Am 26. Juni 2026 unterzeichneten Israel, der Libanon und die USA in Washington ein trilaterales Rahmenabkommen, das erstmals seit über fünf Jahrzehnten einen Frieden im Libanon realistisch erscheinen lässt. Der Kern des Deals ist die Entwaffnung der muslimischen Terrororganisation Hisbollah. Die libanesische Regierung sieht darin eine historische Chance auf die Wiederherstellung der Souveränität. Dieses Abkommen kann den Nahen Osten grundlegend verändern, bleibt aber in den Systemmedien weitgehend unbeachtet.
Das Abkommen, das offiziell als „Trilateral Framework Between the United States of America, the State of Israel, and the Republic of Lebanon“ firmiert, legt einen Fahrplan für den Frieden fest. Israel verpflichtet sich zu einem phasenweisen Rückzug aus dem Südlibanon, sobald die libanesische Armee (LAF) die Kontrolle in vereinbarten Pilotzonen übernimmt. Im Gegenzug muss der Libanon die Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen, vor allem der Hisbollah, verifizierbar umsetzen und das staatliche Gewaltmonopol wiederherstellen. Ein militärischer Koordinationsmechanismus unter US-Beteiligung soll die Umsetzung überwachen. Gleichzeitig endet der formelle Kriegszustand zwischen den beiden Ländern.
Die libanesische Regierung unter Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam begrüßt das Papier ausdrücklich als ersten Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Souveränität und zur Beendigung der jahrzehntelangen iranischen Einflussnahme über die muslimische Terrororganisation Hisbollah.
Die Hisbollah reagiert mit offener Feindschaft. Ihr Generalsekretär Naim Qassem erklärte das Abkommen für „null und nichtig“ und bezeichnete es als demütigende Kapitulation. Die Organisation droht mit erneutem Bürgerkrieg und lehnt jede Verknüpfung zwischen dem israelischem Rückzug und der eigenen Entwaffnung ab. Für die Hisbollah wäre der Verlust ihrer Waffen und ihrer autonomen militärischen Struktur das Ende ihrer Rolle als dominierender Akteur im Libanon. Genau das macht das Abkommen für die Mullahs in Teheran so gefährlich. Der Iran, der die Hisbollah seit Jahrzehnten mit Geld, Raketen und Ausbildung versorgt, sieht in dem Deal einen direkten Angriff auf seinen regionalen Einfluss. Iranische Staatsmedien und den Revolutionsgarden nahestehende Kanäle schimpfen einhellig von einem „Dokument der Schande“ und einem Diktat Israels, das eine schwache libanesische Regierung einfach durchgewunken habe.
Schafft es die libanesische Armee, das Abkommen gegen den Willen von Hisbollah und Iran durchzusetzen, könnte erstmals seit 50 Jahren Frieden im Libanon einkehren. Der libanesische Bürgerkrieg wurde maßgeblich durch den Zustrom bewaffneter muslimischer Gruppen ausgelöst, die sich als „Palästinenser“ bezeichneten und den Libanon als Operationsbasis gegen Israel nutzten. Die Hisbollah entstand als iranisches Instrument, um diesen Einfluss zu zementieren. Ein Abkommen, das die Entwaffnung der Terrormiliz erzwingt und die libanesische Armee wieder in den Südlibanon bringt, könnte den Kreislauf aus Terrorangriff der Hisbollah auf Israel und israelischem Gegenschlag durchbrechen. Erstmals seit über 50 Jahren stünde der Libanon vor der realistischen Perspektive, seine Souveränität zurückzugewinnen und die permanente Bedrohung durch eine iranisch gesteuerte, muslimische Terrorarmee zu beenden.
Ein Deal, der den Frieden zwischen zwei Staaten ermöglichen könnte und gleichzeitig die Entwaffnung einer der mächtigsten Terrororganisationen der Region vorsieht, sollte eigentlich Schlagzeilen in den Systemmedien wert sein. Aber in den meisten westlichen Medien, vor allem in Westeuropa, herrscht Schweigen. Liegt das an „redaktionellen Prioritäten“, an der „Komplexität“ des Themas oder an der Unwilligkeit, ein Narrativ in Frage zu stellen, in dem die muslimische Terrororganisation Hisbollah oft als Teil einer „Widerstandsbewegung“ statt als iranischer Stellvertreter dargestellt wird? Es scheint, dass alles, was die Geschichte vom heroischen, antikolonialistischen Widerstand der edlen Muslime gegen den bösen kapitalistischen und kolonialistischen Westen, verkörpert durch das böse Israel, stören könnte, in den linkswoken Systemmedien verschwiegen werden soll. Dabei gäbe es von der Geschichte des Libanon so viel zu lernen. Zum Beispiel, was passiert, wenn eine vormals friedliche und mehrheitlich christliche Nation ihre Grenzen der arabisch-muslimischen Zuwanderung von Menschen aus inkompatiblen Kulturen öffnet.





