Luxus-Reise mit 10 Mitarbeitern: FPÖ will wissen, was Stockers WM-Fieber die Steuerzahler kostet

Symbolbild: KI

Gleich zehn Mitarbeiter begleiteten ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker bei seiner Luxus-Reise in die USA zur Fußball-WM – die Truppe bildete praktisch eine eigene Nationalelf, wie selbst die Krone trocken feststellte. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz sieht hier einen weiteren Beweis für einen „völligen Realitätsverlust“ der Regierung: Während die Belastungen für die Bürger stetig steigen, sei „für die eigene Prunksucht kein Geld zu teuer“.

Sechs Mitarbeiter aus dem Kabinett des Kanzlers (ein Pressemitarbeiter, ein Social-Media-Verantwortlicher, ein technischer Assistent und drei inhaltliche Referenten), dazu noch mehrere Kanzleramtsmitarbeiter (ein Fotograf, Sicherheitspersonal und Mitarbeiter der Protokollabteilung): Mit dieser Entourage reiste Christian Stocker in die USA – zum offenkundigen „Fußballschauen auf Steuerzahlerkosten“, so die scharfe Kritik. Stocker habe seinen Besuch des WM-Spiels aber mit „wichtigen Wirtschaftsgesprächen“ verbunden, so heißt es rechtfertigend.

Abstieg in Luxushotel

FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz zeigt für diese große WM-Reise kein Verständnis: „Das allein ist schon ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler, aber Stocker setzt dem Ganzen noch eins drauf und stieg mit seinem Gefolge in einem Luxushotel ab, in dem pro Nacht bis zu 860 Euro von der Bevölkerung zu berappen sind. Diese Unverfrorenheit muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Für eine einzige Übernachtung schmeißt der Kanzler fast so viel Geld aus, wie ein durchschnittlicher Österreicher, der durch das Regierungsversagen ohnehin kaum mehr über die Runden kommt, an Wohnkosten für ein ganzes Monat aufwenden muss!“, kritisierte der Freiheitliche.

Er kündigte dazu eine umfassende parlamentarische Anfrage an den Bundeskanzler an, in der eine komplette Reisekostenabrechnung gefordert wird. „Wie jedes Unternehmen muss Stocker alle Kosten lückenlos offenlegen. In dieser Anfrage werden wir ihm genau auf den Zahn fühlen, ob vielleicht auch noch teure Suiten oder sonstige Luxusleistungen den Steuerzahlern umgehängt werden. Sollte er diese Offenlegung verweigern, wird das ein weiteres parlamentarisches Nachspiel haben!“, so Schnedlitz.

Römische Dekadenz?

Der FPÖ-Generalsekretär sieht hier einen weiteren Beweis für einen „völligen Realitätsverlust“ der Regierung: „Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co spüren sich nicht mehr. Diese schamlose Verschwendungssucht ist symptomatisch für das gesamte System der Verlierer-Ampel. Einerseits schnürt man ein Belastungspaket nach dem anderen, erhöht die Steuern und kürzt bei der eigenen Bevölkerung, andererseits scheint für die eigene Prunksucht kein Geld zu teuer. Diese Zustände erinnern immer mehr an die Endphase Roms, wo eine abgehobene Elite auf Kosten des Volkes feierte, während das Reich ins Chaos stürzte und zerfiel. ÖVP-Kanzler Stocker und seine Entourage beweisen einmal mehr, dass sie jeden Bezug zur Lebensrealität der Österreicher verloren haben.“

Ähnliche Sichtweisen spiegeln sich übrigens auch in so mancher Kommentarspalte wider: „Und wozu muss man als Kanzler, der von Klima und Windkraft redet, zu einem Spaßevent ins Flugzeug steigen?“, fragt etwa einer. „Das Schlimme ist, sie glauben auch noch, dass das, was sie machen, voll okay ist“, moniert ein anderer. „So sieht also bei diesen Herrschaften Sparen in Zeiten der Krise aus. Eine absolute Frechheit!“, ärgert sich ein weiterer Kommentator.

Schnedlitz prangert an: Die Verlierer-Koalition „predigt Wasser und trinkt selbst den teuersten Champagner“. Mit jedem Tag, den diese Regierung im Amt sei, werde der Graben zwischen der politischen Kaste und der hart arbeitenden Bevölkerung tiefer. Seiner Meinung nach solle diese „dekadente Systemtruppe“ abtreten und den Weg für Neuwahlen freimachen. Eine FPÖ-geführte Bundesregierung mit einem Volkskanzler Herbert Kickl werde „diesem System der Gier, der Prunk- und Verschwendungssucht“ den Stecker ziehen, so Schnedlitz, der außerdem festhält: „Politiker haben dem Volk zu dienen und nicht auf dessen Kosten Luxusreisen zu absolvieren!“

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