Sozialistische Todesfallen: Venezuelas Sozialbauten mussten zusammenstürzen

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Nach zwei verheerenden Erdbeben in Venezuela zeigt sich das ganze Ausmaß der sozialistischen Misswirtschaft: Die vom Regime vorangetriebenen sozialen Wohnbauprojekte wurden zu Todesfallen. Während privat und fachgerecht gebaute Häuser den Erdstößen standhielten, stürzten die vom Staat gebauten Hochhäuser wie Sandburgen zusammen. Tausende Tote sind das Ergebnis.

Eigentlich müsste man die meisten Todesopfer nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela als Opfer der sozialistischen Politik klassifizieren. Viele von ihnen könnten noch am Leben sein, wenn nicht Korruption und Misswirtschaft zum Bau von Substandard-Hochhäusern geführt hätten. Nun sind ganze Wohnsiedlungen zu Massengräbern avanciert. Die schlimmsten Erdbebenschäden konzentrieren sich auf die Küstengebiete Caraballeda und Catia La Mar (Bundesstaat La Guaira). Dort stürzten unzählige Hochhäuser, die unter der „Großen Wohnungsbaumission Venezuela“ (Gran Misión Vivienda Venezuela – GMVV) errichtet wurden, in sich zusammen.

In einem einzigen Wohnkomplex in der schwer verwüsteten Stadt Catia La Mar blieben von 193 Gebäuden nur noch eine Handvoll stehen. Der Leiter der chilenischen Rettungskräfte vor Ort erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ernüchtert, dass es praktisch „kaum noch Chancen gibt, Menschen lebend zu finden“. Angesichts der schon jetzt katastrophalen Zahlen von mehr als 1.700 Toten und etwa immer noch 50.000 Vermissten, kann man sich ausmalen, wie viele Menschen noch nur mehr tot geborgen werden können.

Das einst unter Hugo Chávez gestartete und später vom Maduro-Regime massiv ausgeweitete GMVV-Programm wird nun genau unter die Lupe genommen. Experten und Ingenieure fällen ein vernichtendes Urteil. Das spanische Portal ABC.es zitiert Spezialisten, wonach bei diesen Bauten einfach nur billigste Materialien verwendet wurden – völlig ohne Bauaufsicht und unter völliger Ignoranz jeglicher Erdbeben-Sicherheitsstandards. Und das in einem Land, welches immer wieder von starken Erdbeben erschüttert wird.

Ein auf X geteiltes Video mit einem Rettungsteam in den Trümmern in La Guaira legt offen, wie das sozialistische Regime den „sozialen Wohnbau“ in Wahrheit hochzog: Die Gebäude bestanden unter anderem aus expandierten Polystyrol-Platten (EPS – besser bekannt als Styropor), die lediglich mit einer dünnen Schicht Zement überzogen waren. Auf den in erdbebengefährdeten Küstenregionen für Hochhäuser zwingend vorgeschriebenen Stahlbeton und Armierungen wurde komplett verzichtet. Den Beben der Stärke 7,2 und 7,5 auf der Richter-Skala konnten sie einfach nicht standhalten.

Errichtet wurden die Bauten oftmals von ausländischen Auftragnehmern aus Staaten, die mit dem Chavismus ideologisch verbündet sind. Die NGO „Transparency Venezuela“ hatte bereits in der Vergangenheit vor massiver Korruption innerhalb dieses sozialistischen Vorzeigeprojekts gewarnt. Das Geld versickerte nicht selten einfach in dunklen Kanälen. Die Sicherheit der Bürger spielte keine Rolle. Es ist eine Tragödie, die niemals in diesem Ausmaß hätte stattfinden müssen. Fachgerecht und privat konstruierte Gebäude in derselben Region erlitten zwar schwere Schäden, blieben aber stehen. Es waren fast ausnahmslos die staatlichen Wohnkomplexe, die in sich zusammenbrachen und unzählige Menschen unter sich begruben.

Der Zusammenbruch der GMVV-Bauten in Venezuela ist eine weitere, blutige Fallstudie darüber, wie sozialistische Korruption daran scheitert, auch nur die grundlegendsten Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Das linke Regime verkaufte der Bevölkerung die Gebäude als großen Triumph der sozialen Gerechtigkeit. In Wahrheit produzierten sie jedoch lediglich teure Hochhaus-Todesfallen. Und mit jeder weiteren Stunde, die vergeht, sinkt die Wahrscheinlichkeit, überhaupt noch Überlebende unter den zig Tonnen an Trümmern bergen zu können.

Sozialismus tötet. Und wenn die Venezolaner dies in ihrer Masse endlich begreifen, werden sie das unmenschliche sozialistische Regime endlich zu Fall bringen. Denn angesichts dessen, dass wohl mehr als die Hälfte der Bevölkerung des südamerikanischen Landes in solchen Substandard-GMVV-Todesfallen leben, dürfte es nun immer mehr von ihnen dämmern, in welcher Lebensgefahr sie sich eigentlich befinden. Denn das nächste Erdbeben kommt bestimmt – und damit wächst die Gefahr, dass weitere solcher Sandburgen in sich zusammenstürzen.

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