lebt zwar von Zweifel, Streit, Korrektur und konkurrierenden Erklärungen. Im Corona-Betrieb erschien sie dagegen als geschlossenes System, dessen Botschaften auffällig gut zu den gerade geltenden Regierungsmaßnahmen passten. Abweichende Fachleute mussten nicht widerlegt werden. Man erklärte sie zu Außenseitern, entzog ihnen mediale Sichtbarkeit, vernichtete ihre berufliche Existenz, oder behandelte deren sachliche Kritik als Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Aus einer wissenschaftlichen Beratung wurde eine politische Sakralisierung: Wer die Maßnahmen kritisierte, legte sich angeblich gleich mit der ganzen Wissenschaft selbst an.

Le Bon zufolge wächst Prestige durch Erfolg, Titel, Ruf und die Zustimmung der Umgebung. Es bricht ein, wenn Behauptungen offen diskutiert und Autoritäten sichtbar widerlegt werden. Auch deshalb war die Verengung des Debattenraums kein Nebenschaden. Sie schützte die Aura jener Institutionen, die immer neue Eingriffe rechtfertigten. Falsche Prognosen verschwanden hinter der nächsten Warnung, gebrochene Versprechen hinter der nächsten Variante und gescheiterte Maßnahmen hinter der Behauptung, ohne sie wäre alles viel schlimmer gekommen. Eine Macht, die sich mit nicht überprüfbaren Gegenwelten verteidigt, kann praktisch nie irren.

Die Masse hält sich für aufgeklärt

An einem entscheidenden Punkt greift Le Bons alte Theorie zu kurz. Menschen werden in Gruppen nicht automatisch zu willenlosen, irrationalen Wesen. Die moderne Massenforschung zeigt etwas politisch weit Brisanteres: Sie handeln häufig bewusst, zielgerichtet und im Einklang mit den Normen einer Gruppe, mit der sie sich identifizieren. John Drury bezeichnet die alte Vorstellung von „Massenpanik“, blinder Ansteckung und allgemeinem Vernunftverlust in seiner Übersichtsarbeit „The Psychology of Crowd Behavior“ als wissenschaftliche „Zombie-Ideen“. Sie leben in Köpfen und Medien weiter, obwohl die jahrzehntelange Forschungsarbeit sie schwer beschädigt hat.

Der Sozialpsychologe Stephen Reicher zeigte bereits 1984 anhand der Unruhen im britischen St. Pauls, dass selbst eine gewalttätige Menge nicht wahllos bzw. ziellos handelt. Die Beteiligten betrachteten bestimmte Ziele als legitim und wiesen andere Angriffe zurück. Russell Spears fasst den Mechanismus in „Social Influence and Group Identity“ so zusammen: Menschen besitzen mehrere soziale Identitäten, und je nach Lage tritt eine davon in den Vordergrund. Wer sich als Mitglied einer bedrohten nationalen Gemeinschaft begreift, orientiert sich an deren vermeintlichen Normen und hört besonders auf jene, die er als Teil dieser Gemeinschaft wahrnimmt.

Damit wird verständlich, warum der Corona-Gleichschritt ohne allgemeine Verdummung und ohne „Massenhypnose“ auskam. Eine neuartige Gefahr traf auf Menschen, die kaum eigene Erfahrungen besaßen. Sie blickten auf Regierung, Ärzte, Medien, Kollegen und Freunde. Wo alle sichtbaren Stimmen scheinbar dieselbe Antwort gaben, entstand der Eindruck eines Konsenses. Die Bürger folgten nicht unbedingt gegen ihre Überzeugung. Viele folgten gerade deshalb so entschlossen, weil die Gruppennorm zu ihrer Überzeugung geworden war. Sie hielten sich für informiert, moralisch und selbstbestimmt, während sie die staatlich vorgegebene Ordnung bis in den privaten Raum trugen.

Und eben darin lag die dunkle Effizienz des Corona-Regimes. Offener Zwang erzeugt Widerstand. Eine moralisch aufgeladene Gruppenidentität erzeugt Mitstreiter. Wer glaubte, mit jeder Denunziation, jedem Ausschluss und jeder Beschimpfung Menschenleben zu retten, empfand sein Handeln nicht als Schikane. Er empfand es als Dienst am Guten. Der hässlichste soziale Druck kam deshalb oft mit bestem Gewissen daher.

Wie wertvoll nationale Identität für die Durchsetzung von Maßnahmen war, belegt auch die 2022 in Nature Communications veröffentlichte Studie „National Identity Predicts Public Health Support During a Global Pandemic„. Die Forscher werteten Angaben von 49.968 Menschen aus 67 Ländern aus. Eine stärkere Identifikation mit der eigenen Nation ging mit häufiger berichteten Schutzhandlungen und größerer Unterstützung gesundheitspolitischer Eingriffe einher. Formeln wie „Team Österreich“ oder „Es kommt auf jeden an“ waren daher weit mehr als freundliche Durchhalteparolen. Sie verbanden politische Gefolgschaft mit dem Selbstbild eines guten Staatsbürgers.

Vertrauen, Scham und nackte Gewalt

Dass Zusammenarbeit auch ohne die autoritäre Lust am Durchregieren möglich war, zeigte ausgerechnet Schweden. Dort setzte der Staat lange stärker auf Empfehlungen, freiwillige Befolgung und persönliche Verantwortung. Schulen und Gastronomie blieben in weiten Teilen geöffnet, während die Bürger Abstand halten, unnötige Reisen vermeiden und bei Krankheit zu Hause bleiben sollten. Beim Schutz von Pflegeheimbewohnern versagte auch Schweden schwer. Dennoch behandelte die schwedische Strategie erwachsene Bürger eher als verantwortungsfähige Menschen – ein gewaltiger Kontrast zu Regierungen, die Ausgang, Einkauf, Arbeit und Familienbesuch immer umfassender regeln wollten.

Japan wiederum demonstrierte, dass sozialer Zwang keines Gesetzbuches bedarf. Unter dem Begriff jishuku, freiwillige Selbstbeschränkung, übernahmen gesellschaftliche Erwartungen einen Teil jener Kontrollarbeit, für die andere Staaten Bußgelder einsetzten. Wer abwich, riskierte Beschämung und Ausgrenzung. Die Norm saß in den Blicken der Nachbarn, Kollegen und Kunden. Auch das ist keine liberale Idylle, sondern eine besondere Variante der kollektiven Disziplinierung.

China wählte die offene Machtdemonstration: abgeriegelte Wohnanlagen, Massentests, digitale Gesundheitscodes, Überwachung und erzwungene Isolation. Auf den Philippinen drohte Präsident Rodrigo Duterte am 1. April 2020 im Zusammenhang mit Widerstand gegen die Maßnahmen sogar mit tödlicher Gewalt: Sollten Menschen gewalttätig werden und Sicherheitskräfte gefährden, lautete sein Befehl, „erschießt sie“. Zwischen schwedischer Freiwilligkeit, japanischer Scham, deutsch-österreichischer Moralisierung und asiatischer Staatsgewalt liegen gewaltige Unterschiede. Das Ziel blieb ähnlich: Der Einzelne sollte sein Verhalten dem Kollektiv unterordnen.

In Österreich und Deutschland erwies sich die moralische Variante als besonders wirksam, weil sie den Zwang demokratisch verkleidete. Die Regierung befahl, Medien bestätigten, Experten legitimierten, und ein großer Teil der Bevölkerung überwachte schließlich sich selbst. Das „Wir“ organisierte echte Hilfe und Rücksicht, verwandelte sich aber zugleich in eine Sortiermaschine. Wer die jeweils geltende Norm erfüllte, durfte sich solidarisch nennen. Wer sie bestritt, verlor schrittweise Ansehen, Rechte und schließlich den selbstverständlichen Zugang zum gesellschaftlichen Leben.

Le Bon hielt die Masse für leichtgläubig und führungsbedürftig. Die Corona-Jahre offenbarten eine unbequemere Wahrheit: Auch gebildete Menschen lassen sich bereitwillig in ein Kollektiv einordnen, wenn Angst, Moral und Zugehörigkeit geschickt miteinander verbunden werden. Sie brauchen keinen Diktator, der sie täglich zwingt. Eine Regierung, die das „Wir“ definiert, seine Tugenden festlegt und seine Feinde benennt, kann auf ihre Mithilfe zählen.

Im zweiten Teil geht es darum, wie solche Normen entstehen, warum Menschen selbst offenkundig falschen Mehrheitsurteilen folgen – und weshalb das Schweigen der Zweifelnden als Zustimmung missverstanden wird. Wer die Norm kontrolliert, muss den Widerspruch nicht sofort verbieten. Es genügt, den Widersprechenden zum Fremden zu machen.

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