Großbritannien: Mann wirft Kleinkind in Krokodilgehege – und kommt auf Kaution frei!

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Ein erschütternder Vorfall in einem britischen Zoo sorgt derzeit international für Entsetzen. Ein 30-jähriger Mann warf einen ihm völlig fremden dreijährigen Jungen metertief in ein Krokodilgehege. Das Kind überlebte den Sturz und den Angriff der Tiere nur durch ein Wunder schwer verletzt. Doch die britische Polizei ließ den Täter umgehend auf Kaution frei. Er sei aufgrund seiner geistigen Behinderung nicht vernehmungsfähig.

Im idyllischen Tierpark „Johnsons of Old Hurst“ in Huntingdonshire (rund zwei Autostunden nördlich von London) ereignete sich am Donnerstagnachmittag eine Schreckenstat. Aus heiterem Himmel packte ein 30-jähriger Mann aus der Grafschaft Norfolk einen kleinen Jungen (3) und warf ihn kurzerhand über die rund 1,20 Meter hohe Absperrung der Aussichtsplattform. Das Kleinkind stürzte fast viereinhalb Meter tief direkt in das umgebaute Tropenhaus, in dem das Betreiber-Ehepaar Andy und Tracey Johnson Krokodile hält. Täter und Opfer kannten sich laut Polizeiangaben nicht. Es handelte sich einfach um eine völlig willkürliche, sinn- und skrupellose Attacke.

Dem blitzschnellen und heldenhaften Eingreifen von Tracey Johnson, der Ehefrau des Zoobesitzers, ist es wohl zu verdanken, dass das Kind noch am Leben ist. Ohne zu zögern, kletterte sie über den Zaun und rettete das Kleinkind todesmutig aus der Grube. Chris Newman, Direktor des britischen Nationalen Zentrums für Reptilienschutz, lobte ihr Eingreifen mittlerweile als „unglaublich heldenhaft“ wie u.a. die BBC berichtet. Newman betonte zudem, dass der Zoo exzellent geführt sei und man die Anlage nicht für das komplett unvorhersehbare, gemeingefährliche Handeln eines Einzelnen verantwortlich machen könne.

Durch den tiefen Sturz erlitt der Junge gravierende Verletzungen (darunter ein gebrochenes Becken und einen gebrochenen Arm); zudem wurde das Kind englischen Medienberichten zufolge auch von den Reptilien attackiert. Der Zustand des Kindes war derart kritisch, dass ein Notfallteam der „Magpas Air Ambulance“ per Helikopter eingeflogen werden musste, um den kleinen Patienten am Tatort zu stabilisieren. Derzeit liegt der kleine Junge im Addenbrooke’s Hospital in Cambridge auf der Intensivstation – sein Zustand gilt als kritisch, aber stabil.

Man sollte meinen, dass jemand, der ein wehrloses Kleinkind an Krokodile verfüttern will, schnurstracks in Untersuchungshaft oder zumindest in eine geschlossene, streng gesicherte psychiatrische Einrichtung wandert, um die Öffentlichkeit vor ihm zu schützen. Nicht so im modernen links regierten Großbritannien. Wie die Polizei von Cambridge mitteilte, wurde der Mann zwar zunächst wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen, ist aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Er wurde tatsächlich bis zum 18. September auf Kaution entlassen. Das sind geschlagene drei Monate in Freiheit!

Die offizielle Begründung der Behörden gleicht einem schlechten Scherz und ist ein Schlag ins Gesicht der Opferfamilie: Der Beschuldigte sei „psychisch nicht in der Lage, vernommen zu werden“ („not fit for interview“). Lokalen Quellen zufolge soll der Mann geistig behindert sein, es kursieren Gerüchte über schweren Autismus. Er befand sich auf einem Tagesausflug und wurde von mindestens zwei Betreuern begleitet. Diese Betreuer haben offensichtlich auf eklatante Weise versagt und den Mann nicht ausreichend beaufsichtigt. Und mehr noch: Wenn dieser Mann derart „beeinträchtigt“ ist, dass er wahllos Kleinkinder in den sicheren Tod werfen will, wie kann es sein, dass die aufsichtspflichtigen Personen nicht ebenfalls sofort zur Rechenschaft gezogen werden?

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