Ungarn hat sich für einen politischen Wechsel entschieden. Doch ob die Tisza-Wähler so glücklich mit den Veränderungen sein werden, ist fraglich. Ein neuer TV-Sender will bald schon die Bürger des Landes rund um die Uhr mit LGBTQ-Programmen beschallen. Und das könnte erst der Anfang vom Ende des traditionellen Ungarns sein.
Den konservativen ungarischen Wählern, die von Orbáns Fidesz zu Magyars Tisza gewechselt sind, droht ein buntes Erwachen. Während sich unter dem künftigen Regierungschef Péter Magyar (Tisza-Partei) eine neue politische Ära ankündigt, verschiebt sich die gesellschaftliche Landschaft bereits ein wenig. Bald schon will ein neuer Sender mit dem bezeichnenden Namen „Regenbogen“ („Szivárvány“) täglich 24 Stunden lang ein angepasstes Programm für die ungarische LGBTQI-Gemeinschaft ausstrahlen.
Jön a Szivárvány TV, Magyarország első LMBTQI tematikájú tévécsatornája https://t.co/YR7PI11x7Y pic.twitter.com/gnl3qarXNc
— hvg.hu (@hvg_hu) April 23, 2026
Laut dem Portal Media1 operiert der Unternehmer hinter dem Sender bislang noch anonym im Hintergrund. Die nötigen Papiere bei der Nationalen Medien- und Kommunikationsbehörde seien allerdings bereits eingereicht. Doch einem anderen Bericht zufolge soll es sich hierbei um Tamás Pataki, den Eigentümer von Eurocable Magyarország, sowie um das Medienunternehmen Digital Media Kft. handeln. Doch wie profitabel ein solcher Sender betrieben werden kann, dessen Zielgruppe gerade einmal vielleicht 2-4 Prozent der Bevölkerung umfasst, ist eine Frage, die man sich durchaus stellen darf.
Kiderült, Pataki Tamás áll a Szivárvány TV mögött https://t.co/tjjPFlvSek
— Vadhajtások.hu (@VadhajtasokHu) April 25, 2026
Neben „kulturellen“ und „gastronomischen“ Inhalten rund um die Geschichte der LGBTQI-Community verspricht der mysteriöse Betreiber, dass man „besonderes Augenmerk auf den Kinderschutz“ legen werde. Pornos und Inhalte ab 18 sollen demnach verschlüsselt ausgestrahlt werden. Ein fast schon zynisches Versprechen, wenn man bedenkt, wie sehr der echte ungarische Kinderschutz gerade mit voller Kraft von den EU-Eliten torpediert wird.
Erst vor wenigen Tagen mischten sich wieder einmal die Richter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) massiv in die nationale Souveränität Ungarns ein. Ihr Urteil: Das bewährte ungarische Kinderschutzgesetz „stigmatisiere und marginalisiere“ LGBTI-Personen. Der eigentliche Zweck des Gesetzes – nämlich Kinder vor ideologischer Frühsexualisierung und Propaganda zu schützen – interessiert in Brüssel offenbar niemanden. Stattdessen schützt die EU lieber die DSGVO-Rechte von Straftätern, weil ihr das ungarische Pädophilen-Register zu streng geregelt ist.
Ez gyors volt: LMBTQ-tévécsatorna indul Magyarországon
— Magyar Nemzet (@MagyarNemzetOn) April 23, 2026
Még fel sem állt Magyar Péter kormánya, máris indul a Szivárvány TV.https://t.co/UoBDhGDMfU
Nun schauen alle auf den neuen starken Mann in Budapest: Péter Magyar. Er fischte auch massiv im konservativen Lager und erzielte so den Erdrutschsieg seiner Partei. Viele Wähler erhofften sich eine frische Kraft, die dennoch Ungarns Werte verteidigt. Doch wie sehr wird Magyar nun vor dem Brüsseler Diktat buckeln? Beobachter warnen bereits davor, dass die konservativen Wähler wohl ein bitteres Erwachen erleben werden. Der 24-Stunden-Regenbogen-Kanal dürfte erst der Anfang sein, um sich von dem von Viktor Orbán geprägten traditionellen Ungarn zu verabschieden.
Die drängendste Frage lautet jetzt: Wenn Magyar bei der Gender-Ideologie einknickt, wie lange wird er dem Druck bei der illegalen Massenmigration standhalten? Brüssel spielt längst Hardball und nutzt Ungarns eingefrorene Milliarden-Fonds als Erpressungsmittel. Wenn Magyar dieses Geld will, wird er sein Land wohl Stück für Stück an die Eurokratie ausverkaufen müssen.
