VW am Ende: Stellenabbau und Ausverkauf

(C) Report24/KI

Bei Volkswagen sieht es dank der „grünen“ Politik in Deutschland und Europa mittlerweile extrem düster aus. Der Stellenabbau wird wohl deutlich umfangreicher als ursprünglich geplant ausfallen, mehrere Werke sollen geschlossen werden und zudem werden bereits Tochterunternehmen verhökert. Die Lage ist wohl kritischer als bislang gedacht.

In der Europäischen Union hat die realitätsfremde Politikerkaste tatsächlich geglaubt, eine „Energie- und Verkehrswende“ durchführen zu können, die auf einer faktischen Totalabhängigkeit von China beruht. Denn sämtliche wichtigen Komponenten in Sachen Batterietechnologie, Photovoltaik und auch Windkraft hängen am Reich der Mitte. Die chinesischen Hersteller können quasi konkurrenzlos günstig produzieren, während jene in Europa ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Das merkt auch das Automobil-Flaggschiff Deutschlands – der Volkswagen-Konzern.

Bei VW sollen Medienberichten zufolge weltweit bis zu 100.000 der rund 657.000 Arbeitsplätze zusammengestrichen werden. Der Großteil davon in Deutschland. Vor wenigen Monaten war noch von rund 50.000 Kündigungen die Rede. Die Schließung von vier deutschen Werken ist ebenfalls im Gespräch. Dies soll die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden, sowie das Audi-Werk in Neckarsulm treffen. Wobei der Stellenabbau in Deutschland angesichts der ausgehandelten Arbeitsplatzgarantien bis 2030 (VW) bzw. 2033 (Audi) schwierig umzusetzen sein dürfte.

Hinzu kommt der Teilverkauf von Tochterunternehmen. So hat der US-Finanzinvestor Bain Capital 51 Prozent der VW-Motorentochter Everllence für 7,4 Milliarden Euro übernommen. Die restlichen 49 Prozent bleiben – zumindest vorerst – noch in Volkswagen-Besitz. Das Unternehmen, welches früher MAN Energy Solutions hieß und noch Weltmarktführer bei großen Schiffsmotoren ist, wird als Teil eines größeren Umstrukturierungsplans teilveräußert. Ein großer Teil der Produktion könnte so auch in die Vereinigten Staaten ausgelagert werden, wo man noch auf solide Dieselmotoren für die Schiffe setzt.

Doch der Konzern braucht frisches Geld, um die von der Politik aufgedrückte und in Sachen Forschung und Entwicklung extrem kostenintensive Elektromobilität voranzutreiben, obwohl diese in Europa angesichts der chinesischen Billigkonkurrenz einfach nicht wettbewerbsfähig ist. Gleichzeitig sorgt die „European Green Deal“-Strategie dafür, dass die moderne Verbrennungsmotorentechnik als Auslaufmodell gilt und man sich so auf Gedeih und Verderb den Chinesen ausliefert.

Volkswagen ist nicht der einzige Konzern in Deutschland und Europa, der mit diesen Schwierigkeiten kämpft. Und das nur, weil die Konzernspitzen so viele Jahre lang mit Opportunisten besetzt wurden, die sich brav den politischen Vorgaben unterwarfen, obwohl sie eigentlich hätten wissen müssen, dass diese Strategie geradezu suizidal für die Unternehmen ist.

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